Google Family Link: Mehr Kontrolle für Eltern, neue Funktionen für Kinder

Googles überarbeitete Family Link App bietet Eltern neue Werkzeuge wie einen Schulmodus und erweiterte Kontaktverwaltung, um die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder auf Android-Geräten zu steuern.

Google hat seine kostenlose App Family Link überarbeitet. Sie soll Eltern helfen, die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder auf Android-Geräten zu steuern. Neue Funktionen wie ein Schulmodus und eine erweiterte Kontaktverwaltung zielen auf konkrete Alltagsprobleme ab.

Die meisten Kinder besitzen ab zehn Jahren ein eigenes Smartphone. Damit wächst bei Eltern die Sorge vor ungeeigneten Inhalten und zu viel Bildschirmzeit. Family Link bietet hier Werkzeuge für digitale Grundregeln.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Mit der App können Eltern von ihrem eigenen Smartphone aus das Google-Konto und Android-Gerät ihres Kind verwalten. Zu den Kernfunktionen gehören:

  • Bildschirmzeit-Limits: Tägliche Nutzungsdauer und eine Sperrung zur Schlafenszeit festlegen.
  • App-Kontrolle: Installationen aus dem Play Store genehmigen oder blockieren und Zeitlimits für einzelne Apps setzen.
  • Inhaltsfilter: Einstellungen für altersgerechte Suchergebnisse in Chrome, der Google Suche und auf YouTube.
  • Standortfreigabe: Den Aufenthaltsort des Kindes auf einer Karte sehen, wenn es das Gerät bei sich trägt.

Neues Design, neue Möglichkeiten

Die App präsentiert sich nun mit einer übersichtlicheren Oberfläche. Die Funktionen sind in die drei Bereiche „Bildschirmzeit“, „Kontrollen“ und „Standort“ gegliedert.

Zwei neue Features stehen im Mittelpunkt des Updates:

  • Der Schulmodus: Für Android-Smartphones und -Tablets erlaubt er Eltern, während der Unterrichtszeit nur schulrelevante Apps freizuschalten. Benachrichtigungen werden stummgeschaltet, um Ablenkungen zu minimieren.
  • Verwaltung von Kontakten: Diese zunächst für Smartwatches eingeführte Funktion ermöglicht es, Anrufe und Nachrichten auf von den Eltern genehmigte Kontakte zu beschränken. Das soll vor allem jüngere Kinder schützen.

So klappt die Einrichtung

Für die Nutzung benötigen sowohl Eltern als auch Kind ein eigenes Google-Konto. Die App führt schrittweise durch die Erstellung einer Familiengruppe. Wichtigste Voraussetzung: Auf dem Gerät des Kindes muss mindestens Android 7.0 laufen.

Eltern können die Steuerung von einem Android- oder iOS-Gerät aus vornehmen. Die volle Kontrolle funktioniert aber nur, wenn das Kind ein Android-Smartphone oder -Tablet nutzt. Auf iPhones oder iPads sind die Möglichkeiten stark eingeschränkt.

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App ist kein Ersatz für Gespräche

Experten betonen: Technische Hilfsmittel wie Family Link sind eine Unterstützung, ersetzen aber nicht die Medienerziehung in der Familie. Die Regeln sollten immer im Dialog mit dem Kind besprochen werden.

Keine App bietet hundertprozentigen Schutz. Kinder können Wege finden, Einschränkungen zu umgehen. Erreicht ein Kind das gesetzliche Mindestalter, kann es die Elternaufsicht sogar selbst beenden. In diesem Fall werden die Eltern benachrichtigt und das Gerät vorübergehend gesperrt.

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