Google bringt mit Googlebook eine neue Laptop-Hardware-Marke auf den Markt, die auf einem Android-basierten Betriebssystem läuft. In den USA startet der Verkauf ab 899 US-Dollar, der Vorverkauf lief bereits seit dem 21. September.
Zum Start treten die Hersteller Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo mit eigenen Modellen an. Während die US-Lieferungen begannen, folgt der Marktstart in Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland und Australien am 5. Oktober.
Erklärvideo von Google-Direktor Dieter Bohn
Kurz vor dem Verkaufsstart hat Google-Direktor Dieter Bohn ein offizielles Erklärvideo mit dem Titel „Inside Googlebook with Dieter Bohn“ veröffentlicht.
Darin stellt er klar, dass Googlebook keine bloße Erweiterung von Android oder ChromeOS darstellt, sondern eine von Grund auf neu entwickelte Plattform ist, deren Software und Updates direkt von Google kommen. Bohn räumte zugleich ein, dass die Plattform noch nicht perfekt sei und auf Basis von Nutzer-Feedback weiterentwickelt werden solle.
Die Geräte im Überblick
Die Hersteller bieten unterschiedlich positionierte Modelle an. Der Acer Googlebook 14 startet bei 899 US-Dollar und kombiniert einen Intel Core Ultra 5 mit einem 14-Zoll-2,8K-OLED-Display, einer Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden und einem Gewicht von 2,51 Pfund.
Der Dell XPS Googlebook setzt ab 999 US-Dollar auf einen Snapdragon X Elite, ein 13,4-Zoll-2,5K-LCD-Display, bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit und 2,2 Pfund Gewicht.
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Lenovo positioniert sein Googlebook 15 ab 1.099,99 US-Dollar mit einem 15,3-Zoll-2,8K-OLED-Touchscreen (2880×1800, 120Hz, 500 Nits, DCI-P3), einem Intel Core Ultra 5 325, wahlweise 16GB oder bis zu 32GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher, 256GB oder 512GB SSD-Speicher, Wi-Fi 7, zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen sowie einem 70-Wh-Akku, den Lenovo mit bis zu 12,5 Stunden, Google mit bis zu 16 Stunden Web-Browsing angibt.
In Australien startet das Lenovo Googlebook 15 bei 2.299 australischen Dollar. Asus bietet mit dem Googlebook 14 (CX9406CAA) ab 1.299,00 US-Dollar ein 14-Zoll-3K-OLED-Touchscreen-Modell mit Intel Core Ultra 5 325, 16GB LPDDR5X und MIL-STD-810H-Zertifizierung.
HP rundet mit dem Googlebook 14 ebenfalls ab 1.299 US-Dollar das Feld ab, ausgestattet mit Snapdragon X Elite, 14-Zoll-2,8K-OLED-Display und bis zu 19 Stunden Akkulaufzeit bei einem Gewicht von 2,74 Pfund.
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Google hat für die gesamte Googlebook-Reihe Mindestanforderungen definiert: 16GB Arbeitsspeicher, Touchscreen, beleuchtete Tastatur, haptisches Trackpad, eine NPU mit mehr als 45 TOPS, 2,8K-OLED-Display, bis zu 14 Stunden Videowiedergabe sowie eine Update-Zusage über zehn Jahre. Zum Start kommen Prozessoren von Qualcomm und Intel zum Einsatz, MediaTek-Modelle sind für später geplant.
Software, Sicherheit und Zusatzangebote
Das Googlebook-Betriebssystem basiert auf Android 17 mit einem ChromeOS-Desktop-Framework. ChromeOS bleibt parallel bestehen, der Support dafür läuft bis Mitte 2034. Zu den Funktionen zählen unter anderem Gemini Intelligence, der von DeepMind entwickelte Magic Pointer, Sprachfunktionen namens Rambler sowie ein über pKVM isoliertes Linux-Terminal. In Sachen Sicherheit setzt Google auf einen pKVM-Hypervisor mit Level-5-Zertifizierung, einen Titan-Chip und Verified Boot.
Käufern bietet Google im Launch-Bundle zwölf Monate Google AI Pro inklusive 5TB Cloud-Speicher und Gemini Advanced sowie zusätzliche App-Guthaben für Dienste wie YouTube Premium, BandLab Pro, Adobe Photoshop und CapCut Pro. Nach Ablauf der Testphasen fallen im zweiten Jahr laut einer Kostenaufstellung Gesamtkosten von 748 US-Dollar an, während GeForce NOW und CapCut Pro in kostenlose Tarifstufen zurückfallen.
Der Verkauf läuft in den USA über den Google-eigenen Shop sowie bei Best Buy. In Europa liegen die Preise bei Googlebook-Modellen ab 1.199 Euro.

