iOS 26.5.2: Apple-Updates verursachen Akku- und Überhitzungsprobleme

Apples jüngstes iOS-Update verursacht Akku-Probleme und Abstürze. Auch MyFitnessPal und Sims 4 kämpfen mit Bugs.

Mehrere Software-Updates im Juli bescheren iPhone-Nutzern erhebliche Stabilitätsprobleme. Neben Systemabstürzen kämpfen auch beliebte Gesundheits-Apps mit hartnäckigen Bugs.

Die jüngste Update-Welle von Apple sorgt für Frust bei Millionen Nutzern. Seit der Veröffentlichung von iOS 26.5.2 häufen sich Berichte über drastisch verkürzte Akkulaufzeiten und überhitzende Geräte. Branchenbeobachter raten betroffenen Anwendern, zunächst die Akkunutzung einzelner Apps zu prüfen – in hartnäckigen Fällen könne nur ein kompletter Reset helfen.

Besonders ärgerlich: Apple hat die Signierung von iOS 26.5 und iOS 26.5.1 eingestellt. Ein Downgrade auf diese potenziell stabileren Versionen ist damit nicht mehr möglich. Wer bereits auf das aktuelle Update umgestiegen ist, sitzt vorerst fest.

iOS 27 Beta: „Liquid Glass“ trifft auf Kinderkrankheiten

Seit dem 13. Juli testet Apple parallel die öffentliche Beta von iOS 27. Die neue Version bringt zwar vielversprechende Features wie einen kontextbewussten Siri mit Private Cloud Compute und das „Liquid Glass“-Design. Doch Tester berichten von einem durchwachsenen Gesamterlebnis.

Experten raten dringend davon ab, die Beta auf dem Hauptgerät zu installieren. Wer es dennoch getan hat und zurück möchte, kann über den Wiederherstellungsmodus auf iOS 26.5.2 downgraden – vorausgesetzt, das Gerät ist ein iPhone 11 oder neuer.

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Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät in diesem kostenlosen Ratgeber, welche Optionen Sie jetzt sofort überprüfen sollten, um Ihre Daten und Ihr Gerät zu schützen. Welche iPhone-Einstellung Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten

MyFitnessPal: Fitness-App mit zahlreichen Fehlern

Die beliebte Tracking-App MyFitnessPal kämpft gleich mit mehreren Problemen. In einem Status-Update vom 17. Juli räumte der Entwickler folgende Fehler ein:

  • Nutzer können bei der Zeitzonen-Einstellung nicht über den Buchstaben „C“ hinaus scrollen
  • Facebook-Login scheitert mit der Meldung „Account not found“
  • Kohlenhydrat-Angaben in gespeicherten Mahlzeiten werden falsch angezeigt
  • Die Tastatur schließt sich unerwartet beim Antippen von „Weiter“ oder „Enter“
  • Die Sortierung der Kategorie „Zuletzt verwendet“ funktioniert nicht konsistent

Einige Probleme – darunter falsche Zeiteinstellungen und willkürliche Ausloggings – wurden bereits behoben. Andere, etwa Fehler beim Speichern und Bearbeiten von Rezepten, sind noch in Untersuchung.

Sims 4: Update legt Spiele mit Mods lahm

Auch die Gaming-Branche bleibt nicht verschont. Ein kürzlich veröffentlichter Hotfix für Die Sims 4 führt bei Nutzern mit Custom Content zu einer „Failed to Launch“-Fehlermeldung. Electronic Arts bittet betroffene Spieler, ihre Savegame-Dateien zur Untersuchung einzureichen.

Herkömmliche Lösungsansätze wie das Rekonstruieren von Mod-Ordnern oder das Leeren des Caches zeigen bei vielen Spielern keine Wirkung – besonders dann, wenn spezifische Mod-Kategorien wie Haare, Schuhe oder Kleidung installiert sind.

MacBook Air M4: SSD-Speicher schwindet täglich

Nicht nur iPhones sind betroffen. Nutzer des MacBook Air M4 mit Sequoia 15.7.7 berichten von täglichen Speicherverlusten zwischen 15 und 20 Gigabyte. Ursache ist offenbar ein Bug, der das System massenhaft Snapshots erstellen lässt – die Kategorie „Systemdaten“ bläht sich dadurch rasant auf.

Ein Start im abgesicherten Modus verschafft vorübergehend Abhilfe. Erste Berichte deuten darauf hin, dass der Fehler auch im kommenden Betriebssystem Tahoe auftreten könnte.

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Ob Systemabstürze oder fehlerhafte Einstellungen – die Installation von iOS-Updates birgt oft Stress und Risiken für Ihre Daten. Erfahren Sie in dieser Schritt-für-Schritt-Methode für Einsteiger, wie Sie künftige Aktualisierungen sicher und stressfrei durchführen. So installieren Sie iOS-Updates sicher – ohne Datenverlust und ohne Stress

Sicherheit: Apple setzt auf KI-gestützte Fehlersuche

Im Kampf gegen Cyberbedrohungen geht Apple neue Wege. Für die Fehlersuche in aktuellen Updates nutzte das Unternehmen Anthropics Claude Mythos Preview – eine KI, die Schwachstellen aufspüren soll.

Bereits mit iOS 26.4.1, veröffentlicht am 8. April 2026, aktivierte Apple automatisch den „Stolen Device Protection“-Modus für Nutzer in unbekannten Umgebungen. Obwohl das Update keine öffentlichen CVE-Kennungen trug, betonen Sicherheitsexperten dessen Bedeutung für die Gerätesicherheit.

In der Pipeline: iOS 26.6 Beta 1 testet derzeit „Maps Blastdoor“ – eine Sandbox-Funktion für Apple Maps, die die Karten-App von möglichen Exploits isolieren soll.