Der chinesische Hersteller GPD hat für seinen Mini-PC MicroPC 2 eine neue Prozessorvariante angekündigt. Das Gerät ist nun auch mit dem Intel Core 3 N350 erhältlich, einem Achtkern-Prozessor der „Twin Lake“-Generation. Damit erweitert GPD die bisherige Ausstattung, die auf einem Intel Core i3-N300 basierte.
Höhere Taktraten bei CPU und GPU
Laut Angaben des Herstellers liegen sowohl die CPU- als auch die GPU-Taktfrequenzen des N350-Modells jeweils 0,1 GHz über den Werten der i3-N300-Ausführung. Der Leistungsgewinn fällt damit moderat aus, dürfte aber vor allem bei rechenintensiveren Anwendungen im kompakten Formfaktor spürbar werden.
Kompaktes Gehäuse mit vollwertiger Ausstattung
Der MicroPC 2 bleibt trotz der Prozessor-Aktualisierung ein Gerät für den mobilen Einsatz. Mit Abmessungen von 171,2 × 110,8 × 23,5 mm und einem Gewicht von etwa 490 g richtet er sich an Nutzer, die einen vollwertigen Windows-Rechner in Westentaschenformat suchen. Ein 27,5-Wh-Akku versorgt das Gerät unterwegs mit Strom.
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Zur Ausstattung zählen 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher sowie eine M.2-2280-NVMe-SSD als Massenspeicher. Das 7-Zoll-Display löst in Full-HD auf, arbeitet mit 60 Hz Bildwiederholrate, erreicht eine Helligkeit von 500 Nits und verfügt über Touch-Bedienung.
Für die Konnektivität sorgen Wi-Fi 6 sowie ein 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss. An Schnittstellen bietet der MicroPC 2 zwei USB-A- und zwei USB-C-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang sowie einen SD-Kartenleser – eine für die Geräteklasse vergleichsweise umfangreiche Anschlussvielfalt.
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Preis der Einstiegskonfiguration
Für die Variante mit N350-Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Speicherplatz nennt GPD einen Preis von 789,95 US-Dollar, was umgerechnet etwa 5366 RMB entspricht. Damit positioniert sich das Gerät im oberen Preissegment für ultrakompakte PCs, was angesichts der vollwertigen x86-Architektur und der Erweiterbarkeit über NVMe-SSD nicht unüblich ist.
Fortsetzung eines bestehenden Produkts
Der MicroPC 2 ist kein komplett neues Produkt, sondern eine Weiterentwicklung eines bestehenden Modells: Die Vorgängerversion mit i3-N300-Prozessor kam im August 2025 auf den Markt. Mit dem N350-Update reagiert GPD offenbar auf die Verfügbarkeit neuerer Intel-Prozessoren aus der „Twin Lake“-Reihe, ohne das grundlegende Konzept des Geräts zu verändern.
Die Ankündigung der neuen Prozessorvariante wurde zunächst in chinesischen Fachmedien verbreitet und in den folgenden Wochen mehrfach von weiteren Publikationen aufgegriffen, die die technischen Daten bestätigten.
Für Interessenten an ultrakompakten Windows-Geräten bleibt der MicroPC 2 damit weiterhin aktuell, ohne dass sich am grundsätzlichen Formfaktor oder der übrigen Ausstattung etwas ändert – der Fokus des Updates liegt klar auf der leicht gesteigerten Rechenleistung durch den neuen Intel-Chip.

