Mit iOS 26.5 hält die Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Kommunikation Einzug, und ein neues Tool erleichtert den Wechsel zu Android. Doch der Komfort hat seinen Preis: Die Verwaltung von Speicher, Sicherheit und Backups wird immer komplexer.
iCloud-Speicher clever verwalten
Wer höhere Abo-Gebühren vermeiden will, sollte regelmäßig sein iCloud-Konto aufräumen. Der Weg zu den Einstellungen hängt von der iOS-Version ab: Nutzer von iOS 18.4 finden die Verwaltung direkt im Abo-Menü der Systemeinstellungen. Bei iOS 18 bis 18.3 führt der Weg über das iCloud-Menü, während Besitzer älterer Versionen noch die klassische „Speicher verwalten“-Ansicht nutzen.
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Daten retten – auch ohne Backup
Selbst ohne aktuelles Backup gibt es Hoffnung für verlorene Fotos. Der Ordner „Zuletzt gelöscht“ bewahrt Bilder 30 Tage lang auf. Auch versteckte Alben oder Chatverläufe in WhatsApp, Telegram und iMessage können Fundgruben sein. Experten raten: Das Gerät sofort nicht mehr nutzen, sonst überschreiben neue Daten die alten. Als letzte Rettung gelten Programme wie Dr.Fone oder Tenorshare UltData.
Für ambitionierte Nutzer zeichnet sich ein Trend zur lokalen Datensicherung ab. Apps wie Parachute Backup Mobile und BackiGo ermöglichen Backups auf NAS-Systeme – und das ohne Mac. Besonders wertvoll: Sie unterstützen Apples Advanced Data Protection, sodass die Daten auch außerhalb der Apple-Server verschlüsselt bleiben.
Sicherheitslücken und Lebensretter
Im Mai entdeckten Forscher von Forenser eine Zero-Click-Sicherheitslücke in WhatsApp auf iOS 16. Betroffen sind iPhones von der Baureihe 8 bis 14. Die Schwachstellen CVE-2025-43300 und CVE-2025-55177 erlauben Angreifern die Übernahme aktiver Sitzungen – ohne dass das Gerät als „verknüpftes Gerät“ auftaucht. Einziger Schutz: das aktuellste iOS-Update.
Doch Apple-Funktionen können auch Leben retten. In Wales stürzte ein Fahrzeug 100 Meter einen Berg hinab. Die Crash-Erkennung des iPhone 14 alarmierte automatisch die Rettungskräfte, die innerhalb von 20 Minuten eintrafen. Der Fahrer konnte sich kurz vor der Explosion des Wagens in Sicherheit bringen.
iOS öffnet sich für Android
Mit iOS 26.5 vom 11. Mai hält die Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Kommunikation Einzug – basierend auf dem MLS-Protokoll. Die Funktion ist zunächst an bestimmte Mobilfunkanbieter gebunden, wird aber in den USA, Kanada und zunehmend in Europa und Asien ausgerollt.
Noch bedeutender: Die neue Funktion „Zu Android wechseln“ im Menü „Übertragen oder iPhone zurücksetzen“. Sie migriert Fotos, Kontakte, Kalender, Anrufhistorie und Nachrichten direkt auf ein Android-Gerät. Sogar eSIM-Profile lassen sich übertragen. Besonders clever: Nutzer wählen selbst, ob sie Nachrichtenanhänge der letzten 30 Tage oder der gesamten Gerätehistorie mitnehmen möchten.
In der EU treibt der Digital Markets Act die Öffnung weiter voran. Drittanbieter-Wearables können nun Benachrichtigungen und Live Activities auf iPhones empfangen. Und für iOS 27 zeichnet sich eine Revolution ab: Apple könnte Nutzern in der EU erlauben, Google Cast als Standard-Streamingprotokoll zu wählen – ein Bruch mit der AirPlay-Exklusivität.
Abschied vom iPhone 11
Der nächste große Wurf steht bevor: Auf der WWDC am 8. Juni wird Apple voraussichtlich iOS 27 vorstellen. Die Update-Liste dürfte jedoch schrumpfen. Branchenbeobachter rechnen damit, dass das iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und das iPhone SE der zweiten Generation nicht mehr unterstützt werden. Fast sieben Jahre Software-Support – das ist selbst für Branchenverhältnisse beachtlich.
Für Nutzer heißt das: Wer sein altes Gerät behalten will, verpasst künftige Neuerungen. Dazu zählen vermutlich verbesserte KI-Funktionen wie Image Playground und die Integration von Drittanbieter-KI-Modellen. Auch die AirPods-Verwaltung soll überarbeitet werden – eine eigenständige App für die Kopfhörer wird es aber nicht geben.
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Die goldene Regel für den Ökosystem-Wechsel
Die Zeiten, in denen Apple-Nutzer gefangen waren, neigen sich dem Ende zu. RCS, Transfer-Tools und EU-Regulierung machen das System durchlässiger. Doch der Preis ist eine wachsende Komplexität. Regelmäßige Backups – sowohl in der iCloud als auch lokal – bleiben der sicherste Weg, um den Übergang zwischen iOS-Versionen und Gerätegenerationen unbeschadet zu überstehen.

