iOS 26.3: Apple beendet das Chaos in der Musik-Bibliothek

Das neue iOS-Update löst das Problem falscher Albumcover in Apple Music und schließt über 35 kritische Sicherheitslücken. Zudem erleichtert ein neues Tool den Wechsel zu Android.

Apple hat mit iOS 26.3 ein wichtiges Update veröffentlicht, das einen der frustrierendsten Bugs der letzten Monate behebt: falsche oder fehlende Albumcover. Für Musikfans, die Popstars auf ihren Metal-Alben sahen, könnte das Chaos nun ein Ende haben.

Das Ende der „verwürfelten“ Cover?

Seit iOS 26.1 im Spätjahr 2025 plagte ein skurriler Fehler die Apple Music App. Albumcover verschwanden oder wurden durch völlig fremde Bilder ersetzt – Klassik zeigte plötzlich Rap-Cover. Die Ursache lag vermutlich in einem korrupten Artwork-Cache bei der Synchronisation mit dem Mac oder PC. Die Musik war zwar intakt, die falschen Bilder machten die Navigation zur Qual.

Das Update iOS 26.3, das diese Woche erschien, zwingt nun bei vielen Nutzern einen kompletten Neustart dieses Caches. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die falschen Bilder damit der Vergangenheit angehören – ohne dass ein Zurücksetzen des iPhones nötig ist.

Mehr als nur ein Bugfix: Das steckt im Update

Neben der lang ersehnten Reparatur für die Musik-App bringt iOS 26.3 weitere Verbesserungen und wichtige Sicherheitsupdates.

Feintuning für die Music-App

Technik-Portale berichten von subtilen optischen Anpassungen. Dazu gehören neu formatierte Texte und größere Cover-Darstellungen in einigen Ansichten – wahrscheinlich ein Nebeneffekt der Fehlerbehebung. Auch der „Jetzt läuft“-Bildschirm soll stabiler sein und auf dem Sperrbildschirm nicht mehr einfrieren.

Neues Tool: „Zu Android übertragen“

Eine bemerkenswerte Neuerung ist das Werkzeug „Zu Android übertragen“ in den Einstellungen. Es erleichtert den Weggang vom iPhone, indem Kontakte, Fotos und Nachrichten einfacher migriert werden können. Dieser Schritt folgt regulatorischem Druck und zeigt Apples wachsenden Fokus auf Interoperabilität – analog zum „Auf iOS übertragen“-Tool von Google.

Dringende Sicherheits-Patches

Die Sicherheit steht im Vordergrund: Das Update schließt über 35 Lücken. Besonders kritisch ist ein Patch für den dyld-Link-Editor, über den Angreifer Schadcode hätten ausführen können. Sicherheitsexperten raten dringend zur sofortigen Installation, da diese Schwachstelle möglicherweise bereits für gezielte Angriffe genutzt wurde.

Was tun, wenn das Problem bleibt?

Für die meisten Nutzer sollte iOS 26.3 die Lösung sein. Bei riesigen, lokal gespeicherten Bibliotheken aus alten iTunes-Zeiten kann der Fehler hartnäckig sein. Experten empfehlen dann ein radikales Vorgehen, das in Foren wie MacRumors erfolgreich getestet wurde:
1. Die Music-App vom iPhone löschen (löscht die lokale Datenbank).
2. Das Gerät neu starten.
3. Die App frisch aus dem App Store installieren.
4. Die Musik-Bibliothek komplett neu mit einem Mac (macOS Tahoe) oder PC synchronisieren.

Diese Methode zwingt das iPhone, den Cover-Index neu aufzubauen und die korrekten Metadaten zu laden.

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Timing im Ökosystem und Ausblick

Das Update ist Teil einer größeren Welle: Parallel erschienen macOS Tahoe 26.3, iPadOS 26.3 sowie Updates für Apple Watch und Vision Pro. Diese abgestimmten Releases verhindern, dass korrumpierte Metadaten im Ökosystem hin- und herwandern.

Für Apple ist eine funktionierende Music-App essenziell, da der Dienst ein zentraler Umsatztreiber ist. Der stabile „iOS 26“-Zyklus wurde durch die Bibliothek-Probleme getrübt. Gerüchten zufolge arbeitet Apple bereits an der ersten Beta von iOS 26.4, die Siri verbessern und möglicherweise kollaborative Playlists bringen soll. Der Fokus liegt aktuell aber auf Stabilität.

So installieren Sie das Update

Nutzer können iOS 26.3 über Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate installieren. Es ist für das iPhone 11 und alle neueren Modelle bis hin zur aktuellen iPhone-17-Reihe verfügbar. Angesichts der kritischen Sicherheitslücken raten IT-Profis von einer Verzögerung der Installation ab – unabhängig davon, ob man den Cover-Fehler selbst bemerkt hat.