iOS 26: Hohe Verbreitung und kritische Sicherheitsupdates für alte iPhones

Apple verzeichnet eine schnelle Verbreitung von iOS 26 auf neueren Geräten und veröffentlicht gleichzeitig wichtige Sicherheitsupdates für ältere iPhone-Modelle, die von einer kritischen Schwachstelle betroffen sind.

Apple balanciert erfolgreich zwischen neuer Design-Ära und dem Schutz von Millionen Altgeräten. Während das neue iOS 26 rasant Verbreitung findet, schließt der Konzern parallel eine gefährliche Sicherheitslücke für iPhones, die das Update nicht mehr erhalten.

Starke Verbreitung trotz härterer Hardware-Voraussetzungen

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: iOS 26 ist auf dem Vormarsch. Laut offizieller App-Store-Daten vom 12. Februar 2026 läuft das Betriebssystem bereits auf 74 Prozent aller iPhones, die in den letzten vier Jahren erschienen sind. Betrachtet man den gesamten aktiven iPhone-Bestand weltweit, liegt die Verbreitung bei 66 Prozent. Zum Vergleich: Sein Vorgänger iOS 18 kam Anfang 2025 auf 76 Prozent bei neueren Geräten.

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Der etwas langsamere Tempo hat einen klaren Grund: iOS 26 unterstützt erstmals keine iPhones mehr mit dem A12 Bionic-Chip. Damit fallen beliebte Modelle wie das iPhone XS, XS Max und XR aus dem Update-Zyklus. Diese natürliche Ausdünnung des berechtigten Gerätepools schlägt in der Statistik zu Buche. Bei den iPads zeigt sich ein ähnliches Bild: iPadOS 26 läuft auf 66 Prozent der neuen und 57 Prozent aller aktiven Tablets.

iOS 26.3.1 bringt erweiterte Monitor-Unterstützung

Anfang März veröffentlichte Apple das Update iOS 26.3.1. Es dient vor allem der besseren Integration in die Hardware-Welt des Konzerns. Nutzer können ihr iPhone nun nahtlos mit dem neuen Studio Display (2026) und dem High-End-Monitor Studio Display XDR verbinden – inklusive Bildschirmspiegelung und Zugriff auf Peripheriegeräte via USB-C.

Das Update baut auf der größten visuellen Überholung des iPhone-Interfaces seit über einem Jahrzehnt auf. Die Liquid-Glass-Designsprache ersetzt das flache Design von 2013 durch durchscheinende, dynamische Elemente, die auf Bewegung und Inhalte reagieren. Kern des Systems ist die tiefe Integration von Apple Intelligence mit Live-Übersetzung, der „Genmoji“-Funktion und einem visuellen Intelligenzsystem, das eng mit ChatGPT verzahnt ist.

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Kritischer Sicherheits-Patch für alte iPhone-Modelle

Während die Innovation voranschreitet, sichert Apple auch die Vergangenheit. Am 11. März 2026 rollte der Konzern die Updates iOS 16.7.15 und iOS 15.8.7 aus. Sie richten sich explizit an Geräte, die kein iOS 17 oder höher installieren können, und schließen die kritische Sicherheitslücke Coruna.

Dieser als „Exploit“ bekannte Angriff nutzt eine Kette von Schwachstellen und zielt speziell auf iPhones mit alter Software von iOS 13 bis iOS 17.2.1 ab. Die jetzt geschlossenen Lücken im Kernel und in der WebKit-Engine hätten es Angreifern ermöglichen können, schädlichen Code mit Systemrechten auszuführen. Betroffen sind Modelle wie das iPhone X, iPhone 8, iPhone 7 und sogar das iPhone 6S. Sicherheitsexperten raten dringend zur sofortigen Installation.

Ausblick: Sicherheit bleibt zentral in der Update-Strategie

Die gleichzeitige Bewältigung eines großen Software-Updates und umfangreicher Sicherheitspatches für Altgeräte zeigt die Komplexität des modernen Mobilfunkmarktes. Die schnelle Reaktion auf den Coruna-Exploit unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen. Angreifer fokussieren sich zunehmend auf ältere Geräte, die keine neuen Funktionen mehr erhalten, aber millionenfach im Einsatz sind.

Indem Apple Patches für Betriebssysteme bis zurück zu iOS 15 bereitstellt, verlängert es die sichere Nutzungsdauer von fast zehn Jahre alten Geräten – eine Praxis, die in der gesamten Smartphone-Branche nicht selbstverständlich ist. Der nächste Schritt steht bereits bevor: Seit dem 9. März 2026 testen Entwickler bereits die vierte Beta-Version von iOS 26.4.