iOS 26.5: Apple bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten

Apple veröffentlicht iOS 26.5 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS, erfüllt EU-Auflagen und bereitet Werbung in Apple Maps vor.

5 das wohl wichtigste Update vor der WWDC ausgerollt. Die neue Software bringt Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten – ein Meilenstein für die Kommunikation zwischen iPhone und Android. Doch das Update hat noch weit mehr zu bieten: Es erfüllt EU-Auflagen, bereitet alternative App-Stores in Brasilien vor und ebnet den Weg für Werbung in Apple Maps.

Verschlüsselung für alle: RCS wird sicher

Der technische Höhepunkt von iOS 26.5 ist die Einführung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten – zunächst im Beta-Stadium. Die Funktion setzt auf das MLS-Protokoll und das RCS Universal Profile 3.0. Aktiviert ist sie standardmäßig, doch die Verfügbarkeit hängt vom jeweiligen Mobilfunkanbieter ab. In den USA testen derzeit Verizon, AT&T und T-Mobile die Implementierung.

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Sichere Unterhaltungen erkennt der Nutzer an einem Schlosssymbol im Chat. Das ist ein echter Durchbruch: Erstmals können iPhone- und Android-Nutzer Ende-zu-Ende-verschlüsselt kommunizieren, ohne auf Drittanbieter-Apps ausweichen zu müssen.

Parallel dazu hat Apple den Datentransfer zum Android-Gerät verbessert. Nutzer können jetzt wählen, ob sie Nachrichtenanhänge der letzten 30 Tage, eines Jahres oder die gesamte Historie übertragen möchten.

EU-konform: Drittanbieter-Zubehör bekommt mehr Rechte

Ein großer Teil des Updates dreht sich um die Erfüllung regulatorischer Vorgaben – insbesondere in der Europäischen Union. Apple öffnet das iPhone für Fremd-Zubehör: Drittanbieter-Wearables und Hardware können künftig Funktionen nutzen, die bisher Apple-eigenen Geräten vorbehalten waren – etwa Proximity Pairing und die Anzeige von Benachrichtigungen.

Für EU-Nutzer gibt es zudem eine Ausweitung der Live Activities auf Nicht-Apple-Hardware. Das bedeutet: Echtzeit-Informationen von Fremdgeräten erscheinen künftig auf dem Sperrbildschirm.

Brasilien bereitet sich auf alternative App-Stores vor

In Brasilien legt das Update das Fundament für die Einführung alternativer App-Märkte. Die Software-Architektur ist offenbar bereit für Sideloading außerhalb des klassischen App Stores – ein Schritt, der an die Entwicklungen in der EU erinnert.

Auch das Abo-Modell im App Store verändert sich: Entwickler können künftig monatliche Raten für 12-Monats-Abonnements anbieten. Das gibt Nutzern mehr Flexibilität bei der Zahlung, während Apple die langfristige Bindung an Jahresverträge erhält.

Apple Maps: Personalisierte Vorschläge und bald Werbung

Apple Maps bekommt mit „Suggested Places“ eine neue Funktion. Sie analysiert das Suchverhalten des Nutzers und aktuelle Trends, um persönliche Ortsempfehlungen auszusprechen. Doch die Neuerung hat eine Kehrseite: Das Update bereitet die Plattform auf Werbung vor. Noch im Sommer 2026 sollen Anzeigen in Apple Maps für Nutzer in den USA und Kanada erscheinen.

Design und Hardware: Pride-Wallpaper und automatisches Pairing

Optisch gibt es das neue „Pride Luminance“-Wallpaper mit 11 Voreinstellungen und 12 anpassbaren Farben. Es setzt die Tradition der jährlichen Designbeiträge fort und folgt auf frühere Neuerungen wie das „Liquid Glass“-Design aus iOS 26.1.

Praktisch wird die „automatische Bluetooth-Kopplung für Apples „Magic“-Zubehör: Tastaturen und Mäuse verbinden sich jetzt automatisch, sobald sie per USB-C angeschlossen werden. Kein manuelles Pairing mehr nötig.

Sicherheit: Über 50 Fixes und ein lästiger Autokorrektur-Fehler

Mehr als 50 Sicherheitsupdates und diverse Fehlerbehebungen stecken im Update. Besonders erwähnenswert: Ein Autokorrektur-Fehler, der seit iOS 26.2 existierte, ist nun endgültig behoben. Eine Teillösung gab es bereits in iOS 26.4, doch erst jetzt läuft die Tastatur wieder stabil.

Das Update ist kompatibel mit dem iPhone 11 und allen neueren Modellen – Apple hält also weiterhin Support für mehrere Generationen.

Zeitlicher Kontext: Das letzte große Update vor der WWDC

iOS 26.5 ist das letzte große Update vor der Vorstellung von iOS 27 auf der WWDC am 8. Juni. Während Siri in diesem Release keine nennenswerten Verbesserungen erfährt, schafft das Update die Basis für die KI-Integrationen, die im Juni erwartet werden.

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Die Konkurrenz schläft nicht: Samsung hat zeitgleich sein One UI 8.5 mit „Agentic AI“ ausgerollt, und Google bereitet für den 12. Mai die „Android Show“ vor, auf der Android 17 und eine neue Multitasking-Oberfläche erwartet werden. Am 19. und 20. Mai folgt die Google I/O mit „Gemini 4.0“ und der Plattformfusion „Aluminum OS“.

Für Apple-Nutzer bietet iOS 26.5 eine stabile, sichere und offenere Umgebung. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt – jetzt wartet die Branche gespannt auf die WWDC.