Der neue iMac mit M6-Prozessor ist offiziell im Handel erhältlich. Nach der Produktvorstellung am 27. Oktober 2026 und dem Vorbestellungsstart am 28. Oktober 2026 wird der All-in-One-Computer nun in 35 Ländern ausgeliefert und in den Filialen angeboten.
Neben dem Apple Online Store und den hauseigenen Apple Stores führen auch autorisierte Händler wie Best Buy, Adorama, B&H, Currys und John Lewis das Gerät im Sortiment. Für Apple ist es die erste Aktualisierung der Baureihe seit dem M4-Modell aus dem Jahr 2024; eine M5-Generation wurde dabei übersprungen.
Technische Ausstattung und Konfigurationsoptionen
Der Desktop-Rechner behält das bekannte 24-Zoll-Format, dessen sichtbare Diagonale Apple mit 23,5 Zoll beziffert. Das 4,5K-Retina-Display löst mit 4.480 × 2.520 Pixeln bei 218 ppi auf, erreicht eine Helligkeit von 500 Nits und deckt den P3-Farbraum ab. Das Gehäuse misst 54,7 × 46,1 × 14,7 cm bei einem Gewicht von 4,42 bis 4,44 kg.
Beim Prozessor kommt der M6 mit bis zu 12 CPU- und 12 GPU-Kernen samt Neural Accelerators zum Einsatz. Zur weiteren Ausstattung zählen Wi-Fi 7, Bluetooth 6, Thread, ein Sechs-Lautsprecher-System sowie eine 12-Megapixel-Kamera mit Center-Stage-Funktion. Als Betriebssystem dient macOS 27, wobei Siri AI Beta Teil von macOS 27.2 ist.
Das Einstiegsmodell mit 10-Core-CPU/GPU verfügt über zwei Anschlüsse für Thunderbolt beziehungsweise USB 4 und lässt sich mit bis zu 24 GB RAM sowie maximal 1 TB SSD-Speicher ausstatten; ein 2,5-Gb-Ethernet-Port ist hier optional verfügbar.
Wer neu in die Apple-Welt einsteigt, übersieht oft wichtige Einstellungen, die das Arbeiten am Mac erst richtig komfortabel machen. Dieses kostenlose Starterpaket zeigt Ihnen, wie Sie Ihren neuen Computer von Anfang an optimal einrichten. Gratis-PDF: Die wichtigsten Kniffe für Mac-Einsteiger
Diese Basisvariante unterstützt ein externes Display und ist in vier Farben erhältlich. Die leistungsstärkere Version mit 12-Core-CPU/GPU bietet vier Thunderbolt-4-Ports, serienmäßiges 2,5-Gb-Ethernet, Konfigurationen bis 32 GB RAM und 2 TB SSD sowie die Unterstützung von bis zu zwei externen 6K-Displays.
Für diese Ausführung stehen sieben Farbvarianten (Blau, Grün, Pink, Gelb, Violett, Orange, Silber) mit farblich abgestimmtem Zubehör bereit. Zudem ist für das 12-Core-Modell optionales Nano-Texturglas erhältlich, das in den USA mit einem Aufpreis von 200 US-Dollar veranschlagt wird.
Preise und internationale Verfügbarkeit
In Deutschland kostet das Modell mit 10-Core-Chip, 16 GB RAM und 256 GB SSD 1.799 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Für die 12-Core-Variante mit 16 GB RAM und 256 GB SSD werden 1.999 Euro fällig. Die gleichen Euro-Preise gelten für den französischen Markt.
In den USA liegt der reguläre Einstiegspreis bei 1.499 US-Dollar für die 10-Core- und bei 1.699 US-Dollar für die 12-Core-Konfiguration. Im Bildungsbereich sinken die US-Preise auf 1.449 US-Dollar beziehungsweise 1.599 US-Dollar.
Für Testrechner mit 12 Kernen und 512 GB SSD werden 1.899 US-Dollar (16 GB) oder 2.099 US-Dollar (24 GB) angesetzt. Im Vereinigten Königreich kostet das Gerät 1.499 Pfund sowie 1.699 Pfund im regulären Verkauf und 1.449 Pfund beziehungsweise 1.599 Pfund im Bildungssektor.
Der Umstieg auf ein modernes Apple-System bietet viele Möglichkeiten, doch manche Funktionen bleiben im Alltag oft ungenutzt. Ein kostenloser Ratgeber enthüllt nun die cleveren Tricks und Einstellungen, die selbst Experten jedem Mac-Neuling empfehlen. Kostenloses Mac-Starterpaket jetzt herunterladen
In Schweden belaufen sich die Preise auf 20.995 Kronen für das Basismodell und 23.995 Kronen für die 12-Core-Ausführung mit 512 GB Speicher, womit der schwedische Einstiegspreis gegenüber dem iMac M4 stabil geblieben ist. Für nicht alle Konfigurationen existiert ein einheitlicher Liefertermin.
Leistungswerte und erste Urteile unabhängiger Tests
Laut Herstellerangaben aus unternehmenseigenen Tests liefert der M6 bis zur doppelten Grafikleistung des M4 und eine bis zu fünffach schnellere KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät. Gegenüber dem älteren M1 sei das Modell 2,5-mal schneller in Microsoft Excel und 3,3-mal schneller bei der Bildbearbeitung.
Erste Testberichte bestätigen den Leistungssprung: Engadget ermittelte in Geekbench 6 Punktwerte von 4.552 im Single-Core und 20.363 im Multi-Core, während TechRadar auf 4.553 beziehungsweise 20.038 Punkte kam, was einem Zuwachs von rund 20 Prozent gegenüber dem M4 entspricht.
Bei CNET lag das 12-Core-Modell im Multi-Core-Test um 37 Prozent und in Cinebench 2024 um 36 Prozent (Multi-Core) sowie 49 Prozent (GPU) vor der Vorgängergeneration. Tom’s Guide verzeichnete rund 25 Prozent mehr Single-Core- und 36 Prozent mehr Multi-Core-Leistung. Die SSD erreicht Datenübertragungsraten von 12,4 GB/s beim Schreiben und 6,76 GB/s beim Lesen.
TechRadar bewertete den Rechner mit 4,5 von 5 Punkten. Zu den wiederkehrenden Kritikpunkten in Rezensionen zählen das auf 24 Zoll begrenzte Display, der ausschließlich neigbare Standfuß, die Basisausstattung von lediglich 256 GB SSD-Speicher, nur zwei Anschlüsse beim Einstiegsmodell sowie das Fehlen von Thunderbolt 5 und einem SD-Kartensteckplatz.

