iOS 26.4 Beta: Apple testet RCS und neue KI-Musikfunktionen

Apple veröffentlicht die erste Beta von iOS 26.4 mit Fokus auf verbesserter Android-Kommunikation via RCS und Updates für Podcasts, Apple Music sowie dem Liquid-Glass-Design.

Apple hat die erste Beta-Version von iOS 26.4 für Entwickler und öffentliche Tester freigegeben. Der Update-Schwerpunkt liegt auf Multimedia und der Verbesserung der Kommunikation zwischen iPhone und Android.

Die Beta baut auf dem im September 2025 eingeführten großen „Liquid Glass“-Redesign auf. Sie bringt vor allem Neuerungen für Apple Podcasts, Apple Music und die Nachrichten-App. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Testunterstützung für den verschlüsselten RCS-Messaging-Standard. Dies soll den Datenaustausch mit Android-Geräten sicherer und funktionsreicher machen.

Das ist neu in der Testversion

Für Podcast-Fans erweitert Apple die Video-Podcast-Fähigkeiten. Eine neue Technologie soll den Wechsel zwischen Video- und Audio-Wiedergabe nahtloser gestalten und die Streamqualität automatisch an die Netzverbindung anpassen.

Die Apple Music-App erhält ein visuelles Update. Einige Alben und Playlists zeigen nun Vollbild-Kunstwerk. Eine neue Funktion namens „Playlist Playground“ nutzt Apple Intelligence, um personalisierte Wiedergabelisten zu erstellen. Zudem integriert die App künftig die Entdeckung von Konzerten und Tourdaten in der Nähe.

Weitere Beta-Neuerungen sind eine neu sortierte Hintergrundbilder-Galerie und eine Shortcuts-Aktion, um das Ladelimit des Akkus festzulegen. Code-Hinweise deuten zudem auf kommende Video-Funktionen für CarPlay hin.

Das große Redesign von iOS 26

Seit dem Start im Herbst 2025 prägt das „Liquid Glass“-Design das System. Diese durchscheinende, geschichtete Ästhetik durchzieht alles von App-Icons bis zum Kontrollzentrum. Ziel ist ein dynamischeres, inhaltssensibleres Interface.

Praktische Neuerungen gibt es am Sperrbildschirm: Eine dynamische Uhr passt Position und Größe an das Hintergrundfoto an. Widgets lassen sich nun auch am unteren Bildschirmrand platzieren. Auf dem Startbildschirm können Nutzer App-Icons einfärben oder transparent machen, um den Hintergrund besser zur Geltung bringen.

KI-Features und App-Verbesserungen im Kern

Neben dem neuen Look brachte iOS 26 substanzielle Updates für Kern-Apps. Die Telefon-App erhielt KI-gestütztes Call Screening für unbekannte Nummern. Der Anrufergrund wird angezeigt, bevor man abhebt. Voicemails werden automatisch zusammengefasst.

Apple Intelligence ist tiefer im System verankert. Dazu gehören Live-Übersetzungen in Gesprächen und die Erstellung eigener „Genmoji“ aus Textbeschreibungen. Die Fotos-App wurde neu strukturiert und ermöglicht 3D-Effekte für Bilder. Ein neues, dediziertes „Spiele“-App bündelt die Apple Arcade-Erfahrung.

Das Update ist mit iPhone-Modellen ab dem iPhone 11 (2019) und der zweiten Generation des iPhone SE kompatibel.

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Ausblick: Wann kommt das Finale?

Die Beta-Version folgt dem üblichen Apple-Rhythmus: Auf ein großes Herbst-Update folgen punktuelle Releases mit neuen Features und Verfeinerungen. Der Fokus auf Dienste und plattformübergreifende Kommunikation unterstreicht die Strategie des Konzerns.

Die Funktionen in der Beta können sich vor dem öffentlichen Release noch ändern. Die Testphase dauert typischerweise mehrere Wochen. Bei erfolgreichem Verlauf ist mit der Finalversion von iOS 26.4 in den kommenden Wochen zu rechnen.