iOS 26.4 Beta: Apple schärft Sicherheit und Sprach-Tools

Die neue Entwicklerversion von iOS 26.4 bringt erweiterte Diebstahlsicherung für digitale Schlüssel und verbessert die KI-gestützten Sprach- und Übersetzungstools des iPhones.

Apple hat die erste Beta-Version von iOS 26.4 für Entwickler freigegeben. Das Update bringt neue Sicherheitsfunktionen und verfeinert die multimedialen Fähigkeiten des iPhones. Es setzt den Kurs fort, die Sprach- und Kommunikationswerkzeuge des Smartphones kontinuierlich auszubauen – eine Strategie, die das Gerät für eine globale Nutzerschaft immer attraktiver macht.

Neue Sicherheit und bessere Podcasts

Die Entwicklerversion von iOS 26.4 baut auf dem öffentlichen Release von iOS 26.3 auf, der vor einer Woche vor allem Sicherheitsupdates brachte. Jetzt wird eine erweiterte Funktion zur Diebstahlprävention für digitale Schlüssel aktiviert. Sie soll Autos und smarte Homes besser schützen. Zudem erhält die Apple-Podcasts-App ein Upgrade für ein „verbessertes Video-Podcast-Erlebnis“. Analysten deuten die schnelle Abfolge der Updates als Zeichen für Apples zweigleisige Strategie: iterative Verbesserungen und die schrittweise Umsetzung größerer Software-Ziele.

Der mehrsprachige Alleskönner

Die aktuelle Beta profitiert von den großen Sprüngen, die Apple bei den Sprachfunktionen gemacht hat. Bereits früher in diesem Jahr kamen in der Live-Übersetzung für AirPods Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Italienisch hinzu. Die KI-Suite Apple Intelligence, die 2025 debütierte, unterstützt seit dem Update auf iOS 26.1 acht weitere Sprachen wie Dänisch, Niederländisch und Portugiesisch. Diese Tools sind tief im System verankert und in Apps wie Telefon, Nachrichten und FaceTime nutzbar. Sie arbeiten on-device – ein wichtiges Privacy-Argument gegenüber Cloud-basierten Diensten.

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So meistern Sie die Spracheinstellungen

Die Personalisierung der Sprache auf dem iPhone ist heute äußerst granular. Die zentrale Steuerung liegt in den Einstellungen unter „Allgemein“ > „Sprache & Region“. Hier lässt sich nicht nur eine Hauptsprache festlegen. Nutzer können mehrere bevorzugte Sprachen hinzufügen und in einer Reihenfolge anordnen. Greift eine App die erste Sprache nicht, springt iOS automatisch auf die nächste.

Besonders praktisch: The Sprache kann app-spezifisch eingestellt werden. So kann das iPhone auf Deutsch laufen, während eine Banking-App auf Englisch genutzt wird. Die Verwaltung von Tastaturen ist ebenfalls einfach, mit Vorhersage und Autokorrektur für Dutzende Sprachen. Die Region-Einstellung passt automatisch Datum, Uhrzeit und Währung an lokale Konventionen an.

Die Roadmap: KI und ein neuer Siri

Die stetige Erweiterung der Sprachfeatures ist Teil von Apples übergreifender KI-Strategie. Branchenbeobachter sehen in diesen Updates die Vorbereitung auf eine längst überfällige Generalüberholung des Sprachassistenten Siri. Es wird erwartet, dass eine spätere Version von iOS 26.4 oder bereits iOS 27 fortschrittliche Generative-AI-Technologie integriert – möglicherweise durch eine Partnerschaft mit Googles Gemini. Das Ziel: einen deutlich fähigeren und konversationsstärkeren Assistenten zu schaffen.

Die öffentliche Version von iOS 26.4 wird in den kommenden Wochen erwartet. Der große Blick richtet sich jedoch bereits auf die WWDC 2026 im Sommer, auf der Apple voraussichtlich die Weichen für iOS 27 stellen wird. Die Entwicklung der Spracheinstellungen vom simplen Lokalisierungstool zur dynamischen, KI-gestützten Kommunikationssuite zeigt die Vision: ein Gerät, das nicht nur Ihre Sprache spricht, sondern Ihnen hilft, die Welt zu verstehen.