iOS 26.5: Apple schließt die Lücke zwischen iPhone und Android

Apple liefert Release Candidate von iOS 26.5 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Chats zwischen iPhone und Android aus.

5 – und bringt endlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Chat mit Android-Nutzern.**

Der kalifornische Konzern hat am 5. Mai 2026 die finale Testversion seines neuen Betriebssystems an Entwickler und Tester ausgeliefert. Im Zentrum des Updates steht eine Sicherheitsfunktion, die jahrelange Kritik adressiert: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für RCS-Chats zwischen iPhone und Android-Geräten. Die Funktion befand sich ab demselben Datum in der Beta-Phase und nutzt vermutlich das RCS Universal Profile 3.0 für einen standardisierten Schutz.

Ein Schlosssymbol in der Chat-Oberfläche zeigt den Nutzern künftig an, ob ihre Unterhaltung verschlüsselt ist. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert – ihre Verfügbarkeit hängt jedoch vom jeweiligen Mobilfunkanbieter ab. Apple rollt die Funktion schrittweise aus und stimmt sich dabei mit einzelnen Telekommunikationspartnern ab. Android-Nutzer benötigen für die verschlüsselten Chats die aktuelle Version von Google Messages.

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EU-konforme Hardware-Öffnung

Neben der Sicherheit erfüllt iOS 26.5 auch regulatorische Vorgaben. In Übereinstimmung mit dem Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union verbessert das Update die Kompatibilität mit Drittanbieter-Hardware. Konkret bedeutet das: Apples Magic Keyboard und Magic Mouse lassen sich künftig per USB koppeln, und Fremdhersteller-Smartwatches erhalten zuverlässiger Benachrichtigungen vom iPhone.

Auch für Abonnements gibt es Neuerungen: Flexible monatliche Abos mit einer Laufzeit von zwölf Monaten bieten eine neue Abrechnungsstruktur für Dienstanbieter und Verbraucher.

T-Mobile erweitert Satelliten-Dienst

Während Apple sein Software-Ökosystem verfeinert, treiben die Netzbetreiber den Ausbau der Satellitenkommunikation voran. T-Mobile hat seinen T-Satellite-Dienst am 5. Mai auf Kanada und Neuseeland ausgeweitet. Partner sind Rogers Satellite in Kanada und One NZ Satellite in Neuseeland – beide nutzen das Starlink-Netzwerk von SpaceX. Der Dienst ermöglicht SMS und eingeschränkte Datenfunktionen wie WhatsApp-Anrufe in Gebieten ohne Mobilfunkabdeckung.

T-Mobile hob zudem die Netzstabilität während des jüngsten Wintersturms Fern hervor: Über 250.000 Nutzer tauschten mehr als 1,5 Millionen Nachrichten über die satellitengestützten Systeme aus. Für die kommende Hurrikan- und Waldbrandsaison rüstet der Anbieter mit einem KI-gestützten Self-Organizing Network (SON) auf, das die Leistung automatisch optimiert.

Vodafone übernimmt Three vollständig

In Großbritannien verändert sich die Mobilfunklandschaft grundlegend. Vodafone hat sich am 5. Mai mit dem Mehrheitseigner CK Hutchison geeinigt und übernimmt dessen 49-Prozent-Anteil an VodafoneThree für 4,3 Milliarden Pfund (rund 5,8 Milliarden US-Dollar). Das Gemeinschaftsunternehmen wird damit mit 13,85 Milliarden Pfund bewertet – etwas weniger als die ursprünglichen 16,5 Milliarden. Der vorzeitige Ausstieg von CK Hutchison erlaubt Vodafone, die Integration beider Netze zu beschleunigen und die Servicequalität für britische Kunden zu verbessern.

Strengere Regeln gegen Robocalls

Die US-Regulierungsbehörde FCC hat am 5. Mai neue „Know Your Customer“-Regeln (KYC) vorgeschlagen. Telekommunikationsanbieter müssen demnach die Identität ihrer Kunden – inklusive Name, Ausweis und Adresse – vor der Aktivierung von Diensten überprüfen. Ziel ist die Eindämmung illegaler Robocalls und die Schließung von Schlupflöchern, die ausländischen Firmen auf der „Covered List“ den Zugang zum US-Markt ermöglichen.

Samsung und Google liefern eigene Updates

Auch die Konkurrenz ist aktiv: Samsung hat am 6. Mai mit der Verteilung von One UI 8.5 auf Basis von Android 16 begonnen. Das Update erscheint zunächst in Südkorea für die Galaxy-S25-, S24- und aktuelle Foldable-Modelle und setzt auf KI-Functions wie automatische Anrufannahme und Bildgenerierung. Gemeinsam mit Qualcomm validierte Samsung zudem 5G Fixed Wireless Access (FWA) auf virtualisierten Funkzugangsnetzen (vRAN). Tests mit dem X85-Chip zeigten eine zehnfache Steigerung des Uplink-Durchsatzes an Zellrändern und eine 40-prozentige Reichweitenverbesserung.

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Während Samsung und Google bereits die nächsten großen Software-Sprünge vorbereiten, bleiben viele Android-Smartphones aufgrund veralteter Versionen ein leichtes Ziel für Hacker. Ein veraltetes Smartphone ist wie eine offene Haustür für Cyberkriminelle – dieser kostenlose Report zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Gerät mit den richtigen Updates wirksam schützen. Android-Sicherheits-Report kostenlos anfordern

Google veröffentlichte am 5. Mai das Mai-2026-Sicherheitsupdate für Pixel-Geräte (Build CP1A.260505.005). Es behebt Probleme mit langsamen kabellosen Ladegeschwindigkeiten und Kamera-Abstürzen beim Zoomen. Ein Bootloader-Update für neuere Modelle wie das Pixel 10 verhindert Firmware-Rollbacks und sichert so die Integrität der Sicherheitspatches.

WhatsApp schließt Sicherheitslücken

Der Messenger-Dienst WhatsApp hat Anfang Mai Patches für zwei Sicherheitslücken ausgerollt. Die erste (CVE-2026-23863) betraf Windows-Nutzer und ermöglichte Datei-Spoofing durch NUL-Bytes in Dateinamen. Die zweite (CVE-2026-23866) betraf iOS und Android und betraf einen Fehler in der Validierung von KI-generierten Antworten. Es gibt keine Hinweise auf eine aktive Ausnutzung der Lücken.

Gleichzeitig arbeitet WhatsApp an einem optischen und funktionalen Redesign. Interne Tests zeigen eine „Liquid Glass“-Ästhetik mit schwebenden Eingabefeldern und transparenten Navigationsleisten. Neue Organisationswerkzeuge wie benutzerdefinierte Chat-Listen und ein „Status-Archiv“ für abgelaufene Updates befinden sich in der Entwicklung.

Ausblick: Google I/O und KI-Integration

Die öffentliche Version von iOS 26.5 wird für den 11. oder 12. Mai 2026 erwartet – pünktlich vor der Google I/O. Dort hat Google für den 12. Mai die „Android Show“ angekündigt, bei der Details zu Android 17 und dessen Integration mit Gemini AI erwartet werden.

Parallel dazu plant China Mobile den Start seines KI-eSIM-Produkts auf der Mobile Cloud Conference in Suzhou vom 7. bis 9. Mai 2026. Die Integration intelligenter Chips in digitale Identitäten dürfte besonders für industrielle Anwendungen in Robotik und Drohnentechnologie richtungsweisend sein. Der Frühling 2026 zeigt: Die nächste Generation mobiler Kommunikation wird sich durch plattformübergreifende Sicherheit und widerstandsfähige globale Konnektivität auszeichnen.