Apple hat zwei Wochen nach der vorherigen Testversion die dritte Entwickler-Beta von iOS 27.2 mit der Build-Nummer 24B5099f bereitgestellt. Die Aktualisierung erscheint zeitgleich für iPadOS 27.2, macOS Golden Gate 27.2, watchOS 27.2, visionOS 27.2 und tvOS 27.2. Das Softwarepaket umfasst vor allem Fehlerbehebungen, erweitert jedoch zugleich die Werkzeuge zur Bildschirmsuche über Visual Intelligence und führt verschärfte Kindersicherungen im Ökosystem weiter aus. Zudem steht eine neue öffentliche Vorabversion bereit, während die finale Ausgabe vor Monatsende erwartet wird.
Fehlerbehebungen und Systemanpassungen
Mit einer Download-Größe von 1,27 GB, die über die Geräteeinstellungen geladen werden kann, konzentriert sich die dritte Beta von iOS 27.2 auf mehrere Systemkorrekturen. Die Version verbessert nach einem vorangegangenen Hotfix für iOS 27.0.1 die Gesichtserkennung Face ID auf dem iPhone 18 Pro sowie dem iPhone 18 Pro Max.
Zudem beseitigt das Update GPS-Probleme, die nach der zweiten Beta aufgetreten waren, behebt einen Fehler in der Adressleiste von Safari und ergänzt einen neuen Startbildschirm beim Hochfahren des Geräts. Die Kompatibilität reicht vom iPhone 11 bis zu den Modellen iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und dem iPhone Duo.
Im Systemcode finden sich zudem Hinweise auf künftige Anpassungen. Dazu zählen Vorbereitungen für das Abschalten vorgeschlagener Aktionen in der Nachrichten-App für einzelne Dienste wie Kalender, Erinnerungen, Notizen oder Karten sowie eine angedeutete Smart-Home-Steuerung in der Dynamic Island.
Auf macOS Golden Gate 27.2 wurden neue Schieberegler für Lautstärke und Helligkeit integriert. Zudem deuten Codefunde zu Gesten und Dock-Animationen auf künftige Bedienkonzepte für Touchscreen-Notebooks hin.
Erweiterte Bildschirmsuche über Visual Intelligence
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Ein Schwerpunkt der aktuellen Softwaregeneration liegt auf der Ausweitung von Visual Intelligence direkt auf angezeigte Bildschirminhalte. Nutzer können über die Tastenkombination aus Seitentaste und Lauter-Taste einen Bildschirmauftritt erfassen und daran anschließende Aktionen auslösen.
Dazu gehören Optionen wie Suchen, Fragen, Zusammenfassen, Vorlesen sowie das direkte Erstellen von Kalendereinträgen aus erfassten Texten wie Flyern oder Einladungen.
Diese Bildschirmanalyse setzt Apple Intelligence voraus und erfordert mindestens ein iPhone 15 Pro, ein iPhone 15 Pro Max oder ein iPhone 16. Bei der Verarbeitung greift das System für viele Anfragen auf Berechnungen direkt auf dem Gerät zurück, während anspruchsvollere Aufgaben über Private Cloud Compute ohne dauerhafte Datenspeicherung abgewickelt werden.
Verschärfte Kindersicherungen im Familienverbund
Zusammen mit den Systemaktualisierungen baut Apple die Screen-Time-Funktionen für Eltern aus, die gemeinsam mit Online-Sicherheitsexperten und der American Academy of Pediatrics konzipiert wurden.
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Neu integriert sind eine Genehmigungspflicht für neue Websites in Safari sowie altersgerechte Zeitkontingente für App-Kategorien wie Spiele oder soziale Medien. Zudem erkennt die Kommunikationssicherheit neben Nacktheit nun auch gewalttätige oder blutige Inhalte in geteilten Fotos und Videos einschließlich Live-FaceTime.
Die Nutzung der neuen Schutzfunktionen setzt voraus, dass sämtliche Geräte innerhalb einer Familienfreigabe auf die jeweiligen Betriebssysteme der Generation 27 aktualisiert sind. Ältere Geräte, die diese Aktualisierung nicht mehr unterstützen, können die Funktionen nicht verwenden und müssen nach Nutzerberichten teilweise aus dem Familienkonto entfernt werden.
Angesprochen auf Verzögerungen bei der Bereitstellung der Funktionen erklärte Apple-Sprecherin Katie Lowry, das Unternehmen arbeite daran, die Verzögerungen zu beheben. Die Hardwarevoraussetzungen für die neuen Kontrollfunktionen umfassen unter anderem das iPhone 11 bis zum iPhone 18 Pro Max, iPads ab dem iPad Pro der vierten Generation sowie Macs mit Apple-eigenen Chips ab dem Jahr 2020.
Mehr zum Thema bei MacRumors: „Apple Releases Third iOS 27.2 Beta“

