Intel macht High-End-Gaming auf Laptops und Büro-PCs möglich. Der Konzern hat seine KI-gestützte Frame-Generation jetzt für integrierte Grafikeinheiten freigegeben – ein strategischer Schachzug im Kampf um den Mainstream-Markt. Parallel liefert AMD einen neuen Beta-Treiber für aktuelle Spiele.
Die neuesten Treiber-Updates von Intel, AMD und Nvidia sind für Spieler unverzichtbar. Sie sorgen für maximale Performance, Stabilität und unterstützen oft exklusive Features. Intels aktueller Move ist dabei besonders bemerkenswert: Was bisher teuren Dedicated-GPUs vorbehalten war, kommt nun auf die integrierten Grafiklösungen in Millionen von Laptops.
Intels Game-Changer: XeSS 3 für integrierte Grafik
Mit dem WHQL-zertifizierten Arc-Grafiktreiber 32.0.101.8509 vollzieht Intel eine strategische Wende. Die Schlüsselfunktion XeSS 3 Multi-Frame Generation (MFG) steht nun für die gesamte Arc-Produktfamilie bereit. Das umfasst nicht nur diskrete Grafikkarten der ersten Generation (Alchemist) und der kommenden Battlemage-Serie, sondern erstmals auch die integrierten Arc-GPUs in Intels Core Ultra „Meteor Lake“- und den künftigen „Lunar Lake“- sowie „Arrow Lake“-Prozessoren.
Diese KI-basierte Technologie generiert zusätzliche Bilder zwischen den eigentlich berechneten Frames. Das Ergebnis: eine deutlich flüssigere Wahrnehmung und höhere Framerate, selbst auf Hardware mit begrenzter Rechenleistung. Für Besitzer schlanker Notebooks oder Kompakt-PCs bedeutet das einen Quantensprung. Anspruchsvolle Spiele werden auf einmal spielbar.
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Der Treiber behebt zudem mehrere Fehler, darunter Farbkorruptions-Probleme in Ghost of Tsushima (DX12) und einen Startabsturz in Mount & Blade II: Bannerlord (DX11).
AMD: Beta-Treiber mit Day-One-Support für neue Games
AMD hat unterdessen den optionalen Beta-Treiber Adrenalin Edition 26.2.1 veröffentlicht. Im Fokus steht der Day-One-Support für drei erwartete Spieletitel: Yakuza Kiwami 3, Dark Ties und Nioh 3. Solche optimierten Treiber sind entscheidend für ein reibungsloses Spielerlebnis zum Launch.
Zusätzlich wurden bekannte Probleme behoben. Ein Bug, der bei Arc Raiders auf Radeon RX 9000-Karten zu fehlerhaften Wolken-Darstellungen führte, ist gefixt. Ebenso wurde ein intermittierender Absturz in The Finals mit aktiviertem Raytracing auf RX-7000-Serie-GPUs beseitigt.
Als Beta-Version hat der Treiber jedoch noch bekannte Macken. So kann es in Cyberpunk 2077 mit aktiviertem Path Tracing oder in Battlefield 6 auf Systemen mit bestimmten Ryzen-AI-Prozessoren zu Abstürzen kommen. AMD arbeitet laut eigenen Angaben mit den Entwicklern an Lösungen für einen künftigen WHQL-Treiber.
Nvidias Lage und die strategische Bedeutung
Während Intel und AMD neue Treiber ausrollen, bleibt Nvidias aktuellster WHQL-Treiber der Game Ready Driver 591.86 vom Januar 2026. Dieser konzentrierte sich auf Stabilität, Performance-Feinjustierung und die Verbesserung des DLSS-Upscalings, um Mikroruckler und Artefakte zu reduzieren. Für ältere Architekturen wie Maxwell und Pascal gab es Anfang Februar zudem ein Sicherheits-Update.
Die Aufmerksamkeit liegt diese Woche jedoch klar auf Intels strategischer Erweiterung. Die Ausweitung der Frame-Generation auf integrierte Grafik ist eine direkte Herausforderung an die Konkurrenz und ein enormer Mehrwert für den Massenmarkt. Sie zeigt Intels Entschlossenheit, mit KI-Technologien Leistung zu liefern, die über die rein hardwarebasierten Möglichkeiten hinausgeht.
Die Unterstützung der kommenden Battlemage-GPUs im neuesten Intel-Treiber deutet zudem den Weg für die nächste Hardware-Generation vor. Von AMD dürfen Nutzer bald einen WHQL-Treiber erwarten, der die Beta-Fixes übernimmt und die verbliebenen Probleme in populären Titeln angeht. In einer Zeit immer anspruchsvollerer Spiele bleiben diese Software-Updates aller drei GPU-Giganten genauso entscheidend wie die Hardware selbst.





