Google Pics: Googles neues KI-Bildtool bearbeitet Grafiken bis 4K

Das neue Google-Werkzeug ermöglicht KI-gestützte Bildgestaltung und Teamarbeit; die Workspace-Freischaltung erfolgt schrittweise.

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Google erweitert sein Bürosoftware-Ökosystem um eine eigene Anwendung zur Bildbearbeitung. Mit Google Pics stellte das Unternehmen ein neues Werkzeug vor, das auf dem KI-Modell Nano Banana basiert und als direkte Alternative zu etablierten Designplattformen wie Canva und Adobe Express positioniert wird. Die Einführung ist Teil eines größeren Softwarepakets für Arbeitsumgebungen, das am 1. Oktober 2026 offiziell angekündigt wurde.

Objektbasierte Bearbeitung und Skalierung bis 4K

Das neue Bildbearbeitungswerkzeug setzt auf generative Algorithmen, um Arbeitsabläufe bei der visuellen Gestaltung zu vereinfachen. Anwender können Designs vollständig über Texteingaben generieren lassen und zwischen mehreren Entwurfsvarianten wählen. Ein zentraler Bestandteil der Software ist die gezielte Bearbeitung einzelner Bildobjekte, wodurch sich Bildelemente isoliert anpassen lassen, ohne das restliche Motiv neu erstellen zu müssen.

Darüber hinaus umfasst der Funktionsumfang Möglichkeiten zur nachträglichen Textbearbeitung innerhalb von Grafiken. Integrierte Werkzeuge erlauben es, bestehende Bildtexte zu löschen oder direkt in andere Sprachen zu übersetzen. Für die visuelle Optimierung bietet die Anwendung Optionen für Bildzuschnitte sowie die Hochskalierung von Bilddateien auf eine Auflösung von 2K oder 4K.

Tiefe Verzahnung in Google Workspace

Google integriert das Werkzeug direkt in seine bestehenden Büroanwendungen. Nutzer können unmittelbar innerhalb von Google Docs und Google Slides auf die Funktionen zugreifen. Für die Zukunft ist zudem eine Anbindung an den Cloud-Speicherdienst Google Drive vorgesehen.

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Da die Software für den Einsatz in Unternehmen und Teams konzipiert ist, erfolgt die gemeinsame Bearbeitung von Projekten über die gewohnte Workspace-Infrastruktur. Dies ermöglicht mehreren Personen, simultan an Bildentwürfen zu arbeiten und Änderungen in Echtzeit nachzuvollziehen.

Zugang zu Google Pics erhalten Abonnenten der Tarife Google AI Pro und Google AI Ultra sowie Kunden mit Google-Workspace-Abonnements in den Stufen Business und Enterprise. Während einige Zugänge bereits freigeschaltet sind, soll die Bereitstellung für den Großteil der berechtigten Workspace-Nutzer in den kommenden Wochen schrittweise erfolgen.

Neuerungen im Rahmen des Workspace Drop

Die Vorstellung des Bildbearbeitungstools erfolgte im Kontext einer umfassenderen Aktualisierung, die das Unternehmen am 1. Oktober 2026 unter der Bezeichnung Workspace Drop für Firmenkunden und Workspace-Anwender ankündigte. Dieses Update bringt weitere Neuerungen mit sich, die über verschiedene Dienste wie Docs, Sheets, Drive und Chat hinweg implementiert werden.

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Dazu zählt unter anderem Sheets canvas, eine Funktion zur automatisierten Umwandlung herkömmlicher Tabellen in interaktive Mini-Anwendungen. Ergänzt wird das Paket durch Workspace Intelligence, das auf die Gemini-Technologie aufsetzt, um Arbeitsabläufe programmübergreifend zu automatisieren und die Produktivität innerhalb der Plattform zu steigern.