iOS 26: Dreiviertel der neuen iPhones nutzen Apples neuestes System

Apple meldet eine schnelle Verbreitung von iOS 26 auf 74 Prozent der jüngeren iPhones. Das geschlossene Ökosystem bietet Entwicklern und Nutzern klare Vorteile gegenüber der fragmentierten Android-Welt.

Apple veröffentlicht erstmals offizielle Nutzungszahlen für iOS 26 und iPadOS 26 – und die zeigen eine beeindruckend schnelle Verbreitung. Fünf Monate nach dem öffentlichen Release laufen die neuen Betriebssysteme bereits auf einem Großteil der modernen Geräte. Das ist ein entscheidender Vorteil für Apples geschlossenes Ökosystem.

Starke Verbreitung bei iPhones

Laut Daten vom Entwicklerportal des Konzerns nutzen 74 Prozent aller iPhones der letzten vier Jahre bereits iOS 26. Gemessen wurde anhand von Geräten, die am 12. Februar 2026 im App Store aktiv waren. Betrachtet man alle aktiven iPhones – unabhängig vom Alter – liegt die Quote immer noch bei beachtlichen 66 Prozent.

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Das bedeutet: Zwei Drittel aller iPhone-Nutzer profitieren bereits von den neuesten Funktionen und Sicherheitsupdates. Nur noch jedes vierte Gerät (24 Prozent) läuft mit dem Vorgänger iOS 18, und lediglich 10 Prozent nutzen eine noch ältere Version.

Leicht verlangsamtes Update-Tempo

Die Verbreitung von iOS 26 verläuft zwar robust, aber etwas gemächlicher als bei der vorherigen Generation. iOS 18 hatte nach 127 Tagen bereits 76 Prozent der jüngeren iPhones erreicht. iOS 26 kommt nach 150 Tagen auf die genannten 74 Prozent.

Woran liegt das? Branchenbeobachter vermuten mehrere Gründe. iOS 26 unterstützt ältere Modelle wie iPhone XS und XR nicht mehr – deren Nutzer können nicht updaten. Zudem könnten neue Designelemente wie die „Liquid Glass“-Oberfläche bei einigen Anwendern auf Skepsis stoßen. Dennoch bleibt das Tempo bemerkenswert hoch.

iPads folgen dem Trend

Bei den Tablets sieht das Bild ähnlich aus, wenn auch typischerweise etwas langsamer. iPads werden seltener ausgetauscht, daher dauern große Updates hier oft länger. Immerhin 66 Prozent der in den letzten vier Jahren eingeführten iPads laufen mit iPadOS 26.

Über den gesamten aktiven iPad-Bestand gerechnet, sind es 57 Prozent. Interessant: Auf modernen Geräten liegt die Verbreitung von iPadOS 26 sogar leicht vor der des Vorgängers zum gleichen Zeitpunkt (66 zu 63 Prozent). Insgesamt hinken die Tablets aber den Smartphones hinterher.

Wettbewerbsvorteil für Apples Ökosystem

Diese Zahlen sind mehr als nur eine Statistik. Sie sind ein fundamentaler Wettbewerbsvorteil für Apple. Während die Android-Welt stark fragmentiert ist und Entwickler Dutzende Versionen unterstützen müssen, kann sich Apples Community auf wenige, aktuelle Systeme konzentrieren.

Für Entwickler bedeutet das: Sie können Apps mit den neuesten APIs und Funktionen bauen, in dem Wissen, dass ein Großteil der Nutzer sie auch nutzen kann. Das vereinfacht die Entwicklung enorm und senkt Kosten. Für die Nutzer selbst ist der Vorteil ebenso klar: Schnelle Sicherheitsupdates und zeitnaher Zugriff auf Innovationen sind garantiert.

Der hohe Verbreitungsgrad festigt Apples Plattform weiter. Schon richten sich die Blicke auf die nächste Generation: Auf der WWDC 2026 wird Apple voraussichtlich die Vorschau auf iOS 27 präsentieren. Die treue Update-Gemeinschaft bleibt dabei der größte Trumpf des Konzerns.