Auf Smartphones des Herstellers Huawei lässt sich die Systemsprache mit wenigen Handgriffen anpassen. Wie aus einem Bericht von Mitte Oktober hervorgeht, setzt die Umstellung auf die englische Sprache grundlegende Voraussetzungen voraus: Das Gerät muss über eine bestehende Internetverbindung verfügen, und das jeweilige Benutzerkonto benötigt entsprechende Berechtigungen für den Zugriff auf die Systemeinstellungen.
Der Zugang zu den Menüs kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Nutzer können die Einstellungen über das reguläre Programmsymbol auf dem Startbildschirm, durch ein langes Drücken der Ein- und Austaste oder über eine Wischgeste nach unten öffnen.
Innerhalb des Menüs führt der Pfad über den Bereich System beziehungsweise Sprache und Eingabe direkt zur Sprachauswahl. Nach dem Auswählen der bevorzugten Sprache wird die Änderung über eine Bestätigungsschaltfläche gespeichert.
Tastaturanpassung und Navigation im System
Neben dem klassischen Pfad über das Hauptmenü existieren alternative Möglichkeiten für den Sprachwechsel. Dazu zählt die direkte Umschaltung über die Tastatur: Ein langes Drücken der Leertaste oder das anhaltende Berühren des Globus-Symbols erlaubt einen schnellen Wechsel der Eingabesprache.
Für eine reibungslose Bedienung empfiehlt sich ergänzend die Einrichtung einer QWERTY-Tastaturbelegung sowie der Einsatz der Gesten-Navigation. Unterstützung bei der Systemverwaltung bietet zudem die herstellereigene Service-Anwendung.
Auf Geräten mit Vollbildanzeige, wie etwa dem Modell Honor Play 30 Plus, lässt sich alternativ zur Gestensteuerung die klassische Navigationsleiste reaktivieren. Unter den Menüpunkten System und Systemnavigation steht dafür die virtuelle Drei-Tasten-Navigation am unteren Bildschirmrand bereit.
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Steuerung des Kontrollzentrums und der Verbindungen
Das Kontrollzentrum spielt eine zentrale Rolle bei der Verwaltung des Geräts. Beim Modell Huawei P50 unter dem Betriebssystem HarmonyOS 2.0.0 wird diese Steuerungszentrale durch ein Wischen von der oberen rechten Bildschirmecke geöffnet. Über eine Bearbeitungsschaltfläche in der oberen rechten Ecke können nicht benötigte Schnellschalter entfernt werden, indem sie einfach nach unten gezogen werden.
Auch die Hotspot-Funktion wird flexibel gesteuert. Ab der Systemversion HarmonyOS 3.0 lässt sich die Freigabe der Internetverbindung auf zwei Arten starten: Direkt über das Kontrollzentrum in unter einer Sekunde unter Beibehaltung gespeicherter Werte oder über die Menüseite in etwa 10 Sekunden.
Dort können Name, Kennwort, die maximale Zahl der Verbindungen und der Energiesparmodus angepasst werden. Standardmäßig nutzt die Funktion eine WPA3-Verschlüsselung und erlaubt höchstens 8 verbundene Endgeräte gleichzeitig. Bleibt der Hotspot fünf Minuten lang ohne Verbindung, schaltet er sich automatisch ab; dieser Vorgang kann nicht manuell deaktiviert werden.
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Öffentliche Funknetzwerke mit vorgeschalteter Web-Verifizierung können nicht geteilt werden. Ab HarmonyOS 5.0 entfällt zudem die Kopplung per einfachem Tastendruck, wodurch der Hotspot ausschließlich manuell aktiviert werden kann.
Datenzugriff und Energiesparoptionen
Für Nutzer mit englischer Systemoberfläche bietet das Einstellungsmenü für Mobilfunknetze detaillierte Kontrollmöglichkeiten über den Datenverbrauch. Im Bereich für den Netzwerkzugriff lässt sich der Datenverkehr einzelner Programme auf reine Funknetzverbindungen beschränken, indem das Häkchen für mobile Daten entfernt wird. Um automatische Wechsel bei instabilem WLAN zu verhindern, lässt sich die Netzwerkbeschleunigung abschalten.
Der Energiesparmodus wird modellübergreifend durch zweimaliges Wischen von oben nach unten über das vollständige Schnellpanel deaktiviert. Alternativ steht der Schalter im Menübereich für den Akku in der unteren Seitenhälfte zur Verfügung. Zusätzliche Reserven schaffen das Abschalten ungenutzter Schnittstellen, das Reduzieren von Hintergrundaktivitäten und der Verzicht auf das automatische Einschalten des Bildschirms beim Anheben.

