Apple hat am Montag iOS 26.6 veröffentlicht – ein Update, das vor allem Sicherheitslücken schließt und den Weg für das kommende iOS 27 ebnet. Rund 78 Schwachstellen wurden behoben, darunter kritische in den Bereichen Kernel, WebKit und WLAN. Parallel dazu erschienen Updates für macOS Tahoe 26.6 mit 155 Sicherheitskorrekturen.
KI half beim Aufspüren von Sicherheitslücken
Bemerkenswert: Apple dankt öffentlich KI-Systemen für die Entdeckung mehrerer Schwachstellen. Konkret halfen Anthropics Claude, OpenAIs Codex Security und das NVIDIA AI Red Team dabei, die Fehler zu identifizieren. Das zeigt einen wachsenden Trend: Immer mehr Unternehmen setzen auf künstliche Intelligenz, um Sicherheitslücken aufzuspüren, bevor Angreifer sie ausnutzen können.
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Neben den Sicherheitspatches bringt iOS 26.6 eine neue Maps-BlastDoor-Sandbox-Funktion mit. Zudem optimiert Apple die Spotlight-Suche für den bevorstehenden Wechsel auf iOS 27.
Schluss mit Schwindel: Apple korrigiert optische Täuschungen
Das kommende iOS 27 soll Designprobleme beheben, die Nutzern seit iOS 26 zu schaffen machen. Die sogenannte „Liquid-Glass“-Ästhetik mit ihren spiegelnden Glanzlichtern erzeugte bei vielen eine optische Täuschung: Icons auf dem Home-Bildschirm und im Kontrollzentrum wirkten schief oder „betrunken“. Das führte bei einigen Nutzern zu Schwindelgefühlen und Überanstrengung der Augen.
Apple reagiert: iOS 27 wird diese Glanzlichter entfernen und einen Transparenz-Regler einführen. Nutzer können dann selbst bestimmen, wie durchscheinend die Oberfläche sein soll. Frühe Tester berichten, dass bewegte App-Icons in den aktuellen Versionen bei manchen sogar zu regelrechten Schwindelanfällen geführt hätten – ein Grund mehr für Apple, zu statischeren Designprinzipien zurückzukehren.
Unterwegs gegen Übelkeit: Vehicle Motion Cues
Ein Feature, das mit iOS 26 eingeführt wurde, gewinnt jetzt an Aufmerksamkeit: Vehicle Motion Cues in den Bedienungshilfen. Die Funktion soll Reiseübelkeit bekämpfen, indem sie animierte Punkte an den Bildschirmrändern einblendet. Diese bewegen sich synchron mit den Fahrzeugbewegungen, die der interne Beschleunigungssensor des iPhones erfasst.
Experten wie Tom Stoffregen von der University of Minnesota und Kristen Steenerson von der Stanford University erklären die Wirkung mit der Theorie des sensorischen Konflikts: Übelkeit entsteht, wenn das Innenohr Bewegungen wahrnimmt, die Augen aber nicht – oder umgekehrt. Die animierten Punkte gleichen diesen Konflikt aus, indem sie dem Auge zeigen, was der Körper fühlt.
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Manche Nutzer berichten, sie könnten ihr iPhone im Auto jetzt deutlich angenehmer nutzen. Kritiker warnen jedoch, dass die Funktion dazu verleiten könnte, noch mehr Zeit auf dem Display zu verbringen – statt einfach aus dem Fenster zu schauen.
Touch ID kehrt zurück – in der Apple Watch
Spannende Hinweise gibt es auch aus Apples Hardware-Entwicklung: Interne Code-Funde deuten auf ein Projekt namens AppleMesa hin. Dahinter verbirgt sich offenbar die Integration von Touch ID in künftige Apple Watch-Modelle.
Zwar wird der Fingerabdrucksensor weder in der Series 11 noch in der nächsten Watch Ultra erwartet. Analysten rechnen jedoch fest mit der Einführung im Jahr 2026. Der Code verweist zudem auf einen neuen T8320-Chip, der einen deutlichen Leistungssprung bringen soll. Das könnte sicherere Transaktionen mit Apple Pay und schnelleres Entsperren der Uhr ermöglichen.

