Intel Nova Lake-S: Massenproduktion startet Q4 2026

Intel soll Nova Lake-S ab Ende 2026 fertigen; erste Modelle werden 2027 erwartet. Das 52-Kern-Topmodell folgt voraussichtlich später.

Intel bereitet den Serienstart seiner kommenden Desktop-Prozessorgeneration Nova Lake-S vor. Laut Informationen, die aus einer Distributor-Präsentation stammen, soll die Massenproduktion der Chips im vierten Quartal 2026 anlaufen. Die Marktverfügbarkeit der 28-Kern-Modelle wird für das erste Quartal 2027 erwartet, während das leistungsstärkere Flaggschiff mit 52 Kernen erst später im Jahr 2027 folgen soll.

Zwei Ausbaustufen für unterschiedliche Marktsegmente

Die neue Prozessorfamilie soll in zwei technisch unterschiedlichen Varianten erscheinen. Zunächst plant Intel den Marktstart monolithischer Chips mit bis zu 28 Kernen, die aus einer Kombination von Performance-, Efficiency- und Low-Power-Efficiency-Kernen bestehen.

Erst danach soll ein Dual-Die-Flaggschiff mit bis zu 52 Kernen folgen. Insgesamt unterstützt Nova Lake-S laut aktuellen Informationen bis zu 52 Kerne sowie einen Level-4-Cache von 288 MB. Die ersten Consumer-Prozessoren der Nova-Lake-Familie werden Anfang 2027 erwartet.

Neuer Sockel mit Langzeitperspektive

Für die neue Generation setzt Intel auf den Sockel LGA1954, der nach aktuellem Kenntnisstand eine Unterstützung über mehrere Prozessorgenerationen hinweg bieten soll.

Begleitet wird die als Core-Ultra-400-Serie bezeichnete Produktlinie – mit dreistelliger Modellnummerierung – von einem neuen 900er-Chipsatz sowie DDR5-Arbeitsspeicher. Damit würde Intel die Plattform-Infrastruktur, die bereits mit früheren Core-Ultra-Generationen etabliert wurde, konsequent weiterentwickeln.

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Herkunft der Informationen

Die Details zu Zeitplan und technischer Ausstattung von Nova Lake-S stammen aus zwei sich ergänzenden Quellen: einer Folie, die der Nutzer @wxnod auf der Plattform X veröffentlichte, sowie einer separaten Distributor-Präsentation.

Offizielle Bestätigungen seitens Intel zu den genauen Spezifikationen und dem Zeitplan liegen bislang nicht vor, sodass die Angaben als vorläufig zu betrachten sind, auch wenn sie sich zwischen den verschiedenen Quellen weitgehend decken.

Ausblick auf nachfolgende Generationen

Über Nova Lake-S hinaus zeichnet sich bereits ab, wie Intel seine Prozessor-Roadmap mittelfristig fortschreiben will. Die Nachfolgegeneration Razor Lake wird für das vierte Quartal 2027 erwartet. Eine weitere, als Hammer Lake bezeichnete Generation soll zu einem späteren, noch nicht näher spezifizierten Zeitpunkt folgen.

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Beide Generationen befinden sich damit deutlich später auf der Zeitachse als Nova Lake-S, dessen Markteinführung schrittweise über das Jahr 2027 hinweg erfolgen soll – beginnend mit den kleineren 28-Kern-Varianten und mündend im 52-Kern-Flaggschiff.

Für Käufer bedeutet der gestaffelte Rollout, dass die volle Leistungsbreite der neuen Plattform nicht sofort verfügbar sein wird. Wer auf das Spitzenmodell mit 52 Kernen wartet, muss sich nach aktuellem Stand länger gedulden als Interessenten an den zunächst erscheinenden 28-Kern-Modellen.

Der neue Sockel LGA1954 dürfte zudem für Anwender relevant sein, die eine längerfristige Aufrüstbarkeit ihrer Plattform planen, da Intel hierfür eine Unterstützung über mehrere Generationen in Aussicht stellt.

Mehr zum Thema bei Tom’s Hardware: „Intel’s Core Ultra 400 ‚Nova Lake‘ launch schedule leaks out — mass production in Q4, first Nova Lake CPUs in …“