HKC setzt auf der CES mit einem 36,5-Zoll-8K-Monitor bei 1800 Nitz einen neuen Maßstab für Profi-Displays. Das Gerät soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Die Vorführung auf der Technikmesse in Las Vegas wurde zum heimlichen Star des Branchentreffens. Der Prototyp kombiniert eine 8K-Auflösung (7680 x 4320 Pixel) mit einer spektakulären Spitzenhelligkeit von 1800 Nitz. Diese Werte sind in dieser Größenklasse bislang unerreicht und richten sich gezielt an Profis aus Film, Design und Fotografie.
MiniLED-Technologie mit über 2.000 Zonen
Das Herzstück ist ein hochdichtes MiniLED-Backlight mit mehr als 2.000 lokalen Dimming-Zonen. Zusammen mit ausgeklügelten Algorithmen ermöglicht dies einen extrem präzisen Lichtsteuerung. Das Ergebnis: ein nahezu unendlicher Kontrast, tiefste Schwarztöne und kein störender „Halo-Effekt“ mehr.
Für kreative Arbeiten ist zudem die volle Abdeckung des DCI-P3-Farbraums entscheidend. Farben werden nicht nur intensiv, sondern auch absolut akkurat dargestellt – eine Grundvoraussetzung für professionelles Color Grading und Bildbearbeitung.
Nische für Profis in einem breiten Portfolio
Der 8K-Prototyp war der Höhepunkt eines umfangreichen Messeauftritts von HKC und seinen Partner-Marken Koorui und Antgamer. Während sich andere Hersteller auf Gaming-Monitore mit hohen Wiederholraten oder QD-OLED konzentrieren, besetzt HKC mit dieser Entwicklung eine klare Profi-Nische.
„Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um maximale Bildtreue“, so die Botschaft. Für Video-Editoren, die in 8K schneiden, oder Designer, die feinste Details benötigen, ist die Pixeldichte der entscheidende Vorteil.
Die Herausforderung: Hardware und Inhalte
Doch wer den Monitor nutzen will, braucht leistungsstarke Hardware. Eine Workstation, die 8K-Inhalte in Echtzeit verarbeiten kann, gehört in die absolute High-End-Klasse. Zudem ist natives 8K-Material noch immer rar. Für Produktionsfirmen, die bereits in dieser Auflösung arbeiten, bedeutet das Gerät dennoch einen direkten Workflow-Vorteil.
Die Branche wartet nun gespannt auf die angekündigten Serienmodelle. Sie könnten noch 2026 einen neuen Referenzpunkt für professionelle Bildschirme setzen und den Wettlauf um die beste Darstellungsqualität weiter anheizen.





