Google Photos: Wardrobe erstellt digitalen Kleiderschrank auf iOS

Google erweitert Photos um KI-gestützte Bearbeitung, Outfit-Verwaltung und präzisere Markup-Funktionen für Android und iOS.

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Google hat fünf umfassende Aktualisierungen für seine Plattform Google Photos vorgestellt. Im Zentrum der Neuerungen steht die Integration von Gemini Spark, die es berechtigten Abonnenten ermöglicht, Bildmaterial mithilfe von künstlicher Intelligenz effizienter zu verwalten und zu bearbeiten.

Gemini Spark optimiert die Bildverwaltung per Spracheingabe

In den USA können Nutzer mit einem Google-AI-Pro- oder Ultra-Abonnement künftig auf Gemini Spark innerhalb von Google Photos zugreifen. Wie aus Berichten vom 24. September 2026 hervorgeht, erlaubt diese Funktion die Auswahl, Aufhellung und das Teilen von Fotos mittels Text- oder Sprachprompts. Die KI-Integration unterstützt zudem komplexe Bearbeitungsschritte, wie etwa das gezielte Entfernen von Personen im Hintergrund einer Aufnahme.

Digitaler Kleiderschrank durch Wardrobe-Funktion

Eine wesentliche Neuerung stellt die Funktion „Wardrobe“ dar, die Kleidung aus den in der Fotobibliothek gespeicherten Bildern katalogisiert. Das System erstellt daraus einen digitalen Kleiderschrank, in dem Nutzer nach Kategorien wie Ober- und Unterteilen filtern können.

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Zu den weiteren Features gehören das Kombinieren von Outfits sowie die Möglichkeit der virtuellen Anprobe. Die Ergebnisse lassen sich in Moodboards organisieren oder mit anderen teilen.

Wardrobe wird derzeit für AI-Pro- und Ultra-Abonnenten in den USA, Indien und Brasilien ausgerollt. Während die Funktion zuvor auf das Android-Betriebssystem beschränkt war, ist sie nun laut Berichten vom 24. September 2026 auch auf iOS in den entsprechenden Regionen verfügbar. Google stellte in diesem Zusammenhang klar, dass die erfassten Kleidungsdaten nicht an Dritte, wie beispielsweise Einzelhändler, weitergegeben werden.

Erweiterte Stiloptionen und Remix-Vorlagen

Für die kreative Gestaltung führt Google weltweit auf Android-Geräten die Funktion „Moods“ ein. Diese beinhaltet unter anderem visuelle Stile wie 35-mm-Film-Optiken sowie Looks, die an Digitalkameras der 2000er-Jahre angelehnt sind. Nutzer haben die Möglichkeit, sowohl die Intensität der Stile als auch verschiedene Stil-Mischungen individuell anzupassen.

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Zusätzlich werden 15 Remix-Vorlagen für Nutzer über 18 Jahren in ausgewählten Ländern auf Android und iOS bereitgestellt. In diesem Kontext wurde zudem Video Remix mit Gemini Omni für bestimmte Regionen angekündigt, um die videobasierte Bearbeitung plattformübergreifend zu erweitern.

Präzisionswerkzeuge im Markup-Tool

Das Markup-Tool von Google Photos erhält ebenfalls funktionale Erweiterungen, die weltweit auf Android-Geräten ausgerollt werden. Neu ist ein spezieller „Redact“-Stift, mit dem sensible Bildbereiche, etwa Kfz-Kennzeichen, unkenntlich gemacht werden können. Hierfür stehen drei unterschiedliche Verpixelungsstile zur Verfügung: Mosaic, Mosaic Light und Blur.

Ergänzend hierzu bietet das Tool nun präzisere Regler für die Stiftstärke sowie eine Auswahl neuer Schriftarten. Diese Updates zielen darauf ab, die produktive Bearbeitung von Bilddateien direkt innerhalb der Anwendung zu verfeiner, wie Berichte vom 25. September 2026 dokumentieren.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Google Photos Wardrobe Feature Comes to iOS“