Neue Assistenten und erweiterte Systemintegrationen verändern die Art, wie Nutzer mit ihren Geräten interagieren.
Oppo und Xiaomi rollen große Updates aus
Oppo hat am Wochenende den letzten Teil des ColorOS 16-Updates ausgeliefert. Der Rollout, der Anfang Mai begann, endete am 31. Mai. Im Mittelpunkt steht der neue KI-Assistent AI Mind Pilot, der in den Serien Find X9, Find X8, Reno15 und Reno14 Einzug hält. Das Tool greift auf mehrere große Sprachmodelle zurück – darunter Gemini, GPT und Perplexity – und hilft bei kontextbezogenen Aufgaben.
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Besonders spannend: Die O+ Connect-Funktion ermöglicht Dateiübertragungen per Wi-Fi Direct auf Apple-Geräte. Praktisch für den Alltag sind auch die KI-gestützte Menüübersetzung, das Scannen von Dokumenten und eine Funktion, die Live-Übersetzungen und Anrufe zusammenfasst. Der erweiterte App Cloner erlaubt zudem den Betrieb von drei Instanzen einer einzigen Anwendung.
Parallel dazu startete Xiaomi am 30. Mai die globale Verteilung von HyperOS 3.1. Das auf Android 16 basierende Update erreicht 40 verschiedene Modelle der Marken Xiaomi, Redmi und Poco. Neu sind die Benachrichtigungsfunktion Super Island und die native Unterstützung für Apple AirPods – dazu kommen allgemeine Leistungsoptimierungen.
Google rüstet auf: Gemini für alle
Google hat am 30. Mai ein bedeutendes Update seiner Messages-App veröffentlicht. Der KI-Assistent Gemini steht nun auf allen Android-Geräten mit mindestens 6 GB RAM in 164 Ländern zur Verfügung. Die Neuerungen umfassen Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen Android und iPhone, Gruppenchat-Erwähnungen und Live-Standortfreigabe.
Bereits Anfang Mai hatte Google den rund um die Uhr verfügbaren Cloud-Assistenten Gemini Spark vorgestellt. Das Tool integriert sich nahtlos in Gmail, Docs und Kalender und übernimmt Aufgaben wie Preisverfolgung, Newsletter-Zusammenfassungen und Terminplanung. Besonders bei mehrstufigen Anfragen – etwa der Erstellung einer Packliste basierend auf Wetterdaten – zeigt der Assistent seine Stärken. Allerdings gibt es noch Einschränkungen bei der Unterstützung bestimmter Notiz-Apps und der Link-Genauigkeit.
Die Entwicklung folgt einem grundlegenden Wandel: Seit dem 31. März 2026 ist Gemini der Standard-Assistent auf Android-Geräten mit mindestens 2 GB RAM und hat den bisherigen Google Assistant abgelöst. Für die anspruchsvolleren Gemini Intelligence-Funktionen sind allerdings Gemini Nano v3 und 12 GB RAM nötig – Spezifikationen, die derzeit nur die Pixel-10-Serie erfüllt.
Apple bereitet KI-Integration vor
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Apple wird voraussichtlich auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni 2026 seine KI-Strategie im Detail vorstellen. Geplant ist ein umfassendes Update von Siri als Teil von iOS 27, das im September auf den Markt kommen soll.
Technischen Details zufolge nutzt Apple Googles Gemini, um kleinere On-Device-Modelle zu trainieren – ein Verfahren, das als Distillation bekannt ist. Für komplexe Aufgaben, die lokal nicht bewältigt werden können, leitet Siri Anfragen an Google Cloud weiter. Diese Operationen werden durch Nvidias Confidential Computing gesichert, um die Datenverschlüsselung während der Verarbeitung zu gewährleisten.
Zu den erwarteten Funktionen von iOS 27 gehören KI-generierte Hintergrundbilder, erweiterte Fotobearbeitungswerkzeuge und automatische Untertitelung. Während einige Funktionen den A17 Pro Chip oder neuer erfordern, sind viele der Verbesserungen so konzipiert, dass sie direkt auf dem Gerät laufen – zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer. Branchenkreisen zufolge prüft Apple zudem die Übernahme weiterer KI-Unternehmen, um die eigene Entwicklung zu beschleunigen.

