iMac M6: Apple verdoppelt die Netzwerkgeschwindigkeit auf 2,5 GbE

Der iMac M6 bietet bis zu 2,5-GbE, während beim MacBook Pro M6 die volle Speicherbandbreite 24 GB RAM voraussetzt.

•

Im Vorfeld der anstehenden Auslieferung der neuen M6-Rechner von Apple rücken veränderte technische Spezifikationen bei Anschlüssen und Datendurchsatz in den Fokus. Wie Fachberichte vom 5. November 2026 hervorheben, erhält der 24-Zoll-iMac M6 erstmals eine kabelgebundene Netzwerkanbindung mit 2,5 Gigabit pro Sekunde statt des bisherigen Standards von 1 GbE.

Gleichzeitig zeigt sich beim neuen 14-Zoll-MacBook Pro M6 eine Differenzierung bei der Unified-Memory-Anbindung: Das Einstiegsmodell mit 16 GB Arbeitsspeicher kommt auf eine Bandbreite von 153 GB/s, während der Maximalwert erst bei höheren Ausstattungsvarianten erreicht wird.

Konnektivität und Schnittstellen beim iMac M6

Die Umstellung auf den schnelleren Netzwerkstandard ist beim iMac M6 gestaffelt. Während die Ausführung mit 12-Core-CPU und vier Thunderbolt-Anschlüssen für 1.999 Euro serienmäßig mit 2,5-GbE ausgestattet ist, verlangt Apple beim 10-Core-Modell einen Aufpreis von 30 Euro.

Der Einstiegspreis für dieses Modell steigt dadurch von 1.799 Euro auf insgesamt 1.829 Euro. Eine Schnittstelle mit 10 GbE bietet Apple intern weiterhin nicht an; diese bleibt nur über externe Adapter realisierbar. Zudem verbaut das Unternehmen maximal Thunderbolt 4, verzichtet jedoch auf Thunderbolt 5.

Trotz dieser Beschränkung erweitert sich die Display-Unterstützung. Das Modell mit zwei Anschlüssen kann nun ein externes Display mit bis zu 4K bei 165 Hz ansteuern – das Vorgängermodell mit M4 war auf maximal ein Display mit 6K bei 60 Hz begrenzt.

Die Variante mit vier Ports bedient bis zu zwei Displays mit 4K bei 165 Hz oder wahlweise einen Bildschirm mit 5K bei 120 Hz, 4K bei 240 Hz oder 8K bei 60 Hz. Das Gerät behält sein 24-Zoll-4,5K-Retina-Display mit 500 Nits, besitzt eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera und wird in sieben Gehäusefarben ausgeliefert.

Anzeige

Wer auf die leistungsstarken Apple-Rechner umsteigt, sollte von Anfang an die richtigen Einstellungen wählen, um das volle Potenzial der neuen Hardware zu nutzen. Dieses kostenlose Starterpaket zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Computer optimal einrichten und bedienen. So werden Sie in kürzester Zeit zum Mac-Profi – völlig kostenlos

Intern sorgen der N1-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie PCIe 5.0 für Verbesserungen bei der internen Datenübertragung, laut Apple mit bis zu verdoppelter SSD-Geschwindigkeit.

Speicherbandbreite und Leistung des M6-Chips

Der M6 ist der erste Mac-Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Er kombiniert eine 12-Core-CPU mit einer 12-Core-GPU, die über einen Neural Accelerator pro Grafikkern verfügt, sowie einer dualen 16-Core-Neural-Engine.

Beim iMac steigt die maximale Unified-Memory-Bandbreite gegenüber den 120 GB/s des M4-Modells auf bis zu 170 GB/s. Laut Herstellerangaben liefert der M6 gegenüber der M5-Generation eine bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung und bis zu 25 Prozent schnellere KI-Workloads, während die Neural Engine bis zu 1,9-mal schneller arbeite. Beim iMac beziffert Apple den Produktivitätszuwachs gegenüber dem M4 auf bis zu 50 Prozent und bis zu 2,5-mal gegenüber dem M1-iMac.

Beim 14-Zoll-MacBook Pro M6 ergibt sich bei der Speicherleistung eine Abstufung: Das Grundmodell mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD arbeitet mit 153 GB/s. Um die volle Bandbreite von 170 GB/s freizuschalten, ist eine Konfiguration mit mindestens 24 GB RAM erforderlich, was mit einem Aufpreis von 220 Euro verbunden ist und den Gesamtpreis auf 2.519 Euro hebt. Zum Vergleich erreichten frühere M5-Pro- und M5-Max-Chips Bandbreiten von 307 GB/s beziehungsweise 614 GB/s.

Anzeige

Neben der technischen Leistung ist eine effiziente Bedienung der Schlüssel zu mehr Produktivität im Arbeitsalltag mit einem Apple-Rechner. In diesem Gratis-Report erfahren Sie, wie Sie mit den wichtigsten Tastenkombinationen täglich messbar Zeit sparen. Die 19 besten Mac-Tastenkürzel jetzt gratis herunterladen

Preise und Liefertermine

Das 14,2-Zoll-MacBook Pro M6 verfügt über drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, HDMI, einen SDXC-Kartenleser, MagSafe 3 sowie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Es unterstützt bis zu zwei externe 4K-Displays bei 165 Hz und bietet laut Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden. Beide Gerätereihen werden mit macOS 27 und Apple Intelligence ausgeliefert.

Apple hatte die neuen Rechner am 27. Oktober 2026 offiziell angekündigt. Der reguläre Einstiegspreis für das 14-Zoll-MacBook Pro M6 liegt in Europa bei 2.299 Euro, was einem Anstieg von 100 Euro gegenüber dem M5-Vorgänger entspricht. In den USA startet das Notebook ab 1.999 US-Dollar, während Bildungseinrichtungen 1.899 US-Dollar zahlen.

Der iMac M6 beginnt in den USA bei 1.499 US-Dollar für die 10-Core-Variante und 1.699 US-Dollar für das 12-Core-Modell. In Australien liegt der Basispreis des Notebooks bei 3.199 Australischen Dollar, in Malaysia startet der iMac bei 6.499 Ringgit. Die Auslieferung und Abholung der Rechner im Handel ist ab dem 6. November 2026 vorgesehen.

Mehr zum Thema bei The Verge: „Apple iMac M6 review: a good design that needs a redesign“