IBM setzt mit KI-gesteuerten Speichersystemen einen neuen Standard für autonome Datenverwaltung. Die nächste Generation der FlashSystem-Produktfamilie soll manuelle Aufgaben um bis zu 90 Prozent reduzieren und bietet integrierten Ransomware-Schutz. Verfügbar werden die Systeme ab 6. März 2026.
KI als Co-Administrator übernimmt Routineaufgaben
Der Kern der Neuentwicklung ist FlashSystem.ai – eine KI-Suite, die als intelligenter Assistent für IT-Teams fungiert. Das System analysiert Milliarden von Datenpunkten aus realen Betriebsumgebungen und trifft täglich tausende automatische Entscheidungen. Bisher benötigten diese menschliches Eingreifen.
„Die KI versteht das Verhalten von Anwendungen innerhalb weniger Stunden“, erklärt IBM. Sie optimiert Leistung automatisch, verteilt Workloads intelligent und ermöglicht nahtlose Datenbewegungen. Besonders bemerkenswert: Das System erklärt seine Entscheidungen nachvollziehbar und lernt aus Feedback der Administratoren.
Ransomware und andere Angriffe treffen zunehmend auch Speicherinfrastruktur – viele IT‑Teams sind nicht ausreichend vorbereitet. Ein kostenloses E‑Book zeigt praxisnahe Schutzmaßnahmen: von hardwarebeschleunigter Erkennung über KI-gestützte Überwachung bis zu einfachen Awareness-Maßnahmen für Mitarbeitende. Ideal für IT‑Leiter und Sicherheitsverantwortliche, die ihre Abwehr schnell stärken wollen. Jetzt kostenloses Cyber-Security E‑Book downloaden
Für Audit- und Compliance-Dokumentation soll FlashSystem.ai den Zeitaufwand halbieren. IT-Teams könnten sich so stärker auf strategische Projekte konzentrieren statt auf tägliche Verwaltungsroutinen.
Hardware-Schutz gegen Ransomware in unter 60 Sekunden
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die fünfte Generation des FlashCore Module. Diese proprietäre Flash-Technologie bietet hardwarebeschleunigte Cybersicherheit. Das System erkennt Ransomware-Angriffe in Echtzeit – laut IBM-Tests in weniger als 60 Sekunden.
Die Erkennungsmethode analysiert jede Eingabe-/Ausgabe-Operation, ohne die Gesamtleistung zu beeinträchtigen. Die Fehlalarm-Rate liege unter einem Prozent. Bei Bedarf initiiert die Hardware autonome Wiederherstellungsmaßnahmen. Dies beschleunigt die Reaktion und senkt die Betriebskosten bei Sicherheitsvorfällen.
Die neuen Laufwerke bieten bis zu 105 Terabyte Kapazität und bilden das Sicherheitsfundament der gesamten Produktreihe.
Drei Modelle für unterschiedliche Anforderungen
IBM stellt drei Systeme vor, die jeweils auf verschiedene Betriebsgrößen zugeschnitten sind:
Das kompakte FlashSystem 5600 bietet bis zu 2,5 Petabyte effektive Kapazität in einem 1U-Gehäuse – ideal für kleinere Rechenzentren. Das FlashSystem 7600 (2U) kommt auf 7,2 Petabyte. Das Flaggschiff FlashSystem 9600 (ebenfalls 2U) liefert bis zu 11,8 Petabyte und 6,3 Millionen IOPS für unternehmenskritische Operationen.
Laut IBM erreicht die neue Generation eine um 40 Prozent bessere Dateneffizienz als die Vorgängermodelle. Unternehmen könnten ihren Speicherplatzbedarf um 30 bis 75 Prozent reduzieren. Beim Top-Modell 9600 sinken die Betriebskosten im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 57 Prozent.
Marktpositionierung gegen Pure Storage und Dell
Der Launch kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen vermehrt KI-Anwendungen einsetzen. Diese benötigen leistungsstarke, resiliente und stets verfügbare Infrastruktur. IBMs Fokus auf proprietäre Hardware – insbesondere das FlashCore Module – dient als wichtiges Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb mit Pure Storage, NetApp, Dell und HPE.
Die Branche wird aufmerksam verfolgen, ob die versprochene 90-prozentige Reduktion manueller Verwaltung in der Praxis tatsächlich erreicht wird. Sollte FlashSystem.ai erfolgreich sein, könnte dies die Akzeptanz KI-gesteuerter Verwaltung in anderen Rechenzentrumsbereichen beschleunigen.
Für IBM ist der Launch ein klares Statement: Speicher soll nicht nur Datengrab sein, sondern intelligenter Partner im Geschäftsbetrieb. Die Ära reaktiver, manueller Speicherverwaltung neigt sich dem Ende zu.
Übrigens: Sie wollen die IT‑Sicherheit Ihres Rechenzentrums ohne große Investitionen verbessern? Das Gratis‑E‑Book „Cyber Security Awareness Trends“ liefert eine 4‑Schritte‑Anleitung zur Hacker‑Abwehr, Praxisbeispiele und Checklisten, die sich sofort umsetzen lassen – perfekt für Unternehmen mit begrenzten Budgets. Gratis Cyber-Security Leitfaden jetzt anfordern





