homeOS: Apple stellt neues Betriebssystem für Smart-Home-Hub vor

Apple entwickelt eine gemeinsame Plattform für Smart-Home-Geräte mit Siri-Steuerung, Kamera und zwei Hub-Varianten; der Termin bleibt unbestätigt.

Apple arbeitet laut Berichten des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman an einer neuen Software-Plattform, die verschiedene Elemente bestehender Betriebssysteme vereint. Das System, das unter dem Namen homeOS geführt werden könnte, soll das Herzstück eines neuen Smart-Home-Displays bilden. Die Vorstellung der ersten Hardware-Komponenten wird bereits für Oktober 2026 erwartet.

Einheitliche Software-Basis für das vernetzte Heim

Das neue Betriebssystem kombiniert laut Branchenexperten Funktionen von tvOS, watchOS und iOS. Hinweise auf die Bezeichnung homeOS fanden sich in Markeneintragungen einer Apple-nahen Briefkastenfirma. Die Benutzeroberfläche soll ein App-Icon-Grid, Widgets und anpassbare Ziffernblätter bieten. Ein wesentliches Merkmal der Software sei die automatische Skalierung von Interface-Elementen, sobald sich eine Person dem Gerät nähert.

Im Zentrum der Plattform steht die Siri-KI, die auf den Fähigkeiten von iOS 27 aufbaut. Diese ermöglicht eine geräte- und kontenübergreifende Steuerung. Nutzer können so per Sprachbefehl nach Fotos suchen, Musik oder Podcasts abspielen und Aufgaben in Kalendern oder Notizen verwalten.

Das System ist auf Multi-User-Support ausgelegt, wobei eine integrierte Kamera zur Gesichtserkennung dient, um personalisierte Informationen wie Kalendereinträge oder Nachrichten anzuzeigen.

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Hardware-Spezifikationen und Modellvarianten

Der geplante Smart-Home-Hub wird laut internen Informationen in zwei Versionen entwickelt. Das Modell mit der Kennung J490 ist als Tischgerät konzipiert, während die Variante J491 für die Wandmontage vorgesehen ist. Beide Modelle verfügen über ein quadratisches Display mit einer Diagonale von etwa 6 oder 7 Zoll. Damit wäre das Gerät kompakter als viele Konkurrenzprodukte wie der Amazon Echo Show.

Die Hardware soll die Funktionen eines HomePod-Lautsprechers mit einem Bildschirm kombinieren. Zur Ausstattung gehören Wi-Fi, Mikrofone und eine Frontkamera für FaceTime-Videoanrufe.

Interessant ist dabei der Verzicht auf einen komplexen Face-ID-Tiefensensor; die Personenerkennung erfolgt stattdessen über die Standardkamera. Für die Ersteinrichtung des Hubs wird laut Berichten zwingend ein iPhone benötigt, was die Positionierung des Geräts innerhalb des Apple-Ökosystems unterstreicht.

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Strategische Neuausrichtung im Smart-Home-Markt

Das Projekt gilt als das erste große neue Produkt unter der Führung von CEO John Ternus. Er beschrieb die Strategie dahinter als Entwicklung eines intelligenten persönlichen Hubs, der über das iPhone hinausreicht. Ursprünglich war das Gebiet des Geräts bereits für das Jahr 2024 geplant, verzögerte sich jedoch aufgrund von Entwicklungsarbeiten an den KI-Fähigkeiten der Siri-Software.

Neben dem Display-Hub bereitet Apple laut Branchenberichten ein umfassenderes Lineup für das vernetzte Zuhause vor. Dazu gehören ein aktualisierter HomePod mini sowie eine dritte Generation des klassischen HomePod. Alle neuen Geräte sollen den Matter-Standard unterstützen und über die aufgerüstete Siri-KI tief in das HomeKit-System integriert werden.

Während eine Vorstellung ab Oktober 2026 als wahrscheinlich gilt, steht eine offizielle Bestätigung der Liefertermine noch aus. Das Software-Lineup für das Jahr 2026, das bereits Referenzen auf die neuen Modelle in macOS Tahoe 26.7 enthält, umfasst zudem die Versionen 27 der bekannten Betriebssysteme von iOS bis visionOS.