Apple konzentriert sich mit dem bevorstehenden iOS-Update auf regulatorische Vorgaben und bessere Android-Kompatibilität. Eine Überarbeitung der beliebten Nachrichtenplanung bleibt vorerst aus.
Die erste Januarwoche 2026 neigt sich dem Ende zu und mit ihr wächst die Erwartung an iOS 26.3. Das Update, das laut Branchenberichten Ende Januar oder Anfang Februar erscheinen soll, steht kurz vor der finalen Betaphase. Doch anders als vielleicht erhofft, bringt es keine Revolution für die vor zwei Jahren eingeführte „Später senden“-Funktion. Stattdessen setzt Apple klare Prioritäten: Die Einhaltung der strengen Digital Markets Act (DMA)-Vorgaben der Europäischen Union steht im Vordergrund.
Ein „Setup“-Update für Europa und die Konkurrenz
Analysten bezeichnen iOS 26.3 als ein reines „Setup“-Update. Der Fokus liegt nicht auf neuen Verbraucherfunktionen, sondern auf regulatorischer Compliance und verbesserter Interoperabilität. Die aktuellen Beta-Versionen zeigen zwei wesentliche Neuerungen: einen vereinfachten „Zu Android übertragen“-Prozess und eine verbesserte Unterstützung für Benachrichtigungen von Drittanbietern. Beides sind direkte Antworten auf die Vorgaben des DMA, die Nutzern den Wechsel zwischen Ökosystemen – inklusive Nachrichtenverlauf und Fotos – erleichtern sollen.
Apple-Fachchinesisch kann nach großen iOS-Updates verwirren — Begriffe wie iMessage, RCS, „Liquid Glass“ oder Siri sind schnell unübersichtlich. Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in klaren Worten, inklusive Aussprachehilfen und kurzer Einordnung, damit Sie Neuerungen wie iOS 26 sofort verstehen. Perfekt für Einsteiger und Umsteiger, die sich schnell sicher fühlen wollen. In 10 Minuten Apple‑Fachsprache verstehen – iPhone‑Lexikon gratis anfordern
Gerüchte über eine KI-gestützte „Intelligente Planung“ für Nachrichten haben sich damit vorerst zerschlagen. Die bewährte, manuelle „Später senden“-Funktion bleibt unverändert. Sie profitiert lediglich von dem visuellen Feinschliff des „Liquid Glass“-Designs, das mit iOS 26 im September 2025 eingeführt wurde.
Nachrichtenplanung im „Liquid Glass“-Look
Das „Liquid Glass“-Interface prägt die aktuelle iPhone-Erfahrung. Es ersetzt das flache Design durch transluzente, glasähnliche Elemente, die Licht und Hintergrundfarben brechen. Diese Ästhetik setzt sich auch bei der Nachrichtenplanung fort.
Nutzer planen eine Nachricht über das „Plus“-Menü neben dem Textfeld. Ein durchscheinendes Overlay legt sich über den Chatverlauf. Geplante Nachrichten sind im Thread gut sichtbar: Ein glasartiger, gestrichelter Rahmen und ein blauer Zeitstempel kennzeichnen sie als ausstehend. Bis zum Versand können Zeit, Text oder die gesamte Nachricht noch bearbeitet oder gelöscht werden.
Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen iMessage und SMS/RCS: Bei der blauen iMessage übernimmt Apple Server die Zustellung zum geplanten Zeitpunkt – das Gerät kann offline sein. Bei der grünen SMS oder RCS muss das iPhone hingegen eingeschaltet und mit dem Netz verbunden sein.
Strategischer Versionssprung und Hardware-Offensive
Die aktuelle Versionierung ist bemerkenswert: Apple übersprang die Versionen 19 bis 25 und sprang von iOS 18 direkt auf iOS 26. Diese Synchronisation mit dem Kalenderjahr 2026 soll die Markenführung über macOS, watchOS und iOS hinweg vereinfachen.
Parallel zur Software arbeitet Apple an einer neuen Hardware-Offensive für 2026. Branchendienste wie 9to5Mac berichten von einem kostengünstigen 12,9-Zoll-MacBook und iPad-Updates. Diese neuen Geräte sollen die Kontinuitätsfunktionen von iOS 26 noch enger integrieren. Die Vision: Nutzer könnten iPhone-Nachrichten nahtlos von ihrem neuen Mac aus planen und verwalten – im einheitlichen „Liquid Glass“-Look von macOS 26.
Der nächste große Wurf kommt im Frühjahr
Während iOS 26.3 auf Compliance setzt, richtet sich der Blick der Tech-Community bereits auf iOS 26.4 im Frühjahr. Hier wird mit dem „wiedergeborenen“ Siri der nächste große Entwicklungssprung erwartet. Der intelligente Assistent soll konversationeller und kontextbewusster agieren.
Experten prognostizieren, dass diese Siri-Integration endlich „Intelligente Planung“ in die Nachrichten-App bringen könnte. Statt manuell eine Uhrzeit zu wählen, könnte Siri optimale Sendezeiten vorschlagen – basierend auf der Zeitzone oder dem Status des Empfängers (z.B. „Sende dies, wenn Mark aufwacht“). Zudem experimentiert Apple laut Berichten mit multispektraler Bildgebung für künftige iPhones. Diese Sensordaten könnten langfristig das „Visuelle Intelligenz“-System speisen und neue Wege für kontextreiche, geplante Medieninhalte eröffnen.
Bis dahin bleibt die Nachrichtenplanung in iOS 26 eine zuverlässige, wenn auch manuelle Funktion. Das Januar-Update iOS 26.3 festigt die technischen und rechtlichen Grundlagen. Die nächste Evolutionsstufe ist für den Frühling geplant.
PS: Sie wollen noch schneller klarkommen? Über 455 Leser bewerten das iPhone‑Lexikon mit 4,7/5 – kompakte Erklärungen, die wirklich helfen. Das PDF erklärt nicht nur Begriffe wie „Intelligente Planung“, „iMessage“ oder „RCS“, sondern gibt praktische Hinweise, warum Funktionen wie „Zu Android übertragen“ wichtig sind. Ideal für Umsteiger und alle, die iOS‑Begriffe nach dem Update schnell verstehen wollen. Jetzt iPhone‑Lexikon kostenlos sichern





