iOS 26.5: Apple bringt Verschlüsselung und EU-Anpassungen

Apple veröffentlicht Release Candidate von iOS 26.5 mit RCS-Verschlüsselung, Pride-Designs und EU-Öffnung für Drittanbieter.

5 eingeläutet und den Release Candidate am 4. Mai veröffentlicht. Die Aktualisierung steht noch in dieser Woche für alle Nutzer bereit.**

Der neue Software-Zwischenschritt bringt drei zentrale Neuerungen: eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten, frische Design-Elemente der Pride-Kollektion und tiefgreifende Anpassungen für den europäischen Markt. Letztere sind eine direkte Folge des Digital Markets Act (DMA) der EU.

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Sicherheit für alle Messenger-Nutzer

Erstmals führt Apple eine beta-Version der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS (Rich Communication Services) ein. Bisher war diese Sicherheitsstufe nur iMessage-Nutzern vorbehalten. Künftig sind also auch Chats zwischen iPhone-Besitzern und Android-Nutzern besser geschützt – ein Schritt, den Datenschützer seit langem gefordert haben.

Parallel dazu erhält Apple Maps in Nordamerika neue Funktionen. Ab Sommer werden dort Werbeanzeigen und eine „Vorgeschlagene Orte“-Funktion eingeblendet. Ein klares Zeichen: Apple baut sein Karten-Angebot zum Werbeplatz aus.

Pride-Kollektion zum Saisonstart

Pünktlich zum Release hat Apple auch die 2026 Pride Collection vorgestellt. Das neue Pride Edition Sport Loop Armband ist ab sofort für 49 Euro vorbestellbar. Die dazugehörigen digitalen Inhalte – ein dynamisches Wallpaper und ein Zifferblatt – sind direkt in iOS 26.5 und watchOS 26.5 integriert. Sie werden aktiv, sobald die finale Version der Betriebssysteme im Laufe des Mais erscheint.

EU-Zwang: Apple öffnet das System

Der wohl bedeutendste Teil des Updates betrifft die DMA-Compliance. iOS 26.5 ermöglicht erstmals eine AirPods-ähnliche Kopplung für Kopfhörer und Smartwatches anderer Hersteller. Drittentwickler erhalten zudem erweiterten Zugriff auf Systemfunktionen wie Live Activities und standardisierte Benachrichtigungsprotokolle.

Diese Änderungen sind zunächst auf den EU-Markt beschränkt. Sie zeigen aber, wohin die Reise geht: Apples geschlossenes Ökosystem öffnet sich – wenn auch nur unter regulatorischem Druck.

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Hardware-Kosten steigen – auch fürs iPhone

Der Software-Release fällt in eine Phase steigender Komponentenpreise. Analysten von Morgan Stanley warnen vor deutlich höheren Kosten für NAND- und DRAM-Speicherchips. Die Folge: Das iPhone 18 könnte mindestens 100 Euro teurer werden als sein Vorgänger. Einige Experten spekulieren jedoch, dass Apple die Pro-Modelle aggressiv bepreisen könnte, um Marktanteile zu gewinnen – gestützt durch frühzeitige Lagerkäufe von Speicherchips.

Aus für alte iPhones bei WhatsApp

Parallel zum iOS-Update kündigt WhatsApp an, ab dieser Woche schrittweise den Support für ältere Geräte einzustellen. Betroffen sind Modelle mit iOS 15.1 oder älter – darunter das iPhone 5 und die iPhone-6-Serie. Auch Android-Geräte mit Version 5.0 oder älter sind betroffen. Der Schritt zeigt: Moderne Messenger mit komplexen Sicherheits- und Medienfunktionen brauchen leistungsfähigere Hardware.

Ausblick: iOS 27 und iPhone-Redesign

Während iOS 26.5 die unmittelbare Zukunft sichert, blickt die Branche bereits weiter. Die WWDC im Juni 2026 dürfte iOS 27 enthüllen. Gerüchte sprechen von KI-gestützten Fotobearbeitungswerkzeugen (Codename „Rave“) und einer neuen Siri-Kamera-Funktion, die etwa Nährwertdaten aus Lebensmittelfotos analysieren kann.

Für das iPhone 18 Pro zeichnen sich ebenfalls tiefgreifende Änderungen ab: Ein um 35 Prozent verkleinertes Dynamic Island und der 2-Nanometer-A20-Pro-Chip stehen im Raum. Und für 2027 wird ein 20-jähriges Jubiläums-Redesign unter dem Codenamen „Glasswing“ mit nahtlos gebogenen Glasrändern erwartet.