iOS 26.5: Apple bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS

Apple veröffentlicht iOS 26.5 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Android-Chats und integriert Werbung in Apple Maps.

5 – und die bringt eine lang erwartete Neuerung. Die zweite Release-Candidate-Version (RC 2) ist bereits an Entwickler und Beta-Tester verteilt worden. Der öffentliche Rollout soll in der Woche ab dem 11. Mai 2026 beginnen. Im Mittelpunkt stehen verschlüsselte Nachrichten zwischen iPhone und Android sowie verbesserte Kartendienste.

Anzeige

Angesichts der neuen Funktionen und technischen Begriffe in iOS 26.5 hilft dieses kostenlose Lexikon dabei, den Überblick in der Apple-Welt zu behalten. Es erklärt die 53 wichtigsten Begriffe für Einsteiger verständlich und ohne Fach-Chinesisch. Kostenloses iPhone-Lexikon jetzt sichern

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Android-Nutzer

Der wichtigste technische Fortschritt in iOS 26.5 ist die Einführung von Ende-zu-Ende-verschlüsseltem RCS (Rich Communication Services). Die Funktion nutzt das GSMA Universal Profile 3.0 und das Message Layer Security (MLS)-Protokoll. Sie ermöglicht sichere 1:1-Chats zwischen iPhone- und Android-Nutzern – ein lange bestehendes Manko in der plattformübergreifenden Kommunikation.

Die Verschlüsselung ist standardmäßig aktiviert. Allerdings hängt die volle Funktionalität von der Infrastruktur der Mobilfunkanbieter ab. Derzeit befindet sich die Funktion noch in der Beta-Phase.

Apple Maps mit Werbung und personalisierten Vorschlägen

Auch der Kartendienst von Apple erhält ein bedeutendes Update. Die neue Funktion „Suggested Places“ nutzt den Suchverlauf und aktuelle Trends, um Nutzern personalisierte Empfehlungen zu geben. Erstmals wird es dabei gekennzeichnete Werbeanzeigen in der Navigation geben. Der Start dieser Werbeintegration ist für den Sommer 2026 in den USA und Kanada geplant.

Neue Designs und praktische Verbesserungen

Zur visuellen Aufwertung führt Apple die Pride Luminance-Hintergrundserie ein. Nutzer können aus elf Varianten und mehreren Anpassungsoptionen wählen. Die Erinnerungen-App wurde ebenfalls überarbeitet: Nutzer können nun präzise Stunden für Benachrichtigungen festlegen, statt sich auf grobe Kategorien wie „Nachmittag“ oder „Abend“ beschränken zu müssen.

Anpassungen an EU-Recht und neue Abo-Modelle

Um den Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) in der Europäischen Union gerecht zu werden, erweitert iOS 26.5 die Unterstützung für Drittanbieter-Zubehör. Dazu gehört eine Pairing-Erfahrung für Fremd-Smartwatches und Kopfhörer, die der nahtlosen Integration von AirPods nachempfunden ist.

Der App Store erhält zudem in mehreren Regionen – ausgenommen USA und Singapur – ein neues Abo-Modell. Entwickler können dort monatliche Zahlungen mit einer 12-monatigen Bindung anbieten.

Millionen-Vergleich in Siri-Streit

Die Aktualisierung kommt nur wenige Tage nach einem 250 Millionen US-Dollar schweren Vergleich in einer US-Sammelklage. Vorwurf: Irreführende Werbung im Zusammenhang mit dem Rollout von Siri und Apple-Intelligence-Funktionen. Anspruchsberechtigt sind US-Käufer des iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max und der iPhone-16-Serie, die ihre Geräte zwischen dem 10. Juni 2024 und dem 29. März 2025 erworben haben. Pro Gerät werden Zahlungen von rund 25 US-Dollar erwartet, maximal könnten es bis zu 95 US-Dollar sein – abhängig von der endgültigen Genehmigung durch das Gericht und der Anzahl der Antragsteller.

Blick auf iOS 27: Stabilität und KI im Fokus

Während iOS 26.5 die unmittelbaren Software-Bedürfnisse abdeckt, bereitet sich Apple bereits auf die WWDC am 8. Juni 2026 vor. Für iOS 27 wird ein starker Fokus auf Stabilität und verfeinerte künstliche Intelligenz erwartet. Zu den vielversprechendsten Neuerungen zählen eine überarbeitete Siri-App sowie „Visual Intelligence“-Werkzeuge für Kamera und Fotos. Diese sollen es Nutzern ermöglichen, Nährwertetiketten für die Health-App zu scannen oder automatisch Kontaktdaten aus Visitenkarten zu extrahieren.

Anzeige

Da nach jedem System-Update wichtige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden sollten, bietet dieser Ratgeber eine einfache Schritt-für-Schritt-Methode für Einsteiger. Erfahren Sie, wie Sie Updates stressfrei installieren und Ihre Privatsphäre mit wenigen Klicks wirksam schützen. iOS-Ratgeber kostenlos herunterladen

Hardware-Engpässe beeinflussen iPhone-18-Strategie

Die Software-Entwicklung wird zunehmend von schwierigen Bedingungen auf dem Hardware-Markt beeinflusst. Analysten von JPMorgan beobachten eine globale DRAM-Knappheit und prognostizieren, dass Speicher bis 2027 bis zu 45 Prozent der gesamten iPhone-Komponentenkosten ausmachen könnte. Dieser Kostendruck zwingt Apple offenbar zu einer Neuausrichtung seiner Hardware-Strategie für die kommende iPhone-18-Serie.

Gerüchten zufolge plant Apple eine gestaffelte Markteinführung: Die Pro- und Pro-Max-Modelle sollen im September 2026 mit dem ersten 2-Nanometer-A20-Pro-Chip von TSMC erscheinen. Das Standard-iPhone 18 könnte dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen. Es gibt zudem Hinweise, dass Apple bei Display und Prozessor des Basismodells Abstriche machen könnte, um die steigenden Produktionskosten abzufedern.

Wettbewerb schläft nicht

Auch die Konkurrenz ist aktiv. Samsung hat am 7. Mai 2026 mit dem Rollout von One UI 8.5 für seine aktuellen Flaggschiffe begonnen. Google veröffentlichte zeitgleich die zweite Beta für das erste Quartals-Update von Android 17, das Stabilitätsprobleme und UI-Fehler auf Pixel-Geräten beheben soll.

Im Telekommunikationssektor gelang Optus und Ericsson in Sydney ein bedeutender Meilenstein: Der erfolgreiche Test von 5G-Standalone-Spektrum-Aggregation erreichte Downlink-Geschwindigkeiten von 3,4 Gbit/s. Die Technologie soll in den nächsten 12 bis 18 Monaten in Sydney und Melbourne ausgerollt werden.

Sicherheitswarnungen für Android und WhatsApp

Die indische CERT-In hat am 7. Mai 2026 eine Warnung zu einer hochriskanten Sicherheitslücke im Android-adbd-Komponenten herausgegeben, die die Versionen 14 bis 16 betrifft. Eine ähnliche Warnung erging am 9. Mai 2026 für WhatsApp. Nutzer wurden aufgefordert, auf die neuesten Versionen zu aktualisieren, um Remote-Code-Execution-Angriffe zu verhindern. Auch iOS 26.5 wird voraussichtlich eigene Sicherheitspatches für das Apple-Ökosystem enthalten.