iOS 26.4: KI-Playlists und neue Tricks für das iPhone

Die erste Beta von iOS 26.4 bringt KI-gesteuerte Playlists in Apple Music, mehr Design-Kontrolle und verbesserte Sicherheitsfunktionen, während die große Siri-Überarbeitung noch aussteht.

Apple hat Entwicklern die erste Beta von iOS 26.4 bereitgestellt. Die große Siri-Überarbeitung lässt auf sich warten, doch das Update bringt eine Fülle neuer Funktionen für iPhone-Nutzer – von KI-gesteuerten Playlists bis zu versteckten Anpassungsoptionen. Es setzt den Kurs fort, das vor sieben Monaten eingeführte Betriebssystem schrittweise zu erweitern.

KI erschafft die perfekte Playlist

Ein Highlight der Beta ist „Playlist Playground“ in Apple Music. Nutzer können per Texteingabe maßgeschneiderte Playlists erstellen – ob für eine Stimmung, eine Aktivität oder eine Ära. Die Apple Intelligence schlägt passende Titel vor und kompiliert die Liste. Zudem präsentieren sich Alben und Playlists mit ganzseitigen Covern für ein immersiveres Erlebnis. Ein neues Widget für Ambient-Sounds und verbesserte Live-Konzertsuche runden das Upgrade ab.

Mehr Kontrolle über Design und Alltagshelfer

Wer das durchscheinende „Liquid Glass“-Design von iOS 26 als ablenkend empfindet, kann die Oberfläche jetzt auf einen undurchsichtigen, klassischen Look umstellen. Im Wecker lässt sich erstmals die individuelle Snooze-Dauer einstellen, statt sich mit der Voreinstellung zu begnügen. Die Erinnerungen-App ist tiefer ins System integriert: Schnellzugriffe landen in der Systemsteuerung und – bei kompatiblen iPhones – auf der Action-Taste.

Podcasts, CarPlay und Sicherheit im Fokus

Die Podcasts-App erhält erweiterte Videofunktionen, die einen nahtlosen Wechsel zwischen Video- und Audio-Stream ermöglichen. Code-Hinweise deuten auf Video-Funktionen für CarPlay hin, was das Ökosystem fürs Auto erweitern würde. Zudem wird der Diebstahlschutz weiter verbessert, eine Sicherheitsfunktion, die bei gestohlenem Gerät und bekanntem Passcode greift.

Versteckte Juwelen in iOS 26

Auch das Hauptsystem iOS 26 hält viele unentdeckte Features bereit. Die Fotos-App erzeugt mit „Räumliche Szene“ einen 3D-Effekt aus normalen 2D-Bildern. Nutzer können Klingeltöne direkt aus Audio-Dateien erstellen und in Nachrichten gezielt Textpassagen in einer Sprechblase auswählen. Die Kamera warnt vor verschmutzten Linsen, und die Passwort-Verwaltung zeigt nun einen Chronik früherer Passwörter.

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Strategie: Evolution statt Revolution

Der Start von iOS 26 im September 2025 war durchwachsen. Das radikale Liquid-Glass-Design fand nicht nur Fans, Performance-Probleme und eine langsamere Verbreitung waren die Folge. Dies verzögerte sogar die CarPlay-Freigabe für Tesla, die einen Bugfix in iOS 26 benötigte. Apples Strategie, große Features in Punkt-Updates wie 26.4 nachzuliefern, setzt sich fort. Die mit Spannung erwartete Siri-Überarbeitung wurde jedoch verschoben – wohl auf Version 26.5 oder sogar iOS 27.

Die öffentliche Beta von iOS 26.4 wird in den kommenden Wochen erwartet, das finale Update im Frühjahr. Auch ohne den großen KI-Assistenten ist es eine substanzielle Verbesserung. Der Blick richtet sich nun auf die weitere Entwicklung von Apple Intelligence und die nächsten Schritte im Ökosystem.