iOS 26: So schützen Sie Apps mit Sperre und Versteck-Funktion

Die neuesten iOS-Versionen bieten integrierte Funktionen zum Sperren und Verstecken sensibler Apps. Die Tools setzen auf biometrische Sicherheit und sind ein zentraler Bestandteil der Apple-Datenschutzstrategie.

Die neuen Datenschutz-Tools von Apples Betriebssystem stehen im Fokus. Mit der Verbreitung von iOS 26 und dem Start der iOS 26.3 Beta rüsten sich Nutzer für mehr Privatsphäre auf dem Smartphone. Die integrierten Funktionen zum Sperren und Verstecken sensibler Apps sind dabei der zentrale Hebel.

Seit dem großen Launch im September 2025 setzt iOS 26 mit seiner „Liquid Glass“-Oberfläche neue Maßstäbe. Noch wichtiger ist jedoch die Festigung der „Sperren und Verstecken“-Funktion als natives Feature. Sie ersetzt umständliche Workarounds über die Bildschirmzeit. Aktuelle Berichte von The Mac Observer und 9to5Mac zeigen: Trotz des Fokus auf regulatorische Compliance in den neuesten Updates bleiben diese Privatsphäre-Tools die populärsten Funktionen für den Alltagsschutz.

So sperren Sie sensible Apps mit Face ID

Das Sperren einer App fügt eine weitere biometrische Sicherheitsebene hinzu. Selbst wenn das iPhone entsperrt ist, bleiben gesicherte Apps wie Banking, Health oder Messenger ohne erneuten Face- oder Touch-ID-Scan unzugänglich.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. App lokalisieren: Suchen Sie das Icon der gewünschten App auf dem Home-Bildschirm.
  2. Menü aufrufen: Drücken und halten Sie das App-Symbol, bis das Kontextmenü erscheint. Der neue „Liquid Glass“-Haptik-Effekt hebt die Auswahl hervor.
  3. Sicherheitsoption wählen: Tippen Sie auf „Face ID erforderlich“ (oder Touch ID/Code, je nach Modell).
  4. Bestätigen: Ein Hinweis fordert zur Bestätigung auf. Tippen Sie erneut auf „Face ID erforderlich“.

Danach erfordert die App bei jedem Start sofortige biometrische Authentifizierung. Auch Vorschauen von Benachrichtigungen werden unterdrückt, um sensible Daten auf dem Sperrbildschirm zu verbergen.

So verstecken Sie Apps komplett

Für maximale Privatsphäre können Apps nicht nur gesperrt, sondern auch vollständig vom Home-Bildschirm entfernt werden. Die App verschwindet dann aus Suchergebnissen und Siri-Vorschlägen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Symbol gedrückt halten: Drücken Sie das Icon der App, die Sie verstecken möchten.
  2. Sperr-Option wählen: Tippen Sie im Menü auf „Face ID erforderlich“.
  3. Versteck-Option auswählen: Wählen Sie nun „Verstecken und Face ID erforderlich“.
  4. Hinweis bestätigen: Ein Systemhinweis erklärt, dass die App in den versteckten Ordner verschoben wird. Bestätigen Sie mit „App ausblenden“.

Auf versteckte Apps zugreifen:

Versteckte Apps landen in einem dedizierten „Versteckt“-Ordner ganz unten in der App-Bibliothek (erreichbar durch Wischen nach links über alle Home-Bildschirm-Seiten). Dieser Ordner selbst ist gesperrt und zeigt keine Icon-Vorschauen. Zum Öffnen müssen Nutzer den Ordner antippen und sich mit Face ID authentifizieren.

Aktuelle Entwicklung: iOS 26.3 Beta und 26.2 Update

Die Diskussion um diese Features hat sich durch neue Software-Aktivitäten von Apple intensiviert.

Einblicke in die iOS 26.3 Beta (Januar 2026)

Berichten von Sportskeeda und The Mac Observer zufolge hat Apple die iOS 26.3 Beta 1 veröffentlicht. Das Update dient vor allem der Systemstabilisierung, bringt aber wichtige Neuerungen:
* Nahtloser Datentransfer: Eine neue Funktion ermöglicht direkte „Übertragen zu Android“-Möglichkeiten – ein Signal für eine strategische Öffnung von Apples Ökosystem.
* Hintergrundbild-Anpassung: Die Beta trennt „Wetter“- und „Astronomie“-Hintergründe in eigene Kategorien für mehr Kontrolle.
* Benachrichtigungs-Weiterleitung: Eine regulatorisch getriebene Funktion für den EU-Markt, die den zuverlässigen Empfang von Benachrichtigungen auf Smartwatches von Drittanbietern verbessert.

Anpassungen in iOS 26.2 (Veröffentlicht am 12. Dezember 2025)

Ein 9to5Mac-Bericht hob Features des kürzlichen Updates hervor, die jetzt an Fahrt gewinnen. Es erweiterte den „Liquid Glass“-Schieberegler für die Uhr auf dem Sperrbildschirm, um Deckungsgrade anzupassen. Zudem wurde ein neuer „Dringend“-Schalter für Erinnerungen hinzugefügt, der Stumm-Modi für kritische Aufgaben umgeht – ein praktisches Feature im Zusammenspiel mit gesperrten Apps.

Branchenanalyse: Privatsphäre in der „Liquid Glass“-Ära

Experten sehen in der Ausreifung der „Sperren und Verstecken“-Funktion einen Wendepunkt für mobile Privatsphäre. Anders als in früheren Jahren, in denen Drittanbieter-Apps nötig waren, sind diese Schutzmaßnahmen nun auf Kernel-Ebene integriert.

Analysten stellen fest: Während sich die iOS 26.3 Beta auf Interoperabilität konzentriert – wahrscheinlich aufgrund des anhaltenden Drucks durch den Digital Markets Act der EU – behält Apple bei on-device-Daten eine harte Linie in Sachen Datenschutz bei. Die biometrische Absicherung des „Versteckt“-Ordners gilt als entscheidender Unterschied zu Konkurrenzplattformen, die oft auf separate Nutzerprofile oder umständlichere „Sicherheitsordner“ setzen.

Ausblick

Das stabile Release von iOS 26.3 wird für Ende Januar 2026 erwartet. Nutzer können dann mit den aktuellen Beta-Features wie dem Android-Transfer-Tool rechnen. Bis dahin lohnt sich eine Überprüfung der installierten Apps und die Nutzung der integrierten Sperr- und Versteck-Tools. In einer Zeit wachsender digitaler Fußabdrücke bleibt die Möglichkeit, sensible Daten direkt auf dem Home-Bildschirm zu kompartimentieren, eine der praktischsten Verteidigungslinien für iPhone-Besitzer.

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