Mit der Einführung von Googlebooks zeichnet sich ein neuer Ansatz für mobile Arbeitsgeräte ab. Die Geräteklasse kombiniert ein Android-Fundament mit den Desktop-Fähigkeiten von ChromeOS, führt Android-Anwendungen nativ aus und bietet zugleich Zugriff auf den vollständigen Chrome-Browser sowie Erweiterungen.
Ergänzt wird die Software-Architektur durch die direkte Integration des KI-Assistenten Gemini. Während Vorbestellungen bereits laufen, ist die breite Marktverfübarkeit der ersten Modelle für Anfang Oktober 2026 angekündigt.
Herstellerübergreifende Plattform und technische Basis
Für die Markteinführung kooperiert Google mit etablierten Hardware-Partnern. Geräte von Dell, Lenovo, HP, Acer und ASUS sollen laut Branchenberichten ab dem 4. beziehungsweise 5. Oktober 2026 erscheinen. Die Preisspanne bewegt sich nach vorliegenden Angaben zwischen 899 und 1.299 US-Dollar.
Die Hardware-Konfigurationen setzen auf mindestens 16 GB RAM und stützen sich wahlweise auf x86- oder ARM-Architekturen: Zum Einsatz kommen Prozessoren vom Typ Intel Core Ultra Series 3 sowie Qualcomms Snapdragon X Elite. Letzterer arbeitet mit 12 Kernen, bis zu 4,3 GHz Taktfrequenz, einer Speicherbandbreite von bis zu 135 GB/s und einer Rechenleistung von 45 TOPS für KI-Aufgaben.
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Das Googlebook-Betriebssystem zielt auf eine enge Verzahnung mit dem Smartphone-Ökosystem ab. Geplant sind verschlüsselte Synchronisierungen von Passwörtern, WLAN-Zugängen, Einstellungen und Nachrichten sowie die Möglichkeit, mobile Aufgaben direkt am Laptop fortzusetzen.
Zudem sind Funktionen wie der Magic Pointer, eine mehrsprachige Diktierfunktion und kontextbezogene Vorschläge integriert. Google verspricht für die Plattform einen Update-Zeitraum von bis zu 10 Jahren. Berechtigte Käufer erhalten zudem für 12 Monate das Abonnement Google AI Pro, das sich nach Ablauf ohne Kündigung auf 19,99 US-Dollar pro Monat oder den dann gültigen Betrag beläuft.
Die ersten Modellvarianten von Dell, HP und ASUS
Mehrere Hersteller haben bereits konkrete Spezifikationen ihrer Erstlingswerke vorgelegt:
- Dell XPS Googlebook: Das Modell verfügt über ein 13-Zoll-Display mit 2,5K-Auflösung, 500 Nits Helligkeit und einer variablen Bildwiederholrate von 30 bis 120 Hz. Angetrieben vom Snapdragon X Elite, fasst das Gerät bis zu 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Dell gibt eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden Netflix-Streaming an. Der Einstiegspreis liegt bei 999 US-Dollar. Neben dem Bezug über Best Buy und Google Stores ist die Verfügbarkeit auf der Dell-Website ab Oktober 2026 vorgesehen.
- HP Googlebook 14: Ausgestattet mit Snapdragon X Elite, startet das Basismodell mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Festspeicher ab 1.299 US-Dollar, wobei HP separat auch einen Einstiegspreis von 1.199,99 US-Dollar über eigene Vertriebswege und Best Buy ausweist. HP nennt bis zu 19 Stunden Akkulaufzeit bei Videowiedergabe im Labortest. Für die Nutzung einzelner Funktionen setzt HP ein Smartphone mit mindestens Android 17 voraus.
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- ASUS Googlebook 14: Das 10,9 mm flache und ab 0,99 kg schwere Gerät nutzt Intels Core Ultra 7 Series 3. ASUS verbaut bis zu 64 GB LPDDR5X-RAM, eine 1-TB-PCIe-4.0-SSD und einen 70-Wh-Akku, für den der Hersteller bis zu 18 Stunden Laufzeit angibt. Die Anzeige erfolgt über einen 14-Zoll-3K-OLED-Touchscreen mit 120 Hz und bis zu 1.000 Nits HDR-Spitzenhelligkeit. Neben Wi-Fi 7 und diversen Schnittstellen wie HDMI 2.1b oder Thunderbolt 4 umfasst das ASUS-Paket für Käufer in ausgewählten Regionen, darunter Deutschland, 12 Monate Google AI Pro und 5 TB Cloudspeicher bei Aktivierung ab dem 1. Oktober 2026.

