iPhone-Nutzer können eigene Klingeltöne jetzt direkt aus der Dateien-App festlegen – ein simpler Trick beendet jahrelange Umwege über iTunes und GarageBand. Die in iOS 26 versteckte Funktion markiert einen Wendepunkt für die Personalisierung des iPhones.
Seit über einem Jahrzehnt war die Erstellung individueller Klingeltöne ein umständliches Unterfangen. Nutzer benötigten einen Computer mit iTunes oder mussten sich durch komplexe Workarounds in der GarageBand-App kämpfen. Diese Ära ist nun vorbei. Wie neue Erkenntnisse, unter anderem ein Bericht von CNET vom 30. Januar, zeigen, hat Apple den Prozess in den jüngsten Updates für iOS 26 radikal vereinfacht.
Der Direkt-Share-Durchbruch
Der größte Fortschritt für iPhone-Besitzer ist die Entdeckung einer „Als Klingelton verwenden“-Option im Teilen-Menü von iOS. Diese Funktion, die Teil der jüngsten Systemupdates ist, reduziert die benötigten Schritte auf ein Minimum.
Die neue Methode ist simpel: Nutzer speichern eine MP3- oder M4A-Audiodatei (maximal 30 Sekunden lang) in der Dateien-App. Ein Tipp auf die Datei, dann auf „Teilen“ und schließlich die Auswahl der neuen Option genügt. Das System exportiert den Ton automatisch in die Einstellungen unter „Töne & Haptik > Klingelton“, wo er systemweit oder für bestimmte Kontakte festgelegt werden kann.
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Experten sehen darin eine strategische Entscheidung Apples. Das Unternehmen will das iPhone-Dateisystem 2026 robuster und desktop-ähnlicher gestalten. Die Abhängigkeit von Spezial-Apps für grundlegende Aufgaben soll schwinden.
GarageBand bleibt für Profis
Während die neue Direktmethode Geschwindigkeit bietet, bleibt GarageBand das Werkzeug für anspruchsvolle Bearbeitung. Für Nutzer, die längere Songs schneiden oder mehrere Audiospuren mischen wollen, ist die traditionelle Vorgehensweise weiterhin relevant.
Aktualisierte Tutorials beschreiben den Prozess: In einem neuen „Audio Recorder“-Projekt wird ein Song importiert, auf unter 30 Sekunden getrimmt und schließlich als „Klingelton“ exportiert. Content Creator auf YouTube produzieren auch 2026 noch Guides für diese Methode, besonders für maßgeschneiderte Benachrichtigungstöne mit präzisen Zeit- und Lautstärkeeinstellungen.
„Liquid Glass“ befeuert den Trend
Das wiedererwachte Interesse an individuellen Klingeltönen fällt mit einem größeren Trend zur Interface-Personalisierung zusammen. Treiber ist die in iOS 26 eingeführte „Liquid Glass“-Designsprache.
Diese visuelle Überholung verleiht Home-Screen-Elementen und Widgets dynamische, schimmernde Ränder, die auf Bewegungen des Geräts reagieren. Tech-Kommentatoren wie Nelson Aguilar von CNET beobachten, dass diese optische Aufwertung Nutzer dazu animiert, auch passende Audio-Themen zu suchen. Die Kombination aus „Liquid Glass“-Design und einem minimalistischen, eigenen Klingelton wird im Frühjahr 2026 zu einem populären Trend.
Was die Zukunft bringt
Die Vereinfachung der Klingelton-Erstellung wird als Teil eines größeren Wandels in Apples „walled garden“-Philosophie gewertet. Indem die Dateien-App direkt mit Systemeinstellungen interagieren darf, gewährt Apple ein Maß an Kontrolle, das früher nur über Jailbreaks oder auf Android-Geräten möglich war.
Branchenkenner spekulieren, dass zukünftige Updates die Möglichkeiten noch erweitern könnten. Die „Als Klingelton verwenden“-Funktion könnte vielleicht sogar direkten Support für Apple Music-Tracks bringen, was derzeit jedoch urheberrechtliche Beschränkungen verhindern. Für den Moment wird die Entdeckung der direkten Pipeline als großer Gewinn für den Nutzerkomfort gefeiert.
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