Das Kreditkarten-große Gerät kombiniert Nostalgie mit moderner KI-Produktivität und startet heute offiziell.
In einem Markt, der von immer größeren Displays dominiert wird, setzt das Audio-Technologieunternehmen iKKo heute einen konträren Akzent. Der iKKo MindOne ist kaum größer als eine Kreditkarte und soll die haptische Nostalgie klassischer Kommunikationsgeräte mit KI-gesteuerter Produktivität verbinden. Nach einer äußerst erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne zielt das Gerät auf eine Nische ab: Nutzer, die Wert auf Fokus und maximale Portabilität legen. Die offizielle Markteinführung ist für den 8. Februar 2026 datiert. Laut Unternehmenswebsite beginnen die Auslieferungen an späte Unterstützer jedoch erst im März.
Vom Crowdfunding-Hit zum Marktstart
Der MindOne entspringt einer Kickstarter-Kampagne, die umgerechnet über 1,4 Millionen US-Dollar einbrachte. Diese Summe signalisiert ein deutliches Konsumenteninteresse an einem radikalen Gegenentwurf zum Mainstream-Smartphone. Der Kernreiz des Geräts liegt in seinem kompakten, quadratischen Gehäuse und dem Flaggschiff-Zubehör: einem magnetischen Snap-In-Tastatur-Case. Diese Kombination spricht Nutzer an, die für Aufgaben wie E-Mails und Nachrichten die Präzision physischer Tasten schätzen – ein Feature, das im mobilen Ökosystem seit Jahren fehlt. Das Telefon selbst basiert auf dem Prinzip der „Always-On KI“ und soll als produktiver Taschenhub dienen.
Kompaktes Design für fokussierte Arbeit
Das Design des MindOne ist eine bewusste Abkehr von den großen, medienzentrierten Standardgeräten. Mit Maßen von nur 86 x 72 Millimetern ist es für die einfache Einhandbedienung und maximale Portabilität konzipiert. Herzstück ist ein lebendiges, 4,02 Zoll großes quadratisches AMOLED-Display, das durch 9H-Saphirglas geschützt ist. Dieses Material ist für seine außergewöhnliche Kratz- und Sturzfestigkeit bekannt und macht oft eine zusätzliche Displayschutzfolie überflüssig.
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Das Gehäuse besteht aus Aluminium für ein stabiles, hochwertiges Gefühl. Im Inneren arbeitet der MediaTek MT8781-Chip für Energieeffizienz und zuverlässige Konnektivität, gepaart mit 8 GB RAM und 256 GB internem Speicher. Eine einzigartige 50-Megapixel-Sony-Kamera ist auf einem 180-Grad-Klappmechanismus montiert. So kann derselbe hochwertige Sensor sowohl für Rückfotos als auch für hochauflösende Selfies genutzt werden. Der 2200-mAh-Akku unterstützt den fokussierten Funktionsumfang des kompakten Geräts.
Die Rückkehr der Haptik: Das Snap-In-Tastatur-Case
Das meist erwartete Feature des MindOne-Ökosystems ist das optionale „Snap-In Expansion Case“. Es verbindet sich magnetisch mit dem Telefon und verwandelt es in einen modernen Nachfolger klassischer Tastatur-Kommunikatoren. Das Case bietet ein vollständiges QWERTY-Layout mit erhöhten, abgeschrägten Tasten. Diese sind für präzises Daumentippen ohne Blick auf den Bildschirm ausgelegt – ein direktes Zugeständnis an alle, die das haptische Feedback physischer Tasten vermissen.
Doch das Tastatur-Case ist mehr. Es integriert einen eigenen 500-mAh-Akku, der die Gesamtlaufzeit verlängert. In Anlehnung an iKKos Audio-Erbe beherbergt es zudem einen hochwertigen Cirrus Logic CS43198 DAC und einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss. Damit liefert es verlustfreien Audio für Nutzer kabelgebundener Kopfhörer – eine Rarität im heutigen Smartphone-Markt. Das macht das Paket auch für Audiophile interessant.
KI-Produktivität und globale Konnektivität
Der MindOne operiert mit einem Dual-Software-System, um Funktionalität und Fokussierung in Balance zu halten. Es läuft unter Android 15 für vollen App-Zugang, besitzt aber auch das eigene iKKO AI OS. Dieses sekundäre, schlanke Betriebssystem fungiert als ablenkungsfreier Arbeitsraum für Produktivität und ist über eine dedizierte physische Taste erreichbar. Die KI steuert integrierte Tools für Echtzeit-Übersetzung, Meeting-Zusammenfassungen und Sprach-zu-Text-Notizen.
Eine technologische Säule des MindOne Pro-Modells ist die vSIM-Technologie, entwickelt in Zusammenarbeit mit MediaTek und SIMO. Diese Funktion ermöglicht globalen Mobilfunk-Datenzugang für die KI-Funktionen in über 60 Ländern – ohne physische SIM-Karte. Das System dient als redundante, zusätzliche Konnektivitätsschicht. Es stellt sicher, dass die KI-Tools stets verfügbar sind, was fundamental für die „Always-On KI“-Philosophie ist. So positioniert sich der MindOne nicht nur als kleines Telefon, sondern als stets verbundener intelligenter Assistent.
Marktanalyse: Eine Nische wird bedient
Der Start des iKKo MindOne erfolgt in einem Markt, in dem kleine Premium-Smartphones praktisch nicht existieren. Mainstream-Hersteller haben Bildschirme unter 6 Zoll weitgehend aufgegeben. Zurück bleibt eine engagierte Gruppe von Nutzern, die nach einem kompakten Gerät sucht, das nicht auf moderne Features verzichtet. Der MindOne will diese Lücke füllen. Er vereint die Portabilität früher Smartphones mit zeitgenössischer KI und dem haptischen Feedback klassischer Kommunikatoren.
Der überwältigende Erfolg der Kickstarter-Kampagne legt eine signifikante, ungedeckte Nachfrage nahe. Das Gerät stellt den vorherrschenden Industriekonsens infrage, dass „größer besser“ sei. Indem iKKo Nutzer anspricht, die Produktivität, Fokus und ein weniger aufdringliches Mobil-Erlebnis priorisieren, setzt das Unternehmen auf einen Marktsegment, das sich von den aktuellen übergroßen, medienfokussierten Handys unterversorgt fühlt. Analysten werden beobachten, ob dieses Nischenprodukt einen breiteren Trendwechsel im Smartphone-Design inspirieren kann.
Ausblick und Verfügbarkeit
Nach dem offiziellen Launch am 8. Februar ist der nächste Meilenstein der Versand an tausende Unterstützer. Während frühere Berichte und Unternehmensschätzungen auf eine Erfüllung im Februar hindeuteten, nennt die Website nun März 2026 als Start für neue Auslieferungen. Der MindOne Pro hat einen unverbindlichen Preis von 499 US-Dollar, wobei auf der Unternehmenswebsite Nachzugs-Rabatte verfügbar sind. Das entscheidende Snap-In Expansion Case ist ein separates Zubehör. Der Markteintrittserfolg könnte langfristige Auswirkungen haben und größere Hersteller ermutigen, die Machbarkeit kompakter, produktivitätsorientierter Smartphones neu zu bewerten.
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