4 veröffentlicht – und bringt damit eine lang erwartete Funktion für Nutzer in der Europäischen Union. Künftig lassen sich Smartwatches von Drittanbietern mit dem iPhone koppeln, um Systembenachrichtigungen zu empfangen.
Die Neuerung ist kein Zufall: Sie dürfte Apples Antwort auf die strengen Interoperabilitätsvorgaben der EU sein. Bislang war die volle Benachrichtigungs-Anbindung Apple-eigenen Geräten wie der Watch vorbehalten.
iCloud-Suche und Datenmigration
Doch iOS 26.4 kann mehr. Die mobile Version von iCloud.com erhält endlich eine Suchfunktion für Fotos und iCloud Drive. Wer seine Daten lieber lokal verwalten möchte, freut sich über ein neues Werkzeug: Ein Browser-Migrations-Tool erleichtert den Umzug von Lesezeichen, Passwörtern und Verlaufsdaten zwischen verschiedenen Webbrowsern.
Kleinere Zugaben wie Ambient-Musik-Widgets und Hinweise auf eine kommende HomePod-Companion-App runden das Update ab.
RCS-Verschlüsselung: Sicherheit für Android-Kontakte
Parallel dazu hat Apple mit der zweiten Entwickler-Beta einen Sicherheits-Meilenstein gesetzt: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Die Technik basiert auf dem GSMA RCS Universal Profile 3.0 und Message Layer Security (MLS). Voraussetzung: Der Android-Empfänger nutzt die Beta-Version von Google Messages.
Familienfreigabe wird erwachsen
Der Release Candidate von iOS 26.4, der bereits am 15. Juli verteilt wurde, behebt einen jahrelangen Frustpunkt in der Familienfreigabe. Erwachsene Mitglieder einer Familiengruppe können künftig eigene Zahlungsmethoden für ihre Käufe und Abos hinterlegen – ohne die gemeinsame Familienfreigabe zu verlassen. Bislang führte das zu Konflikten, wenn etwa der Teenager plötzlich In-App-Käufe tätigte.
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iOS 26.6: Anti-Snatch und Malware-Schutz
Während iOS 26.4 auf die Zielgerade einbiegt, testet Apple bereits die nächste Version. In iOS 26.6 Beta 5 (erschienen am 14. Juli) steckt ein Feature, das Diebstähle erschweren soll: „Anti-Snatch“. Wird das iPhone ruckartig aus der Hand gerissen, sperrt es sich automatisch. Die Technik nutzt Beschleunigungssensor, Gyroskop und die Nähe einer gekoppelten Apple Watch.
Auch die iMessage-Sicherheit wird aufgerüstet: Ein neues „Malicious Message Detected“-Tool erkennt potenzielle Cyberangriffe über iMessage und bietet an, die Nachricht an Apple zu melden.
Ein kurioses Detail am Rande: Das Telefon warnt künftig, wenn der Nutzer 3.000 blockierte Kontakte erreicht hat. Bei 20.000 blockierten Nummern erscheint eine systemweite Meldung. Wer so viele Kontakte blockiert, hat ohnehin größere Probleme.
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Leistungswerte der Beta
Tests auf dem iPhone 17 Pro Max zeigen solide Werte: 3.934 Punkte im Single-Core, 10.084 im Multi-Core. Der Akku verlor bei aktiver Bildschirmnutzung über knapp drei Stunden und 43 Minuten rund 32 Prozent – ein durchschnittlicher Wert für eine Beta.
Ausblick: iOS 27 mit KI und Google-Unterstützung
Schon jetzt läuft der öffentliche Betatest von iOS 27 (Start: 13. Juli). Das große Update bringt eine neu gestaltete Siri auf Basis von Apples Foundation Models – mit Unterstützung von Google Gemini. Die KI läuft teils auf Nvidia-GPUs in der Google Cloud.
Die Leistungsversprechen sind ambitioniert: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller, AirDrop-Transfers sogar 80 Prozent. Während iOS 27 grundsätzlich bis zum iPhone 11 abwärtskompatibel ist, bleiben die KI-Funktionen dem iPhone 15 Pro, iPhone 16 und neueren Modellen vorbehalten. Der stabile Release wird für Herbst 2026 erwartet.

