Seit der Veröffentlichung von iOS 26.5 Anfang Mai häufen sich Berichte über gesperrte Kontoeinstellungen, Verifizierungsschleifen und erhöhten Akkuverbrauch. Während Apple an einem schnellen Patch arbeitet, müssen betroffene Anwender vorerst zu manuellen Lösungen greifen.
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Wenn das eigene Konto plötzlich blockiert ist
Ein besonders ärgerliches Problem betrifft die Apple-ID: Bei vielen Nutzern sind die Kontoeinstellungen ausgegraut und lassen sich nicht mehr bearbeiten. Das verhindert nicht nur Änderungen an persönlichen Daten, sondern blockiert auch die Verwaltung von Abonnements. Die Ursache liegt oft in aktiven Beschränkungen der Bildschirmzeit oder in einem Geräteverwaltungsprofil, das Änderungen am Account unterbindet.
Wer seine Apple-ID schlichtweg nicht findet: Die Kontoinformationen stehen ganz oben in den Einstellungen unter dem eigenen Namen. Die hinterlegte E-Mail-Adresse dient dabei als primäres Erkennungsmerkmal.
Noch tückischer ist eine Verifizierungsfalle, in die Nutzer nach einem Telefonnummernwechsel tappen können. Der Apple-Dienst sendet Bestätigungscodes dann weiterhin an die alte, nicht mehr erreichbare Nummer. Betroffene sollten zunächst versuchen, das Passwort direkt unter „Passwort & Sicherheit“ zurückzusetzen oder eine neue vertrauenswürdige Nummer hinzuzufügen. Schlägt auch das fehl, bleibt nur der offizielle Account-Wiederherstellungsprozess über den Apple-Support.
Regionenwechsel wird zum Hindernislauf
Wer sein App-Store-Land wechseln möchte, steht vor einer echten Herausforderung. Seit dem 27. Mai gelten verschärfte Regeln: Alle aktiven Abonnements müssen gekündigt, das restliche Guthaben aufgebraucht und die Familie geteilt werden. Zudem ist eine gültige Zahlungsmethode aus dem Zielland Pflicht.
Für Vielflieger oder Menschen mit Wohnsitzen in mehreren Ländern empfehlen Experten, gleich separate Apple-IDs für verschiedene Regionen anzulegen. Das erspart den ständigen Wechsel und den Verlust von Abodaten.
Sicherheitsalarm: Neue Angriffswelle auf iPhones
Die Sicherheitslage hat sich verschärft. Am 25. Mai entdeckten Forscher eine Zero-Click-Attacke auf WhatsApp-Konten, die iPhones mit iOS 16 betrifft. Die Angreifer nutzen dabei die Sicherheitslücken CVE-2025-43300 und CVE-2025-55177 aus. Obwohl iOS 26.5 über 50 Sicherheitsupdates enthielt, zeigen neue Bedrohungen wie der SHub „Reaper“-Infostealer für macOS, dass die Angreifer nicht schlafen. Diese Schadsoftware tarnt sich als Systemupdate und stiehlt Browserdaten sowie Kryptowährungs-Wallets.
Akkuprobleme und neue Privatsphäre-Funktionen
Viele Nutzer klagen über erhöhten Akkuverbrauch seit dem Update. Schuld sind offenbar die neuen visuellen Effekte wie „Liquid Glass“ und Live-Daten-Widgets. Wer die Laufzeit verbessern will, sollte auf statische Hintergrundbilder umsteigen und automatische App-Updates deaktivieren.
Positiv: Die neue Funktion „Präzisen Standort einschränken“ ist jetzt auf iPhone-17-Modellen und dem M5-iPad-Pro verfügbar. Sie verwischt den Standort für Mobilfunkanbieter auf Bezirksebene – ein Gewinn für den Datenschutz, besonders in der EU.
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Netzwerk-Panne bei älteren iPhones
Ein peinlicher Fehler unterlief Apple bei einem Update für die Notruffunktion: Auf iPhones 8, 8 Plus und X im Telstra-Netzwerk fielen daraufhin die normalen Telefoniefunktionen aus. Andere Anbieter wie Optus und TPG meldeten keine Probleme. Apple stoppte die Ausbreitung des Patches umgehend.
Ausblick: Wann kommt der Retter-Patch?
Die Branche blickt gespannt auf die Worldwide Developers Conference (WWDC) vom 8. bis 12. Juni. Schon davor erwarten Experten iOS 26.5.1 – möglicherweise noch Ende Mai oder Anfang Juni. Das Update soll die Akkuprobleme, Überhitzung und App-Abstürze beheben.
Parallel läuft bereits die Entwicklung von iOS 26.6, eine öffentliche Beta ist aber erst nach der Konferenz zu erwarten. Bis dahin bleibt den betroffenen Nutzern nur der Weg über die manuellen Problembehebungen – oder die Hoffnung auf den schnellen Patch.

