iOS 18: Apps verstecken und mit Face ID sperren – so geht’s

iPhone-Nutzer können mit gezielten Kameraeinstellungen natürlichere Hauttöne erzielen und dank iOS 18 private Apps effektiv verbergen.

Aktuelle Anleitungen zeigen, wie iPhone-Besitzer ohne Drittanbieter-Apps zu natürlicheren Fotos kommen und gleichzeitig ihre Privatsphäre besser schützen können. Im Mittelpunkt stehen Kameraeinstellungen zur Hautwiedergabe sowie Funktionen von iOS 18 zum Verstecken sensibler Apps.

Natürliche Hauttöne ohne Filter-Apps

Anstelle von externen Retusche-Anwendungen lässt sich die Bordkamera des iPhones so konfigurieren, dass Haut natürlicher wirkt. Empfohlen wird, HDR und Deep Fusion zu deaktivieren, die Belichtung auf -0,7 zu setzen, die Funktion „Original Display“ auszuschalten und den Fotostil „Kalt“ zu wählen.

Für die Nachbearbeitung in der Foto-App selbst werden zusätzlich folgende Werte genannt: Belichtung +10, Lebendigkeit +15, Lichter -20 sowie eine Farbtemperatur von -5. Diese Kombination soll überbelichtete, zu glatt wirkende Hautpartien vermeiden, wie sie bei automatischen Beauty-Algorithmen häufig entstehen.

Als besonders geeignete Geräte für diese Methode werden das iPhone 16 Pro ab 7999 Yuan sowie das iPhone 15 ab 4999 Yuan genannt. Als Alternativen aus dem Android-Lager werden das Huawei Pura 70 ab 5999 Yuan und das vivo X100 Pro ab 3999 Yuan aufgeführt.

Ergänzende Tipps für bessere Porträtaufnahmen

Über die reinen Kameraeinstellungen hinaus kursieren allgemeine Empfehlungen für bessere Smartphone-Porträts: die richtige Brennweite wählen (2-fach oder 3-fach-Zoom eignet sich für Kopfaufnahmen besser als die Hauptlinse), den Porträtmodus nicht zwingend einsetzen, die Hintergrundunschärfe nicht übertreiben, den Fokus konsequent auf das Auge legen, die Belichtung auf die Hautfarbe abstimmen, ausreichend Abstand zum Hintergrund halten, Blitzlicht vermeiden und Beauty-Filter nur sparsam nutzen.

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Für Selfies werden zusätzlich das Reinigen der Frontlinse, die Nutzung von Fensterlicht, ausreichender Abstand zur Kamera sowie das gezielte Antippen der Belichtung empfohlen.

Mit Blick auf künftige Hardware kursieren Gerüchte zu einer 24-Megapixel-Frontkamera mit A19-Pro-Bildprozessor im iPhone 17 Pro, die schärfere Selfies, bessere Bildausschnitte, sauberere Gruppenfotos und eine verbesserte Videoqualität ermöglichen soll.

Für das iPhone 18 Pro wird zudem eine variable Blende erwartet; ein weiteres Gerücht spricht von einer physisch variablen Blende (Sony IMX905) exklusiv für das iPhone 18 Pro Max mit einem Blendenbereich von f/1.6 bis f/4.0, die natürlicheres Bokeh, eine um bis zu 40 Prozent verbesserte Low-Light-Leistung sowie kontrolliertere Belichtung bei hellem Licht bieten soll. Das zugehörige Kameramodul soll rund 13,78 Millimeter dick ausfallen.

Fotos und Apps vor fremden Blicken schützen

Neben der Bildqualität rückt auch der Schutz privater Aufnahmen in den Fokus. Unter iOS 18 lassen sich Apps sperren und verstecken: Ein langer Druck auf das App-Symbol öffnet ein Menü, über das per „Face ID erforderlich“ (zweimal bestätigt) eine Sperre aktiviert wird.

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Über die option „Verstecken und Face ID erforderlich“ lässt sich eine App zusätzlich komplett aus der Übersicht entfernen. Versteckte Apps landen dann in einem eigenen „Versteckt“-Ordner innerhalb der App-Bibliothek. Ein Hinweis der Anleitung: Vollständig unsichtbar sind die Apps dennoch nicht, da sie beispielsweise im Batterie-Menü weiterhin auftauchen können.

Ergänzend dazu kursiert eine Liste mit zwölf Datenschutz-Einstellungen für Smartphones, die unter anderem eine starke Bildschirmsperre, die Aktivierung von „Find My Device“ beziehungsweise „Find My iPhone“, die Überprüfung von Standort- und App-Berechtigungen, eingeschränkten Mikrofon- und Kamerazugriff, aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung, verborgene Benachrichtigungen, deaktivierte automatische WLAN-Verbindungen, regelmäßige automatische Updates, privates Browsen, geschützte Fotoalben sowie eine SIM-PIN umfasst. Zusätzlich wird vor Social-Engineering-Methoden gewarnt, mit denen Angreifer versuchen, Nutzer zur Preisgabe sensibler Daten zu bewegen.