Google Photos 7.85: Material 3 Redesign mit KI-Kamera-Tools

Google erweitert Android-Sperrbildschirm um Live-Updates und überarbeitet Google Photos mit Material 3 Design und KI-Tools.

Im Zuge der laufenden Software-Entwicklung hat Google neue Funktionalitäten für den Android-Sperrbildschirm vorgestellt und ein umfangreiches Design-Update für die Anwendung Google Photos initiiert. Die Neuerungen zielen primär auf eine verbesserte Benutzerführung im Rahmen der Material 3 Design-Sprache sowie auf erweiterte Zugriffsmöglichkeiten für Systemwerkzeuge ab.

Erweiterte Funktionen und Design-Anpassungen in Google Photos

Mit der Einführung der Version 7.85 von Google Photos auf Android-Endgeräten setzt das Unternehmen verstärkt auf das sogenannte „Material 3 Expressive Redesign“. Ein zentrales Element dieses Updates ist die Überarbeitung des Einstellungsmenüs sowie die Integration neuer Bedienelemente. In den Einstellungen unter dem Pfad Fotoansicht findet sich nun ein dedizierter Schalter mit der Bezeichnung „Show shimmer“, mit dem Nutzer die visuelle Darstellung beeinflussen können.

Zudem wurde die Benutzeroberfläche durch ein schwebendes, pillenförmiges Navigationsmenü am unteren Bildschirmrand ergänzt. Dieses Bedienfeld enthält Schnellzugriffe auf die Bereiche Fotos, Sammlungen und Erstellen. Während diese Navigationsstruktur bereits auf dem Betriebssystem iOS zum Einsatz kam, wird sie nun im Rahmen eines gerätespezischen Rollouts auch für die Android-Plattform bereitgestellt.

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Integration von KI-Werkzeugen und Kamera-Funktionen

Ein wesentlicher Fokus des Updates liegt auf der Verzahnung von Kamera-Funktionen mit künstlicher Intelligenz. Google integriert in Version 7.85 eine schwebende Kamera-Schaltfläche (Floating Action Button, FAB) direkt in die KI-basierten Bearbeitungswerkzeuge. Dies betrifft insbesondere die Funktionen „Remix“ sowie die Erstellung von Videos aus Fotos.

Durch diese Anpassung soll eine sofortige Fotoaufnahme ermöglicht werden, ohne das aktuelle Bearbeitungswerkzeug verlassen zu müssen. Die so aufgenommenen Bilder werden nach Angaben des Unternehmens unmittelbar gespeichert und in der Cloud gesichert. Diese Maßnahme dient der Straffung von Arbeitsabläufen bei der Erstellung von Medieninhalten.

Systemweite Aktualisierungen für Uhr und Videobearbeitung

Neben der Photos-App verzeichnete auch die Anwendung Google Clock eine Aktualisierung auf Version 9.0. Das Update führt eine Unterstützung für Live-Updates bei Stoppuhr- und Timer-Funktionen ein. Diese Informationen können nun systemübergreifend an verschiedenen Stellen angezeigt werden, darunter als Symbol in der Statusleiste, in einer erweiterten Ansicht auf dem Sperrbildschirm sowie auf dem Always-On-Display (AOD). Die Verteilung dieser Funktion erfolgt über einen serverseitigen Rollout.

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Zusätzlich wurden im Bereich der Videobearbeitung innerhalb des Google-Ökosystems Funktionen reaktiviert und ergänzt. Berichten zufolge steht die „Auto Trim“-Funktion wieder zur Verfügung. Zudem wurde eine neue Schaltfläche implementiert, die es ermöglicht, einzelne Bilder aus Videosequenzen direkt als eigenständige Fotos zu extrahieren und zu sichern. Diese Neuerungen ergänzen die Bestrebungen, die Medienverwaltung auf mobilen Endgeräten funktional zu erweitern und gestalterisch zu vereinheitlichen.