Intel greift mit speziellen Gaming-Prozessoren den Handheld-Markt an. Die neuen Core Ultra G3-Chips sollen im zweiten Quartal 2026 in tragbaren Konsolen erscheinen und direkt mit AMD konkurrieren.
Spezial-Chip für maximale Effizienz
Das Herzstück der Strategie ist ein spezieller System-on-a-Chip (SoC), der auf Intels fortschrittlicher 18A-Fertigungstechnik basiert. Sowohl die Core Ultra G3- als auch die leistungsstärkere G3 Extreme-Variante verfügen über eine ausgeklügelte 14-Kern-CPU. Diese kombiniert zwei Hochleistungskerne, acht Effizienzkerne und vier zusätzliche Low-Power-Kerne für Hintergrundaufgaben. Ziel ist der perfekte Kompromiss zwischen Spielepower und Akkulaufzeit – die entscheidende Formel für Handhelds.
Die Chips sollen mit einer thermischen Verlustleistung von etwa 30 Watt arbeiten, die bei Bedarf auf bis zu 37 Watt steigen kann. Damit bewegen sie sich im Rahmen aktueller Geräte, nutzen aber eine modernere Architektur.
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Xe3-Grafik: Die portable Kraftzentrale
Der größte Trumpf für Spieler ist die integrierte Grafikeinheit auf Basis der neuen Xe3-Architektur. Das Standardmodell Core Ultra G3 erhält eine Arc B360 iGPU mit 10 Xe3-Kernen. Die Extreme-Version setzt mit einer Arc B380 iGPU und 12 Kernen einen drauf. Diese Konfiguration ähnelt der Top-Grafik in Intels Laptop-Flaggschiffen, die bereits aktuelle AAA-Titel in 1080p flüssig darstellen kann. Könnte der G3 Extreme damit einen neuen Leistungsmaßstab für Handhelds setzen?
Marktdynamik: Intel fordert AMD heraus
Der geplante Marktstart im zweiten Quartal 2026 bringt frischen Wind in ein von AMD dominiertes Segment. Hardware-Hersteller wie MSI, Acer und GPD werden voraussichtlich zu den ersten gehören, die Geräte mit den neuen Prozessoren auf den Markt bringen. Für Verbraucher bedeutet das mehr Auswahl und neuen Innovationsdruck. Intel zeigt mit dem maßgeschneiderten Design, dass es nicht einfach Laptop-Teile anpasst, sondern gezielte Lösungen für den Handheld-Markt entwickelt.
Was bedeutet das für das Gaming-Ökosystem?
Ein starkes Angebot von Intel kann die technologische Entwicklung in den Bereichen Leistung pro Watt und integrierte Grafik beschleunigen. Der Erfolg der Chips hängt davon ab, ob sie Hochleistungs-Gaming, flüssiges Systemverhalten und eine praktikable Akkulaufzeit überzeugend vereinen können. In Kombination mit Intels XeSS-Upscaling-Technologie könnten die Handhelds Spielerlebnisse bieten, die bisher größeren Laptops oder Desktop-PCs vorbehalten waren.
Die Branche blickt gespannt auf die offiziellen Ankündigungen und die ersten Testgeräte. Die Spezifikationen deuten an: Ein neuer, ernstzunehmender Player betritt die portable Gaming-Bühne. Die kommenden Monate könnten den Markt für PC-Handhelds nachhaltig verändern.





