GStreamer 1.28.5: AMD-Nutzer befreien sich vom Flimmern

Die Woche bringt Updates für Media-Player, Musikserver und Produktionstools. GStreamer behebt AMD-Flimmern, FL Studio 2026 bietet Cloud-Backup.

Die Software-Entwickler-Szene hat in dieser Woche mehrere Updates für Medienwiedergabe und Bibliotheksverwaltung vorgestellt. Die neuen Tools bieten Nutzern echte Alternativen zu den Standardlösungen von Microsoft – und das komplett kostenlos.

Kostenlose Alternativen mit erweitertem Funktionsumfang

Bereits am heutigen Freitag präsentierten Software-Experten eine neue Freeware-Alternative zum Windows Media Player. Das Programm punktet mit einer deutlich moderneren Oberfläche und praktischen Zusatzfunktionen. Für alle, die vom Standardtool von Microsoft genug haben, könnte das genau der richtige Ersatz sein.

Nur zwei Tage zuvor, am Mittwoch, sorgte ein weiteres Open-Source-Projekt für Aufsehen: Die Anwendung Explo verbindet lokale Musikbibliotheken mit Streaming-Funktionen. Das Tool nutzt die Empfehlungen von ListenBrainz und lädt automatisch passende Songs von YouTube herunter. So bekommen Nutzer Entdeckungsfunktionen, die sonst nur große Streaming-Dienste bieten – direkt in ihrer eigenen Sammlung.

GStreamer 1.28.5: Wichtige Fehlerbehebungen für AMD-Nutzer

Die technische Basis vieler Media-Player erhielt ebenfalls ein entscheidendes Update. Am Mittwoch veröffentlichte das GStreamer-Team die Version 1.28.5 des plattformübergreifenden Frameworks. Der Patch behebt ein bekanntes Problem: Nutzer von AMD-Grafikkarten mussten bisher mit grünem Flimmern bei Untertiteln kämpfen – das gehört nun der Vergangenheit an.

Darüber hinaus verbessert das Update die Unterstützung für den neuen H.266/VVC-Codec sowie für YouTube-HLS-Streams. Die Binärversionen für Windows, macOS und mobile Plattformen sollen in Kürze folgen.

Musik-Server: Neue Beta mit Sicherheits-Updates

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Wenn Sie auf Ihrer AMD-Grafikkarte grünes Flimmern bei Untertiteln sehen, hilft das neue GStreamer 1.28.5-Update. In diesem Report erfahren Sie, wie Sie es in drei einfachen Schritten installieren und weitere Media-Probleme lösen. Jetzt kostenlosen Report anfordern

Ebenfalls am Mittwoch erschien die Beta-Version 2.10.0b4 des Music Assistant Servers. Das Netzwerk-Tool für Musikverwaltung bringt einen neuen Profiler-Provider mit, dazu Funktionen wie Genre-Erkennung und einen überarbeiteten „Smart Fades“-Analysator. Besonders wichtig: Die Entwickler haben die Sicherheitslücken SSRF und XSS geschlossen.

FL Studio 2026: Cloud-Backup und CPU-Optimierung

Einen Tag später, am Donnerstag, präsentierte Image-Line die neue Version FL Studio 2026. Das professionelle Produktionstool erhält ein überarbeitetes FLEX-Instrument mit verbesserter Browser-Suche und optimierter CPU-Auslastung. Neu ist auch ein Cloud-Backup-System mit abgestuften Speicherplänen – von 500 MB kostenlos bis zu einem Terabyte in der Bezahlversion. Registrierte Nutzer erhalten das Update kostenlos, inklusive eines Audio-Loggers und eines Assistenten für häufige Arbeitsabläufe.

Opera 133: Browser-Test mit neuem Tab-Design

Auch Browser-Entwickler arbeiten an der Medien-Integration. Opera veröffentlichte am Donnerstag das stabile Update auf Version 133 mit zahlreichen Fehlerbehebungen. Im „Early Bird“-Entwicklungszweig testet der Browser zudem eine neu gestaltete vertikale Tab-Leiste mit Rasteransicht für angeheftete Tabs und verbesserten Drag-and-Drop-Funktionen. Das könnte künftig die Bedienung von webbasierten Media-Playern und Playlists erleichtern.

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Nutzen Sie einen Musik-Server wie Music Assistant? Dann sollten Sie die Beta 2.10.0b4 mit Sicherheits-Updates gegen SSRF und XSS kennen. Unser Report enthält eine Checkliste, um Ihren Media-Server abzusichern – inklusive GStreamer-Tipps für AMD-Nutzer. Sicherheits-Checkliste jetzt sichern

Spotify: Eine Milliarde Downloads als Maßstab

Während die Nischen- und Open-Source-Alternativen wachsen, bleiben die großen Streaming-Plattformen die unangefochtenen Platzhirsche. Die Spotify-App im Google Play Store hat die Marke von einer Milliarde Downloads überschritten. Der Dienst bietet rund 80 Millionen Songs, vier Millionen Podcasts und 300.000 Hörbücher. Eine schier unvorstellbare Menge – und genau das ist die Herausforderung, der sich die Entwickler lokaler Bibliotheks-Tools stellen müssen.