iCloud Private Relay: Apple behebt IP-Leak in iOS 26.6.1

iOS 26 bietet erweiterte Datenschutzoptionen: Standortkontrolle, App-Sperren und ein Fix für iCloud-Private-Relay-Leaks.

Datenschutz und individuelle Gerätekonfiguration gewinnen für iPhone-Besitzer zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Ratgeber zeigen, wie sich Ortungsdienste, App-Zugriffe und geteilte Gerätenutzung präziser steuern lassen – und liefern damit einen Überblick über Funktionen, die in aktuellen iOS-Versionen verfügbar sind.

Hintergrund-Ortung gezielt einschränken

Unter Datenschutz & Sicherheit lässt sich über Ortungsdienste und Systemdienste die Hintergrund-Ortung deaktivieren, etwa für Cell Network Search sowie Networking & Wireless. Damit lässt sich verhindern, dass das System auch ohne aktive App-Nutzung permanent Standortdaten erfasst.

Ergänzend kann unter Mobilfunk und Mobilfunkdatenoptionen die Funktion „Genauen Standort begrenzen“ aktiviert werden – diese Option steht allerdings nur auf neueren iPhones mit Apple-eigenem Cellular-Modem zur Verfügung, etwa dem iPhone Air sowie den Modellen 16e und 17e.

Für den generellen Umgang mit Standortdaten empfiehlt sich der Weg über Einstellungen, Datenschutz und Ortungsdienste, wo sich der Zugriff einzelner Apps auf „Nie“ oder „Beim Verwenden“ setzen lässt. Die Option „Einmal erlauben“ ermöglicht temporären Zugriff, etwa für eine einzelne Nutzung einer Navigations-App. Neben dem Datenschutzgewinn wirkt sich die Einschränkung von Ortungsdiensten laut Ratgebern auch positiv auf die Akkulaufzeit aus.

App-Tracking und geteilter Gerätezugriff

Seit iOS 14.5 regelt die App-Tracking-Transparenz (ATT), ob Apps Nutzer über Dienste und Websites hinweg verfolgen dürfen. Wird die Option „Apps erlauben, Tracking anzufragen“ in den Einstellungen deaktiviert, verschwinden entsprechende Pop-ups, und Tracking wird standardmäßig verweigert.

Für Geräte, die von mehreren Personen genutzt werden, bietet iOS 18 zusätzliche Schutzmechanismen: Durch langes Drücken auf eine App und zweimaliges Antippen von „Face ID verlangen“ lässt sich diese sperren.

Über den Menüpunkt „Verbergen und Face ID verlangen“ können Apps zudem versteckt werden – sie erscheinen dann im Ordner „Versteckt“ in der App-Bibliothek. Vollständig unsichtbar sind sie dabei jedoch nicht, da sie beispielsweise in den Batterie-Einstellungen weiterhin auftauchen können.

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Internetnutzung begrenzen und Geräte absichern

Wer Bildschirmzeiten oder den Internetzugriff auf dem iPhone kontrollieren möchte, kann laut aktuellen Anleitungen auf Bildschirmzeit, Einschränkungen oder Drittanbieter-Apps zurückgreifen.

Empfohlen wird ein strukturiertes Vorgehen: Ziele festlegen, passende Methode wählen, Einstellungen konfigurieren, testen und regelmäßig Protokolle prüfen. Als Vorteile gelten weniger Ablenkung und besserer Schutz für Kinder, während Umgehungsmöglichkeiten und Kosten für Premium-Funktionen als Nachteile genannt werden.

Vor einem Verkauf oder einer Reparatur wird empfohlen, Find My iPhone zu deaktivieren. Dies geschieht manuell über Einstellungen, den eigenen Namen sowie „Wo ist?“ und „Wo ist iPhone?“.

Ist der seit iOS 26.4 standardmäßig aktivierte Diebstahlschutz eingeschaltet, muss dieser zunächst über Einstellungen, Face ID & Code und Diebstahlschutz deaktiviert werden. Nach einem Geräteverlust sollte Find My iPhone hingegen niemals deaktiviert werden, da die Aktivierungssperre in diesem Fall vor unbefugter Nutzung schützt.

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Akkulaufzeit und Sicherheitslücke bei iCloud Private Relay

Auch die Akkulaufzeit lässt sich über Datenschutz- und Systemeinstellungen beeinflussen. Mit iOS 26 und Apple Intelligence aktiviert die Funktion Adaptive Power den Stromsparmodus automatisch bei einem Akkustand von 20 Prozent – dies ist standardmäßig auf iPhone 17, 17 Pro, 17 Pro Max sowie iPhone Air voreingestellt.

Weitere Empfehlungen umfassen die Deaktivierung des Always-On-Displays, die Begrenzung der Bildwiederholrate auf 60 Hz bei ProMotion-Displays, die Nutzung des Dark Mode sowie die Einschränkung von Ortungsdiensten und Hintergrundaktualisierungen.

Parallel zu diesen Konfigurationsmöglichkeiten hat Apple mit iOS 26.6.1 und macOS 26.6.2 einen IP-Leak im Rahmen von iCloud Private Relay in Safari behoben. Betroffen waren drei WebKit-Funktionen – dns-prefetch, WebAuthn und WebTransport –, die den Proxy umgehen konnten. Drittanbieter-Browser sind von der Behebung nicht erfasst und bleiben von dem Problem betroffen. Nutzer können einen entsprechenden Test unter leaks.psylo.app durchführen.