iOS 26: Apple gibt Nutzern die Kontrolle über Design und Funktionen

Apple erweitert mit den Updates iOS 26.1 bis 26.3 die Anpassungsmöglichkeiten für Design, Bedienung und Datenschutz auf älteren iPhones ab Modell 11.

Apple stattet iPhone-Nutzer mit beispiellosen Anpassungsoptionen für ihr Gerät aus. Nach dem großen Design-Update im Herbst 2025 verfeinert das Unternehmen nun die Benutzererfahrung mit tiefgreifenden Personalisierungsmöglichkeiten.

Die Updates iOS 26.1 und 26.2 haben eine klare Tendenz gesetzt: weg von starren Vorgaben, hin zu granularer Kontrolle für den Nutzer. Diese Welle der Individualisierung ist für alle iPhones ab dem Modell 11 verfügbar und betrifft Optik, Bedienung und Datenschutz gleichermaßen.

Das „Liquid Glass“-Design nach eigenem Geschmack

Das Herzstück von iOS 26 bleibt das „Liquid Glass“-Design. Doch nicht jedem gefällt die standardmäßig durchscheinende Optik. Ein neuer Schalter in den Anzeigeeinstellungen erlaubt es nun, zwischen dem klaren Standard und einem „getönten“ Modus zu wählen. Dieser erhöht die Deckkraft und den Kontrast – ideal für bessere Lesbarkeit.

Auch bei Benachrichtigungen gibt es Neuerungen. Eine Barrierefreiheits-Option ersetzt den Blitzlichtalarm durch einen „Bildschirmblitz“. Bei eingehenden Nachrichten leuchtet kurz das gesamte Display auf. Für den Always-On-Display-Modus kann zudem der Standard-Weichzeichner für Hintergrundbilder deaktiviert werden. So bleibt das persönliche Sperrbild klar sichtbar.

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Alltägliche Bedienung wird effizienter

Apple gibt Nutzern erstmals direkte Kontrolle über eine jahrealte Geste: das Wischen zum Öffnen der Kamera. Da viele mittlerweile den Bildschirm- oder Action-Button nutzen, führt die Wischgeste oft zu unbeabsichtigten Aktivierungen. In den Kameraeinstellungen lässt sich „Zum Öffnen der Kamera wischen“ jetzt komplett abstellen.

Eine weitere Neuerung namens „Ein-Finger-Tipp-Aktionen bevorzugen“ ersetzt Wischbewegungen durch einfache Tasten. Das betrifft etwa die Bedienelemente von Wecker und Timer. Für Nutzer, die definitive Klicks schätzen, beschleunigt dies die tägliche Interaktion spürbar.

Mehr Privatsphäre und intelligentes Strommanagement

Mit iOS 26.3 führte Apple eine wichtige Datenschutzfunktion ein: „Präzisen Standort beschränken“. Ist diese Einstellung aktiv, teilt das iPhone Mobilfunknetzen nur einen generalisierten Standort – etwa ein Stadtviertel statt einer genauen Adresse.

Das Strommanagement wird zudem adaptiver. Ein neuer „Adaptiver Energiesparmodus“ für Geräte mit Apple Intelligence analysiert das individuelle Nutzungsverhalten. Erkennt das System ungewöhnlich hohe Aktivität, passt es automatisch Leistungsparameter an. So kann etwa die Helligkeit gesenkt oder der Energiesparmodus bereits bei 20 Prozent Restladung aktiviert werden.

Strategische Verfeinerung mit Blick nach vorn

Apples Fokus auf Detail-Anpassungen markiert eine strategische Weiterentwicklung. Nach der präskriptiven Einführung von „Liquid Glass“ folgt nun eine Phase der gezielten Wahlmöglichkeiten. Dieser Ansatz erlaubt es dem Konzern, eine einheitliche Designsprache zu wahren und gleichzeitig unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zu bedienen.

Die Entwicklung für iOS 26.4 läuft bereits. Das Update für Ende März oder April soll neue Emojis und weitere Verfeinerungen am Interface bringen. Die lang erwartete, KI-gestützte Siri-Aufrüstung dürfte hingegen auf einen späteren Release verschoben werden. Bis dahin können Nutzer die wachsende Palette an Einstellungen erkunden, die das iPhone zum persönlichsten Gerät machen, das Apple je gebaut hat.