iMac Ultra: Apple verfolgt Rückkehr zum High-End-Desktop

Apple treibt die iMac-Entwicklung voran: Neue Standardmodelle für Herbst 2026, ein iMac Ultra für Profis und ein OLED-Display sind in Arbeit.

Branchenberichten zufolge treibt der Technologiekonzern Apple die Weiterentwicklung seiner Desktop-Sparte massiv voran. Wie Mark Gurman von Bloomberg am 22. Juli 2026 berichtete, arbeitet das Unternehmen aus Cupertino nicht nur an neuen Standardmodellen, sondern hält auch an den Plänen für einen leistungsstarken iMac Ultra fest. Zudem befinde sich eine Version mit OLED-Bildschirm in der Entwicklung, was einen technologischen Wendepunkt für die All-in-One-Reihe markieren würde.

Nächste Generation für Herbst 2026 erwartet

Die Entwicklung der kommenden iMac-Generation ist laut den Berichten bereits weit fortgeschritten. Apple habe die Arbeiten an den neuen Modellen, die intern unter den Codenamen J833 und J834 geführt werden, bereits abgeschlossen. Eine Markteinführung werde für den Herbst 2026 angestrebt.

Technisch soll die nächste Iteration des Desktops auf den kommenden Chip-Generationen M5 oder M6 basieren. Trotz der neuen Prozessoren deuten Informationen darauf hin, dass Apple beim äußeren Erscheinungsbild Kontinuität wahrt. Der neue iMac werde voraussichtlich das bekannte 24-Zoll-LCD-Display beibehalten; ein größeres Design-Update sei für diesen Veröffentlichungszyklus nicht vorgesehen. Der aktuelle iMac, der mit einem M4-Chip ausgestattet ist, war im Oktober 2024 auf den Markt gekommen. Preislich hat sich der Einstieg in die iMac-Welt bereits verschoben: Der Startpreis liegt nun bei 1.499 US-Dollar, nachdem er zuvor bei 1.299 US-Dollar gelegen hatte.

Strategische Rückkehr zum High-End-Segment

Besondere Aufmerksamkeit in der Branche erregt die Nachricht, dass Apple das Projekt eines iMac Ultra weiterhin verfolgt. Seit der Einstellung des iMac Pro vor fünf Jahren klafft im Portfolio des Unternehmens eine Lücke für professionelle Anwender, die ein All-in-One-Gerät mit maximaler Leistung suchen. Bisher hat Apple in der iMac-Reihe keine Chips der Kategorien Pro oder Max verbaut, was die Positionierung des Geräts im Vergleich zum Mac Studio oder Mac Pro einschränkte.

Anzeige

Wer bereits heute auf einen Apple-Computer setzt oder den Umstieg plant, sollte das volle Potenzial seines Systems von Anfang an ausschöpfen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Einstellungen für einen perfekten Start mit Ihrem Mac. Gratis Mac-Starterpaket jetzt herunterladen

Parallel dazu treibe der Konzern die Entwicklung eines OLED-iMacs voran. Dieser Schritt sei Teil einer umfassenderen Strategie, innerhalb eines Zeitraums von etwa zwei Jahren insgesamt 11 neue Mac-Modelle auf den Markt zu bringen. Während die Entwicklung des OLED-Modells bestätigt wurde, bleibt der genaue Zeitplan für die Veröffentlichung jedoch unklar. Experten gehen davon aus, dass dieses Modell erst in fernerer Zukunft verfügbar sein wird.

Herausforderungen durch Chip-Engpässe und KI-Boom

Trotz der ehrgeizigen Produkt-Roadmap steht die Hardware-Sparte vor logistischen Herausforderungen. Die massive Nachfrage nach Prozessoren und Arbeitsspeicher durch Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) führt derzeit zu spürbaren Engpässen in der Lieferkette. Diese Marktsituation habe bereits zu Verzögerungen bei bestehenden Produkten geführt.

Anzeige

Für effizientes Arbeiten am Mac sind nicht nur leistungsstarke Chips entscheidend, sondern auch die richtige Bedienung im Alltag. Ein Apple-Experte hat die 19 nützlichsten Tastenkombinationen zusammengestellt, mit denen Sie sofort spürbar Zeit sparen. Die 19 besten Mac-Shortcuts kostenlos sichern

Die Auswirkungen zeigen sich aktuell besonders deutlich bei anderen Desktop-Modellen des Herstellers. Für die aktuellen Versionen des Mac mini und des Mac Studio werden derzeit Lieferzeiten von 10 bis 14 Wochen angegeben. Inwiefern diese Engpässe den geplanten Verkaufsstart der neuen iMac-Modelle im Herbst 2026 beeinflussen könnten, bleibt abzuwarten. Apple hat die Berichte über die künftige Modellplanung und den Status des iMac Ultra bislang nicht offiziell kommentiert.