Bei den Smartphones der Reihe Google Pixel richtet sich die Bedienung der Taschenlampen-Helligkeit nach dem Format der hinterlegten Kachel im Menü der Schnelleinstellungen. Wie am 7. November 2026 berichtet wurde, öffnet sich der Helligkeitsregler bei einer kleinen Kachel im Format 1×1 durch ein langes Drücken des Symbols.
Ist die Kachel dagegen im breiteren Format 2×1 angelegt, genügt ein Antippen des Schriftzugs auf der rechten Seite, um das Menü zur Feinjustierung aufzurufen. Als Standardwert ist bei neueren Geräten der Pixel-Serie eine Leuchtstärke von 50 Prozent voreingestellt.
Zusätzliche Gesten und Schnellzugriffe auf dem Pixel
Abseits der Schnelleinstellungen lassen sich auf Google-Geräten alternative Wege zur Aktivierung der Leuchte einrichten. Seit dem Modell Pixel 4a steht die Funktion zur Verfügung, das Licht durch ein doppeltes Antippen der Geräterückseite ein- und auszuschalten.
Konfigurierbar ist diese Geste in den Systemeinstellungen unter dem Pfad für Gesten und die Schnelltasten-Option, wobei sich dort auch festlegen lässt, dass stärkere Berührungen erforderlich sind.
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Zudem lässt sich die Taschenlampe über das Menü der Systemgesten direkt auf die Ein- und Aus-Taste legen. Ab Version Android 14 besteht ferner die Option, eine Verknüpfung direkt auf dem Sperrbildschirm einzurichten, erreichbar über die Einstellungen für Hintergrund und Stil.
Per Sprachbefehl über den Google Assistant lässt sich das Licht ebenfalls steuern, während die Kacheln der Schnelleinstellungen über ein Stift-Symbol frei verschoben werden können.
Regelung bei anderen Android-Herstellern
Hersteller wie Samsung, Huawei und Xiaomi setzen auf abweichende Bedienkonzepte. Dort öffnet ein langes Drücken der Kachel im Schnellbedienfeld einen Regler, der die Leuchtkraft in fünf diskreten Stufen anbietet, wobei Stufe 5 die hellste Einstellung markiert.
Samsung weist seine Nutzer in diesem Menü ausdrücklich darauf hin, dass bei längerer Hautberührung auf hoher Stufe leichte Verbrennungen entstehen können. Bei drohender Überhitzung schaltet die Software die Leuchtdiode zudem automatisch ab.
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Für den Schnellzugriff bietet Samsung ab der Modellreihe Galaxy S22 eine Rückseiten-Tippgeste über das Modul RegiStar innerhalb der herstellereigenen Good-Lock-App an, die wahlweise auf zwei- oder dreifaches Tippen reagiert.
Alternativ kann die seitliche Taste über die erweiterten Systemfunktionen mit einem Doppeldruck belegt werden. Ein zweites Herunterwischen im Bedienfeld bringt bei Samsung-Geräten weitere Kacheln wie die Bildschirmaufnahme oder den QR-Code-Scanner zum Vorschein, die sich wie bei Google über ein Stift-Symbol anpassen lassen.
Die Umsetzung bei Apple im Vergleich
Auf Geräten mit dem Betriebssystem von Apple ist die Lichtintensität seit längerer Zeit regulierbar. Im Kontrollzentrum sowie vom Sperrbildschirm aus lässt sich über ein langes Drücken ein vertikaler Schieberegler aufrufen, der die Helligkeit regelt oder wahlweise vier feste Stufen bietet. Bei den Pro-Modellen des Herstellers lässt sich über eine seitliche Wischgeste nach links oder rechts zudem die Strahlbreite des Lichts anpassen.
Die verbauten zweifarbigen Leuchtdioden erzeugen ausschließlich weißes Licht; für farbige Ausleuchtungen bleibt Nutzern nur der Rückgriff auf das Gerätedisplay oder behelfsmäßig beklebte Folien. Wie auf Android-Geräten greifen auch hier automatische Schutzmechanismen für Temperatur und Akkuzustand, welche die LED-Leistung bei Bedarf drosseln. Der Kamerablitz selbst verfügt im Gegensatz zur Taschenlampe über keine manuelle Helligkeitsregelung.

