Intels Arc B390 revolutioniert Gaming auf Ultrabooks

Intels neue Arc B390 Grafiklösung in Panther Lake Laptops übertrifft AMDs Radeon 890M deutlich und stellt Einsteiger-Grafikkarten in den Schatten. Die integrierte GPU ermöglicht flüssiges AAA-Gaming.

Intels neue Grafiklösung Arc B390 stellt Einsteiger-Grafikkarten in den Schatten und macht schlanke Laptops zu ernstzunehmenden Gaming-Geräten. Der Chip ist Teil der neuen „Panther Lake“-Mobilprozessoren.

Sonntag, 08. Februar 2026 – Benchmarks enthüllen das volle Potenzial von Intels integrierter Grafikeinheit Arc B390. Sie ist das Herzstück der neuen Core Ultra Serie 3 „Panther Lake“. Die Leistungssprünge sind so massiv, dass sie den Markt für Einsteiger-Grafikkarten ins Wanken bringen könnten. Laptops mit der auf Intels modernstem 18A-Prozess gefertigten Hardware sind seit Jahresbeginn erhältlich.

Es handelt sich nicht um eine kleine Verbesserung, sondern um einen Paradigmenwechsel. Was können Nutzer heute von einem Laptop ohne separate, stromhungrige Grafikkarte erwarten? Die B390 liefert flüssige Bildraten in anspruchvollen AAA-Spielen – eine Domäne, die bisher dedizierten GPUs vorbehalten war. Das verändert die Landschaft für Ultraportable und Business-Notebooks grundlegend.

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Benchmarks belegen die Gaming-Stärke

Aktuelle Tests, besonders unter Linux, zeigen die Fähigkeiten der Arc B390 im Detail. Integriert im Intel Core Ultra X7 358H übertrumpft sie ihren direkten Konkurrenten, die AMD Radeon 890M aus dem Ryzen AI 9 HX 370, deutlich. Der Vorsprung liegt je nach Spiel zwischen 15 und über 50 Prozent.

Ein Beispiel sticht heraus: In Hitman 3 erreichte die B390 bei 1920×1200 und niedrigen Details satte 64 Prozent mehr Bilder pro Sekunde. Auch in synthetischen Benchmarks wie 3DMark Wild Life Extreme behauptet sie ihre Führungsposition.

Unter Windows bestätigt sich das Bild. Im grafisch intensiven Cyberpunk 2077 schafft die B390 über 80 FPS bei 1080p und hohen Details – unterstützt von Intels XeSS-Upscaling. Mit aktivierter Frame-Generation sind sogar über 160 FPS möglich. Beeindruckend auch die Leistung in Forza Horizon 5: 111 FPS bei hohen Einstellungen. Eine kleine Sensation: Der Chip läuft das fordernde Alan Wake 2 flüssiger als eine Xbox Series S – und das bei nur 30 Watt Verbrauch.

Die Technik hinter dem Leistungssprung

Die Kraft der Arc B390 speist sich aus modernster Architektur. Sie ist fester Bestandteil des Panther Lake-System-on-Chip (SoC), einem der ersten auf Intels 18A-Prozess. Die GPU nutzt die neue Xe3-Grafikarchitektur mit 12 Xe-Cores, was 1.536 ALUs entspricht.

Die mobile Grafiklösung unterstützt DirectX 12 Ultimate. Damit sind moderne Gaming-Features wie Hardware-beschleunigtes Raytracing garantiert. Dafür stehen 12 dedizierte Raytracing-Cores bereit. Die Taktraten gehen für eine integrierte Lösung mit bis zu 2500 MHz in ungewohnte Höhen. Auch die Medien-Engine wurde modernisiert und unterstützt nun AV1-En- und Decoding.

Trotz der hohen Leistung bleibt die Effizienz im Blick. Analysen zeigen, dass die Leistung pro Watt wettbewerbsfähig ist. Im Schnitt liefert das System mit dem Core Ultra X7 358H etwa das 1,23-fache der Leistung eines vergleichbaren AMD-Systems, verbraucht dabei aber nur rund 25 Prozent mehr Energie.

Markt wird neu geordnet

Die Ankunft der B390 stellt den Status quo auf dem Mobilmarkt infrage. Wer bisher solides Gaming auf dem Laptop wollte, musste zu schweren, teuren Modellen mit separater GPU greifen. Die B390 bietet nun eine echte Alternative für 1080p-Gaming und konkurriert direkt mit Einsteiger-Grafikkarten.

Die Branche reagiert bereits. Ein deutliches Signal: Das kommende Rennspiel Forza Horizon 6 listet die integrierte Arc B390 in den Mindestanforderungen – auf einer Stufe mit etablierten Karten wie der NVIDIA GeForce GTX 1650. Diese Aufnahme ist eine offizielle Anerkennung ihrer Gaming-Tauglichkeit.

Die Konsequenz: Dünne, leichte und effiziente Ultrabooks können nun beides sein – Arbeitsgerät und Gaming-Maschine. Für Verbraucher bedeutet das vielseitigere Geräte und mehr Wert. Für den Wettbewerb setzt Intel mit diesem klaren Vorsprung vor AMDs Radeon 890M eine neue Messlatte.

Was kommt nach Panther Lake?

Mit der Arc B390 hat Intel Anfang 2026 einen neuen Standard für integrierte Grafikleistung gesetzt. Die Strategie des Chipherstellers scheint aufzugehen: Die einst kritisierte Treiberunterstützung und das Feature-Set haben offenbar ein wettbewerbsfähiges Niveau erreicht.

Der nächste Schritt ist bereits in Arbeit. Intel bereitet mit Enablement-Patches bereits die Nachfolge-Generation „Nova Lake“ vor. Diese Prozessoren sollen eine noch weiterentwickelte Xe3P-LPG-Grafikarchitektur erhalten und damit weitere Leistungs- und Effizienzgewinne für mobiles Gaming versprechen.

Die Arc B390 hat die Erwartungen neu definiert. Mit jeder weiteren Auslieferung eines Core Ultra Serie 3-Laptops erlebt ein breiteres Publikum ein zuvor unerreichtes Niveau an integrierter Grafikleistung. Diese kraftvolle Premiere bereitet den Boden für einen hochdynamischen Wettbewerb im Mobil-GPU-Markt – zum Vorteil aller Nutzer.

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