Die IFA 2026 in Berlin ist nach fünf Messetagen vom 4. bis 8. September mit 240.000 Besuchern aus 155 Ländern zu Ende gegangen. Damit übertraf die 102. Ausgabe der Technikmesse in Berlin-Charlottenburg die Vorjahreswerte deutlich: Die Besucherzahl liegt 20.000 höher als im Vorjahr. Auch bei den Ausstellern wurde eine neue Bestmarke erreicht – mit über 2.000 Unternehmen verzeichnete die Messe einen Rekord.
Starkes Medien- und Bühnenprogramm
Neben den Besucherzahlen belegen auch die Begleitprogramme das gewachsene Interesse an der Messe. Insgesamt fanden 47 Pressekonferenzen statt, begleitet von mehr als 5.200 akkreditierten Pressevertretern, Bloggern und Creators vor Ort. Auf über 150 Bühnensessions traten mehr als 350 Sprecherinnen und Sprecher auf.
Besonders stark wuchs der Bereich rund um Content Creation: Der Creator Hub zählte über 1.500 Influencer, Creator und Streamer – ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Show Area Content Creation legte in der Fläche um 70 Prozent zu und belegte erstmals zwei Hallen.
Fachpublikum und internationale Aussteller
Auch das Fachpublikum war stark vertreten. Der Bereich IFA Next verzeichnete rund 300 Aussteller aus 24 Ländern, während IFA Global Markets Zulieferer aus über 20 Ländern zusammenbrachte. Der Reseller Park zog 15.000 Fachbesucher an und umfasste über 200 Aussteller. Beim IFA Retail Leaders Summit trafen sich mehr als 100 internationale Entscheider aus dem Handel.
Themen wie Künstliche Intelligenz und Robotik waren laut Berichten in nahezu allen Bereichen der Messe präsent.
Die IFA 2026 hat mit 240.000 Besuchern aus 155 Ländern und über 2.000 Ausstellern ihre Vorjahreswerte übertroffen — doch wer sein Messe-Budget verteidigen muss, braucht mehr als eine gute Besucherzahl. Dieser Report zeigt, wie Sie Zielgrößen vor der Messe festlegen, den ROI danach belastbar nachweisen und Ihr Budget gegenüber der Geschäftsführung begründen. Kostenlosen Messe-ROI-Report anfordern
China als größter Ausstellerblock
Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf chinesischen Ausstellern. IFA-CEO Leif Lindner zufolge kamen rund 900 der rund 2.000 Aussteller aus China – das entspricht etwa 38 Prozent der Ausstellungsfläche. Lindner hob hervor, dass China weltweit die schnellste Zeitspanne von der Idee bis zum fertigen Produkt aufweise.
Zu den chinesischen Unternehmen zählte Xiaomi, das sein IFA-Debüt feierte. Auch Dreame und Haier zeigten Neuheiten, während die Robotikfirmen Unitree und Agibot mit Roboter-Demonstrationen auftraten.
Samsungs zurückhaltender Auftritt
Anders als in früheren Jahren trat Samsung 2026 nicht mit einem klassischen Messestand auf, sondern nur als Hauptsponsor des Creator Hub. Für seinen B2B-Auftritt nutzte das Unternehmen das Humboldt Carré anstelle der regulären Messehallen.
Rund 900 der über 2.000 IFA-Aussteller kamen aus China, sie stellten etwa 38 Prozent der Fläche — und laut Messeleitung ist dort die Zeitspanne von der Idee bis zum fertigen Produkt die kürzeste weltweit. Wer auf der nächsten Messe gegen diese Taktung bestehen will, braucht einen Plan für Positionierung, Preisargumentation und Standgespräche. Dieser Leitfaden liefert die Vorbereitung. China-Wettbewerber-Leitfaden jetzt sichern
Nächster Termin bereits fixiert
Die kommende Ausgabe der Messe, IFA 2027, ist bereits terminiert: Sie soll vom 3. bis 7. September 2027 stattfinden. Mit den diesjährigen Rekordzahlen bei Besuchern und Ausstellern setzt die Messe einen Maßstab, an dem sich die kommende Ausgabe messen lassen muss.

