HP EliteBoard G1a: Der Desktop wird zur Tastatur

HP stellt auf der CES 2026 die EliteBoard G1a vor – einen vollwertigen Windows-PC in einer Tastatur, der das mobile Arbeiten neu definiert und für März 2026 geplant ist.

HP hat auf der CES 2026 in Las Vegas ein Gerät vorgestellt, das bisherige Arbeitsplatzkonzepte grundlegend infrage stellt. Die EliteBoard G1a ist ein vollständiger Windows-11-Computer, der komplett in eine Tastatur integriert ist – und damit die klassische Laptop-Kultur durch eine neue „Tastatur-Kultur“ ablösen könnte. Das Gerät wurde bereits als Innovation Award Honoree ausgezeichnet.

Die Idee ist nicht neu – „Computer-in-der-Tastatur“-Geräte gab es schon in den 1980er Jahren. Doch HP hat das Konzept radikal neu gedacht: statt für Hobbybastler wie der Raspberry Pi 400 ist die EliteBoard G1a ein Premium-Business-Gerät, das sich an Unternehmen richtet und dabei ein Problem löst, das viele Arbeitgeber kennen.

Kompletter Computer, Rucksack-Format

Mit nur 750 Gramm und einer Schärfe von 12 Millimetern passt die EliteBoard G1a in jeden Laptop-Rucksack. Unter einer Standard-Scherenschalter-Tastatur verbergen sich Motherboard, Kühlsystem und Konnektivität – die gesamte Hardware steckt in einem Gehäuse aus Metall und Kunststoff mit bis zu 75 Prozent recyceltem Material.

Das ist der Clou: Arbeitnehmer im Hybrid-Office brauchen nicht mehr den kompletten Laptop mitzunehmen. Statt einen schweren Computer zwischen Home-Office und Büro zu schleppen, um ihn dort an einen externen Monitor anzuschließen, nehmen Nutzer künftig nur noch diese leichte Tastatur mit. Das spart Gewicht, Material und beweist einen neuen Gedanken: der Computer ist nicht das Display, sondern die Input-Komponente.

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Im Lieferumfang enthalten ist eine kabellose Maus. Die Konnektivität erfolgt über jeden USB-C-Monitor – das ist das zentrale Konzept. Für mobiles Arbeiten bietet HP optional eine Variante mit 32-Wh-Akku an, der etwa 3,5 Stunden Laufzeit ermöglicht. Ideal für den Wechsel zwischen Meetingräumen und flexible Arbeitsplätze.

Enterprise-Power dank AMD Ryzen

Trotz Kompaktheit liefert die EliteBoard G1a keine Kompromisse bei der Leistung. Im Inneren werkelt AMDs Ryzen AI 300, in der Top-Variante der Ryzen AI 7 350 Pro. Das Besondere: Die integrierten Neural Processing Units (NPU) erreichen bis zu 50 TOPS – genug, um die Anforderungen des Microsoft-Copilot+-PC-Standards zu erfüllen.

Das bedeutet konkret: Alle KI-Features von Windows 11 laufen lokal auf dem Gerät ab. Live-Untertitel, Echtzeit-Übersetzung und die neue Recall-Funktion benötigen keine Cloud – das spart Zeit und schützt die Privatsphäre. Die integrierte AMD Radeon 800M Grafik unterstützt bis zu drei externe 4K-Displays gleichzeitig.

Besonders für IT-Abteilungen interessant: Die EliteBoard G1a ist modular aufgebaut. Nutzer können die Unterschale abnehmen und selbst upgraden – RAM bis 64 GB (DDR5), Speicher bis 2 TB (NVMe-SSD). Das ist bei Ultra-Portables extrem selten und spricht für Langzeitnutzung ohne Austausch.

Konnektivität und Sicherheit im Fokus

Die Schnittstellen sind auf zeitgemäße Anforderungen ausgerichtet: USB4, USB 3.2 Gen 2 Type-C mit Power Delivery und DisplayPort. WLAN 7 und Bluetooth 6.0 zukunftssicher für die nächsten Jahre. Dazu kommt HP Wolf Security for Business – ein Hardware-gestütztes Sicherheitssystem, das das BIOS vor Firmware-Angriffen schützt. Optional gibt es noch einen Fingerprint-Reader und ein Sperr-Slot für physische Sicherung.

Die Lösung für ein verstecktes Problem

Was macht dieses Gerät eigentlich notwendig? Viele Unternehmen erleben ein verstecktes Paradoxon: Mitarbeiter schleppen täglich schwere Laptops zwischen Home und Office, nur um sie dort geschlossen an externe Monitore anzustöpseln. Das ist ineffizient, umweltschädlich und widersinnig. Die EliteBoard G1a löst genau dieses Problem – indem sie das Display einfach weglässt, das ohnehin meist geschlossen bleibt.

Indirekte Konkurrenten wie der Mac mini oder ähnliche Mini-PCs existieren, doch diese erfordern zusätzliche Peripherie. Die EliteBoard integriert Tastatur und Computer als Einheit. Der Erfolg hängt aber davon ab, wie schnell sich USB-C-Monitore mit Power Delivery in deutschen Büros verbreiten.

Start im März 2026

Die EliteBoard G1a soll März 2026 in den Handel kommen. Offizielle Preise hat HP noch nicht genannt, doch Branchenanalysten ordnen das Gerät im Premium-Segment ein – vergleichbar mit Top-Modellen der EliteBook-Serie.

Für 2026 könnte die EliteBoard G1a das Zeichen setzen: Zurück ins Büro, ja – aber mit intelligenter, flexibler Technik, nicht mit schwerem Gerät. Gelingt der Start, dürften andere Hersteller folgen und „Null-Platz“-Desktop-Lösungen entwickeln. Die Tastatur als Computer: Das könnte sich durchsetzen.

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