iMac 27 Zoll: Apple bringt 5K-Display mit Intel Core i5

Apples Mac-Segment verzeichnet fast 29 Prozent Umsatzplus, doch die Aktie fällt nach verhaltenen Q4-Prognosen und hohen Lagerbeständen.

Der Technologiekonzern Apple hat eine Aktualisierung seiner iMac-Reihe angekündigt – und das aus einer Position der Stärke. Die Mac-Sparte verzeichnete im abgelaufenen Quartal ein Umsatzplus von fast 29 Prozent und treibt damit das Gesamtwachstum des Konzerns maßgeblich an.

Mac-Sparte glänzt mit kräftigem Wachstum

Die Geschäftszahlen für das dritte Fiskalquartal, das am 27. Juni endete, zeigen einen Gesamtumsatz von 109,42 Milliarden Dollar – ein Plus von 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders bemerkenswert: Die Mac-Sparte steuerte 10,35 Milliarden Dollar bei und wuchs damit um 28,7 Prozent. Der Nettogewinn erreichte 29,79 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie lag mit 2,02 Dollar über den Erwartungen der Analysten von 1,89 Dollar.

Doch nicht alles läuft rund: In der Region Großraum China blieb der Umsatz mit 18,82 Milliarden Dollar hinter den Erwartungen zurück. Zudem stiegen die Lagerbestände des Konzerns im Berichtszeitraum um 94 Prozent auf 11,09 Milliarden Dollar – ein Wert, der aufmerksam beobachtet werden dürfte.

Als wichtiger Wachstumstreiber im Portfoliosegment gilt das MacBook Neo. Der Preis für dieses Modell wurde am 25. Juni von 599 auf 699 Dollar angehoben – kurz vor Quartalsende.

Hardware-Updates und das 27-Zoll-5K-Display

Die bestätigte Aktualisierung der iMac-Linie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Branchenbeobachter die besten Hardware-Konfigurationen für professionelle Aufgaben wie Videobearbeitung bewerten. Der 27-Zoll-iMac mit Retina-5K-Display bleibt dabei ein zentraler Anlaufpunkt für Nutzer, die hochauflösende Bildschirme benötigen. Aktuelle Markteinschätzungen sehen das 27-Zoll-5K-Modell als Top-Wahl für präzisionsorientierte Arbeiten – neben neueren Geräten wie dem 2024 vorgestellten iMac Air mit M4-Chip.

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Zu den technischen Spezifikationen, die im Zusammenhang mit den 27-Zoll-Updates genannt werden, gehören die Integration von Intel-Core-Prozessoren der zehnten Generation für bestimmte Konfigurationen sowie Arbeitsspeicheroptionen von 8 GB bis 128 GB. Höherwertige Versionen setzen inzwischen durchgängig auf SSD-Speicher und Grafikkarten der AMD-Radeon-5000-Serie. Zu den jüngsten Verbesserungen zählen außerdem 1080p-FaceTime-Kameras und die Verfügbarkeit von Nano-Texturglas, einer optionalen Bildschirmbeschichtung zur Reduzierung von Spiegelungen.

Führungswechsel und verhaltene Aussichten

Bei Apple steht ein bedeutender Führungswechsel bevor: John Ternus soll am 1. September die Nachfolge von Tim Cook als Chief Executive Officer antreten. Der Konzern gibt sich für das vierte Quartal zurückhaltend und prognostiziert ein Umsatzwachstum zwischen 9 und 11 Prozent – etwas unter den 12 Prozent, die einige Marktanalysten erwartet hatten.

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Die Aktie reagierte entsprechend: Sie fiel am 1. August um 7,35 Prozent auf 308,91 Dollar. Die Marktkapitalisierung lag damit bei rund 4,55 Billionen Dollar. Apple bestätigte eine Dividende von 0,27 Dollar je Aktie, die am 13. August ausgezahlt werden soll. Für das kommende Quartal erwartet der Konzern eine Bruttomarge zwischen 47 und 48 Prozent.