iMac M6: Apple plant Desktop-Update mit 2-nm-Chip bis Ende 2026

Apples iMac-Refresh mit M6-Chip und neuen Farben steht laut Leaks kurz bevor. macOS-Referenzen und Analystenberichte untermauern die Markteinführung.

Apple bereitet Berichten zufolge eine umfassende Aktualisierung seiner iMac-Reihe vor. Wie der Bloomberg-Analyst Mark Gurman am 21. August berichtete, arbeitet das Unternehmen an einem neuen Modell, das mit dem kommenden M6-Chip ausgestattet sein soll.

Die Veröffentlichung des Desktop-Rechners werde noch vor Ende des laufenden Jahres erwartet. Neben der technischen Erneuerung plane der Konzern zudem die Einführung neuer Farboptionen für das Gehäuse.

Technologischer Sprung durch M6-Architektur

Der kommende iMac markiert einen bedeutenden Entwicklungsschritt in Apples Chip-Strategie. Bei dem M6 handelt es sich um den ersten Prozessor des Unternehmens, der in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. In der Vergangenheit verfolgte Apple bei diesem Modell eine selektive Update-Politik: Der iMac übersprang die Chip-Generationen M2 sowie M5 und wird nun direkt auf die neue M6-Plattform gehoben.

Branchenberichten zufolge wird Apple für den iMac weiterhin keine Pro- oder Max-Varianten des M6-Chips anbieten. Stattdessen konzentriere sich das Unternehmen bereits auf die nächste Generation, wobei die Entwicklung des M7-Chips laut Analysten beschleunigt worden sei. Dies deutet auf verkürzte Innovationszyklen bei der hauseigenen Halbleitersparte hin.

Hinweise in macOS Tahoe verdichten Spekulationen

Zusätzliche Belege für die baldige Markteinführung liefert die Software-Entwicklung des Konzerns. In der am 17. August bereitgestellten Release-Candidate-Version von macOS Tahoe 26.7 finden sich konkrete Verweise auf neue iMac-Modelle. Die Hardware wird in den Systemdateien unter den Modellnummern J833 und J834 geführt.

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Diese Funde sind Teil einer größeren Liste von über zehn noch unveröffentlichten Produkten, die in der Software hinterlegt sind. Dazu gehört unter anderem ein 14-Zoll MacBook Pro, das intern als J804 bezeichnet wird und ebenfalls mit dem M6-Chip ausgestattet sein soll. Die zeitgleiche Erwähnung in den Betriebssystem-Metadaten gilt in der Branche als sicheres Anzeichen für eine bevorstehende Produktvorstellung.

Einordnung in die breitere Produktpipeline

Die Aktualisierung des iMac steht im Kontext einer weitreichenden Hardware-Offensive, die bis in das Jahr 2027 reicht. Den Software-Referenzen zufolge plant Apple für den kommenden Monat die Vorstellung des iPhone 18 Pro und Pro Max (Modelle V63/V64) sowie eines faltbaren Geräts mit der Kennung V68. Weitere Mobilgeräte wie das iPhone Air 2 (V62) und das Standardmodell iPhone 18 (V67) werden hingegen erst für das Frühjahr 2027 erwartet.

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Darüber hinaus deuten die Leaks auf einen Ausbau des Smart-Home-Segments hin. Apple entwickle demnach einen Home Hub (J490/J491), der für etwa 350 US-Dollar angeboten werden soll, sowie eine eigene Sicherheitskamera (J229) und einen neuen HomePod mini (B525).

Im Bereich der Wearables und Tablets finden sich zudem Hinweise auf AirPods mit integrierten Kamerasystemen sowie ein iPad mini mit OLED-Display und A19 Pro-Chip. Auch ein Tischroboter unter der Kennung J595 wird in den Dokumenten aufgeführt, was die Ambitionen des Unternehmens in neuen Technologiesegmenten unterstreicht.