Eine neue KI-Plattform will den digitalen Arbeitsalltag revolutionieren, indem sie Sprachbefehle zur Steuerung aller gängigen Anwendungen nutzt. Das Tool Infina AI zielt darauf ab, das ständige Hin- und Herwechseln zwischen E-Mail-Clients, Slack und Kalendern überflüssig zu machen – ein echter Produktivitäts-Killer für Wissensarbeiter.
Vom Gedanken zum fertigen Text in Echtzeit
Der Kern des Angebots ist eine intelligente Diktierfunktion, die weit über einfache Spracherkennung hinausgeht. Das System filtert automatisch Füllwörter wie „äh“ und „hm“ und korrigiert die Grammatik, sodass direkt versandfertige Texte entstehen. Diese Funktion arbeitet plattformübergreifend in Tools wie Gmail, Slack oder Google Calendar. Laut Unternehmen kann so die Geschwindigkeit der Texterstellung im Vergleich zum Tippen um das Vierfache steigen. Der mühsame Nachbearbeitungsschritt, der bei herkömmlicher Diktiersoftware oft nötig ist, entfällt.
Ein Sprachbefehl für alle Apps
Doch Infina AI will mehr als nur diktieren. Mit „Voice Actions“ lassen sich per Sprachbefehl Aktionen in verschiedenen Programmen ausführen: Eine Nachricht in Slack senden, eine Aufgabe in Linear erstellen oder einen Termin im Kalender blockieren – alles, ohne die aktuelle Anwendung zu verlassen. Dies soll den sogenannten „Flow-Zustand“ schützen, der durch ständiges App-Wechseln gestört wird. Ergänzt wird dies durch eine Voice-Suche, die Antworten in einem Pop-up-Fenster liefert, ohne einen neuen Browser-Tab zu öffnen.
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Besonders praktisch für Remote-Teams: Die KI kann automatisch Meeting-Notizen aus Zoom, Google Meet oder Microsoft Teams erfassen, ohne dass ein Bot sichtbar dem Call beitritt. Sie arbeitet unsichtbar im Hintergrund.
Kampf gegen den Kontextwechsel – eine Branche im Wandel
Infina AI adressiert ein zentrales Problem der modernen Wissensarbeit: die hohen kognitiven Kosten des Kontextwechsels. Während etablierte Player wie Slack eigene KI-Features für Zusammenfassungen und Schreibhilfen integrieren, setzt das neue Tool auf eine universelle, plattformübergreifende Sprachschicht. Dieser Ansatz könnte den Markt für Produktivitätssoftware neu ordnen.
Für Unternehmen ist die Daten-Sicherheit ein entscheidender Faktor. Infina AI betont, dass Sprachdaten zur Befehlsverarbeitung genutzt, aber nicht für externes Modell-Training gespeichert werden – ein zunehmend standardisierter Anspruch an Enterprise-KI.
Die Zukunft spricht: Paradigmenwechsel am Arbeitsplatz
Die Entwicklung deutet auf einen grundlegenden Wandel hin: weg von grafischen Oberflächen (GUI) hin zu konversationellen, intuitiven Interaktionsmodellen. Für Software-Hersteller entsteht dadurch Druck, entweder eigene hochentwickelte KI-Assistenten zu entwickeln oder Kompatibilität mit Drittplattformen wie Infina AI sicherzustellen.
Für Anwender verspricht die Technologie einen entlasteten Arbeitsalltag mit mehr Fokus auf wertschöpfende Tätigkeiten. Der langfristige Erfolg wird davon abhängen, wie zuverlässig und kontextsensibel diese Systeme die komplexe menschliche Kommunikation verstehen können – die große Herausforderung, an der die gesamte KI-Branche arbeitet.
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