Huawei Mate XT 2: Rückkehr zur Innenfaltung am 7. September

Huawei soll beim Mate XT 2 eine geschützte Innenfaltung nutzen. Preis, Ausstattung und Verfügbarkeit bleiben bis zur Vorstellung offen.

Der Markt für faltbare Smartphones steht vor einem bemerkenswerten Designwechsel: Während sich Hersteller in den vergangenen Jahren überwiegend auf Z-förmige Dreifachfaltungen konzentrierten, zeichnet sich nun eine Rückkehr zur U-förmigen Innenfaltung ab. Auslöser der aktuellen Debatte ist die für den 7. September 2026 angekündigte Vorstellung des Huawei Mate XT 2, das laut mehreren Berichten auf genau dieses Faltprinzip setzt.

Ein Designwechsel mit Geschichte

Nach Angaben von huaweicentral.com soll das Mate XT 2 eine U-förmige Innenfaltung erhalten – ein Design, das das Display beim Schließen im Inneren des Geräts schützt, statt es wie bei Z-Faltungen teilweise der Außenseite auszusetzen.

Interessant ist dabei die Parallele zu Samsungs Galaxy Z TriFold: Dieses Gerät nutzte laut den Quellen ebenfalls eine Innenfaltung, wurde jedoch inzwischen wieder eingestellt. Laut gagadget.com startete das Samsung-Modell Ende 2025 zu einem Preis von rund 2.899 US-Dollar, wurde aber bis April 2026 vom Markt genommen, nachdem Berichten zufolge lediglich rund 30.000 Einheiten abgesetzt worden waren.

Dass Huawei nun offenbar auf dasselbe Faltprinzip setzt, das Samsung erst kürzlich aufgegeben hat, wird von Branchenbeobachtern als bemerkenswerter Schritt gewertet. Laut gagadget.com übernimmt das Mate XT 2 explizit die U-förmige Innenfaltung, die Samsung nicht weiterverfolgt.

Design-Details des kommenden Modells

Mehreren Quellen zufolge soll das Mate XT 2 auf der Vorderseite ein Cover-Display mit einem pillenförmigen Kameraausschnitt erhalten – ein Detail, das laut mokubetech.com an ein Dynamic-Island-artiges Element erinnert.

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Huaweis Vorstandsvorsitzender Richard Yu habe das Gerät demnach erstmals öffentlich präsentiert, wobei huaweicentral.com von einer „G-förmigen“ Innenfaltung spricht, die der Haltbarkeit des Geräts dienen soll. Als Farboption wird ein dunkelvioletter Farbton genannt, das Kameramodul soll achteckig ausfallen.

Berichte von intomobile.com und propakistani.pk verweisen zudem auf ein mögliches 3D-Gesichtserkennungssystem, das durch den Cover-Display-Ausschnitt ermöglicht werden könnte. Zu den technischen Spezifikationen kursieren bislang unbestätigte Angaben zu einem Kirin-Prozessor sowie zu HarmonyOS als Betriebssystem – laut mokubetech.com gelten diese Details jedoch offiziell noch als unbestätigt.

Ein Leak des bekannten Tippgebers Ice Universe, auf den sich sammyfans.com beruft, bestätigt das grundsätzliche Innenfaltungs-Design, ohne weitere technische Details zu nennen.

Was der Designwechsel für den Markt bedeutet

Die divergierenden Strategien von Samsung und Huawei verdeutlichen, dass sich die Branche noch keineswegs auf ein einheitliches Faltprinzip für dreifach klappbare Geräte geeinigt hat.

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Während Samsungs Rückzug vom U-förmigen Design laut den vorliegenden Absatzzahlen auf eine verhaltene Marktresonanz hindeutet, könnte Huaweis Entscheidung, dasselbe Prinzip weiterzuverfolgen, entweder auf technische Verbesserungen gegenüber dem Vorgängerkonzept oder auf eine andere Zielgruppenstrategie hindeuten.

Endgültige Klarheit über Preis, exakte technische Ausstattung und Marktverfügbarkeit des Mate XT 2 dürfte erst mit der offiziellen Vorstellung entstehen. Bis dahin bleiben viele der kursierenden Spezifikationen – etwa zu Prozessor und Betriebssystemversion – Gegenstand von Berichten und Leaks, nicht offiziell bestätigter Fakten.